Donnerstag, 5. März 2015

Lenz Normalien für preußische Kleinbahnen - ist der Normalien kleinste Anlage einer Haltestelle für ein maßstäbliches Projekt in H0 Pur prädestiniert?






Mein Bruder hatte die Idee - ich bin gaaanz Schuldlos an dem, was nun in Zukunft auch auf mich kommen mag!

Er selbst ist absolut kein Bastler aber ""begeisterter Sammler"" von H0 Handarbeitsmodellen in Form einer Lokomotive, 6 preußische Länderbahn - Güterwagen und 2 preußischen Personenwagen und die nun schon teilweise mit unter weit über 10 Jahre in seinem Schrank ihr Dasein unbenutzt fristen und ist seit einiger Zeit nebenher auch von den Westentaschen Modulen begeistert ... und möchte auch ein paar solche Dinger haben.

An und für sich dürfte dies kein Problem darstellen, wenn nicht seine kleine Sammlung durchweg in der Epoche IIa ausschließlich auf H0pur Rädern stehen würde! So ist beim Gleis- und Weichenmaterial natürlich der Selbstbau angesagt, da er aber in solchen Arbeiten die berühmten zwei linken Hände besitzt ...
Auf sein bitten hin habe ich mir im Vorab ein wenig Gedanken um einen ganz einfachen Gleisplan gemacht der noch glaubhaft in H0pur auf die Westentaschen Module übertragbar ist, aber gleichzeitig in einem überschaubaren Rahmen aus (meiner) Zeit und materiellem Aufwand sich bewegt.
Lange brauchte ich auch nicht zu überlegen, ich hatte schon vor ein paar Jahren mich mit der Thematik einer ganz einfachen und schlichten Betriebsstelle in H0pur auseinander gesetzt und bin seiner Zeit auf die kleinste nach den Friedrich Lenz'schen Normalien in Deutschland gebaute kleinste Anlage einer Betriebsstelle in Normalspur gekommen.

Mein Problem zu damaliger Zeit und der Grund den Plan letztendlich zu verwerfen war ganz einfach jener, dass es absolut kein Gleis- und Weichenmaterial noch Kleinteile etc. zum maßstäblichen Selbstbau für ein preußisches Gleis am Markt gab.
Vor beinahe drei Jahren kam dann der Kleinserien Hersteller D.I.T. - Modell mit einer exakt maßstäblichen preußischen Weiche 1 : 9 nebst ebensolchem Gleismaterial in H0pur auf den Markt und wovon ich hier im Blog voller Euphorie berichtete.
Leider kamen diese wirklich wunderschönen Teile damals für mich zu spät, hatte ich doch meinen kleinen H0pur Bahnhof nun in Oberbau K zu bauen begonnen. von diesen Aktivitäten ich damals unter anderen  hier im Blog berichtete.

Ich schlug nun meinem Bruder folgenden Plan zur Ausführung in den kommenden Jahren vor, denn Zeit braucht dieses Thema in Hülle und Fülle und nebenbei habe ich auch noch etwas anderes zu tun.



Dieser ganz einfache aber dennoch absolut dem Vorbild entsprechende Plan ""vom Architekten preußisch deutscher Klein- / Privatbahnen"" Friedrich Lenz mit zwei preußischen Weichen ist auf drei Westentaschen Modulen in der Länge von 180 cm maßstäblich unter zu bringen.
Er birgt einiges an betrieblichen Spiel für meinen Bruder - und für mich viele neue Erfahrungen und Eindrücke beim Bau der Anlage.

Auf besonderen Wunsch meines Bruder mußte ich diesen Beitrag im Blog veröffentlichen - so kann ich keinen Rückzug von diesem Plan antreten, sagt er!
Ich bin nun sehr gespannt darauf wenn ich demnächst ihm den ersten Kostenvoranschlag für die benötigten Materialien unterbreite, dann wird er es wohl sehr bereuen mich zu dieser Veröffentlichung "genötigt" zu haben.




... und da es wie üblich bei mir nicht still und leise im Hintergrund beim schreiben dieses Beitrages zugeht - zugehen darf, drehte heute die herrliche Vinylscheibe von Ted Nugent ""Survival of the Fittest - live"" Polydor 1970 auf dem Plattenteller eines Linn Sondek LP 12 / Akito /  Shelter 501 MK II musizierend ihre Runden.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen