Donnerstag, 22. Juni 2017

Weinert Ms - Rippenplatten Oberbau K und 750 mm DDR Schmalspur?





Immer wieder die lieben Kollegen!

In den Bergen und Tälern des schönen Ostharz existiert seit vielen Jahren eine kleine feste Gemeinschaft an Modellbahn interessierten Kollegen, die schon zu Zeiten der DDR als aktive Modellbauer imposante, zudem auch im damaligen Modelleisenbahner mehrfach veröffentlichte Eisenbahn Modellbau Projekte und Exponate zumeist im Maßstab 1 : 87 auf der berühmten Pfanne haben.

Sollte man nun denken, dass im Harz ansässige Modellbahner deren Vorbilder zum Nachbau die vor den Haustüren existierenden Meterspurbahnen der HSB darstellen, ist man einem Trugschluß aufgesessen!
Waren es vor vielen Jahren zB. die Vorbilder der Muskauer Waldeisenbahn oder auch die Spremberger Stadteisenbahn die fast im kompletten Selbstbau nachgebildet wurden, so sind es heute ua. Motive in 750 mm Schmalspur der ehemaligen DDR zur Wendezeit 1989 / 1990!!, die den nun ergrauten und an Lebensjahren reichen Herrn als Vorbild ihres wohl letzten gemeinsamen großen Modellbauprojektes dienen.



Der Plan der Kollegen so ich ihn richtig verstanden habe, soll nun die Erstellung eines Stück ordentliches und nicht aus Großserie stammendes Dreischienengleis Regel- / Schmalspur 750 mm in H0 / H0e nebst Seitenwechsel und zweier zungenlosen Einfädlungen nebst Radlenker mit nachgebildeten Futterstücken etc. sein, nach dieser Grundlage mit Schwellen aus Eichen - Echtholz + die neuen Weinert Ms - Rippenplatten Oberbau K nebst Schienen CODE 70 gebaut werden soll.
Das ganze soll dann über eine sich im Bau befindliche Brücke verlaufen.

Die neuerdings von TTfiligran für H0 verfügbaren Gleisbau Produkte sollen von vornherein ausscheiden, erfüllen sie allein schon der gelaserten Sperrholzschwellen mit ihren verbrannten Kanten nebst den angebotenen Kunststoffkleineisen nicht das anvisierte Ziel.

Für diesen Plan der Kollegen habe ich mich kurzfristig bereit erklärt da ich mich gerade eh mit Gleisbau befasse, ein Stück des Dreischienengleis zur Ansicht aus jenen gewünschten Materialien zu erstellen, einfach um die Machbarkeit, die Optik und den Aufwand an Zeit etc. für die Kollegen zu testen.

Die folgenden Bilder zeigen nun diesen Entwurf eines Dreischienengleises Reichsbahn Oberbau K H0 / H0e, mal schauen ob und wie es dann in Zukunft weiter gehen wird ...

Montag, 19. Juni 2017

Das bearbeiten und brünieren der neuen Weinert Ms - Rippenplatten





Hatte Weinert Modellbau in seinem Neuheiten Flyer 2017 den neuen Satz in Messingfeinguß gefertigter Rippenplatten für den Gleis- und Weichenselbstbau und von den unterschiedlichen verfügbaren  Bauteilen ich hier im Blog in Wort und Bild berichtete, gemäß der Philosophie "mein Gleis" im brünierten Ablieferungszustand geworben, so hatte sich diese Ankündigung jedenfalls bei meinen käuflich erworbenen Teilen relativiert, denn diese kamen bei mir in Natura reinstem Messingglanze vom Händler.
Nun gut dachte ich auch kein Problem, hatte ich doch meine bis dato verarbeiteten Rippenplatten in H0 Pur aus dem ehemaligen Bahnsinn - Shop Willy Kosak's in den letzten Jahren vor dem verarbeiten immer selbst einer Brünierung unterzogen.

Also frisch ans Werk, so mein Gedanke, die einfachen Rippenplatten Rp 16 / Rp 17 für ein Gleis mit dem Laubsägebügel nebst feinem 7 / 0 eingespannten Blatt vom Gußbaum trennen, entgraten und ab ins Bad der Brünierung und alles ist fein ...

Dachte ich zumindest in meinem leider nicht mehr ganz so jugendlichen Leichtsinn!



Der zum Teil abgeerntete Gußbaum und die fertig für den Gleisbau abgetrennten, bearbeiteten und brünierten  Rippenplatten.
Beim bearbeiten der Bauteile sind ein paar Hindernisse erkennbar geworden, so leicht wie ich es mir wie oben beschrieben vorgestellt hatte, ist die Sache des brünieren leider nicht über die Bühne gegangen.
Von meiner Arbeitsweise möchte ich nun im folgenden kurz in Wort und Bild berichten.

Dienstag, 13. Juni 2017

Der H0 Pur Fremo:87 Prellbock ohne Bremswirkung - ein Zwischenstand





Ich hätte nie gedacht, dass so ein kleines im Modell wohl doch nicht alltägliches Prellböckchen ohne Bremswirkung wenn auch maßstäblich im H0 Pur Standard nach einem Vorbild gefertigt, solch ein großes Interesse zeigt!
Nach diversen Mails und Gesprächen  mit Freunden und Kollegen nur allein zu diesem Thema möchte ich - nein muß und soll ich - auf wiederholter Anfrage heute den Zwischenstand der Fertigung + Farbgebung in ein paar Abbildungen vorstellen.

In den folgenden Bildern ist der momentane Zwischenstand der Farbgebung ausschließlich unter Verwendung von Künstlerölfarben zu sehen.
Der letzte Auftrag ist noch recht frisch, daher stellt sich der Bock auch in einem gewissen Glanz und optisch etwas, der Schotter geschuldet seiner momentanen Feuchtigkeit wegen stark dunkel dar.

Der Schotter ist in diesem Fall der Standard Schotter *Phonolith* vom neuen Anbieter MiniTec und punktuell gemischt mit etwas ASOA Kies mittlerer Körnung, dieses Bett wird in Folge nach meinen beiden Vorbildfotos des Prellbock dementsprechend farblich behandelt werden.
Meine Methode des einschottern von Gleisen und Weichen hatte ich vor einiger Zeit ua. hier im Blog in Wort und Bild eingehend geschildert.

Die Entstehungsgeschichte dieses Prellbock ohne Bremswirkung kann für interessierte hier im Blog in 3 Beiträgen in Wort und Bild nachverfolgt werden.

Aufgenommen wurden die Bilder heute leider nur bei etwas trüben völlig bewölkten Himmel.



Sonntag, 11. Juni 2017

Super Weinert Neuheit 2017- der in Messing gegossene Satz Rippenplatten Oberbau K für den Gleis- und Weichenselbstbau





Für mich persönlich eine angenehme H0 Neuheit des Jahres 2017, stellt der vor ein paar Tagen von Weinert Modellbau am Markt erschienene in Messing gegossene Satz Rippenplatten Reichsbahn Oberbau K zum Selbstbau von Weichen und Gleisen auf Echtholz Schwellen dar!

Weinert Modellbau hatte ja bekanntlich schon Anfang der 1990er Jahre die ersten Schienenstühlchen / Rippenplatten Rp 16 / Rp 17 in Messingfeinguß in ihr Programm aufgenommen, zu seiner Zeit in der Ausführung zum aufkleben / auflöten und einer weiteren Ausführung zum  aufnageln.
Auch damals hatte man, gleich gemäß in heutiger Zeit die Verschraubungen auf den Gleisinnenseiten nicht mit aufgebracht, geschuldet dem damaligen Betrieb mehrheitlich nach NEM Norm, die Rp 25 / 110 Norm war zu diesem Zeitpunkt bei den deutschen!! Modellbahnern mehrheitlich noch in den anfänglichen Kinderschuhen zu sehen.

Mein erster annähernd maßstäblicher Selbstbau einer EW 190 - 1:9 nach Rp 25 / 110 fand dann auch im Jahr 1994 mit eben diesen Weinert Gußteilen gelötet auf Pertinax Schwellen nach der Kosak Hp 1 (das Grüne) Ausgabe Nr. 1 / 1994 Vorlage Udo Böhnlein's statt. Dabei fehlten damals im kleinen Sortiment noch komplett die Glp und die Rp 18 Gleis- und Weichenbauteile, diese heute nun fast 25 Jahre nach der ersten Markteinführung der Rippenplatten wie oben geschildert, komplett von Weinert Modellbau in Messingguß vorliegen und käuflich zu erwerben sind.



Die ersten beiden Packungen sind nun bei mir angelangt und es wird Zeit sich diese im folgenden einzelnen zu Gemüte zu führen.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Die kleine geschweißte Stahlträgerbrücke - schlicht und einfach gestaltet





Vor etwas mehr als 3 Jahren hatte ich eine kleine kurze und geschweißte Stahlträgerbrücke einer Kleinbahn  aus diversen Messingprofilen zusammen gelötet. Jene Bastelei des Grundkorpus hatte ich dann etwas später hier im Blog in Beiträgen in Wort und Bild vorgestellt.

Für das kleine Westentaschen Modul Nr. 4, dieses ich im Blog hier in Wort und Bild vor ein paar Wochen vorstellte, benötige ich nun jene zu damaliger Zeit für ein anderes Projekt gedachte und dato noch unvollendete Brücke zur Überquerung eines kleinen Durchlaß. So holte ich mir dieses Bauwerk wiederholt auf den Tisch, um es endlich zu vollenden!

Im Grunde fehlen nur die Schwellen welche ich aus 3,2 mm x 3,2 mm Eichenholz Profil gemäß der bei solchen Vorbildern 87 mal verkleinert eingesetzten Querschnitt - Schwellenmaße fertige.
Zudem benötigt in diesem Fall jede Schwellenseite je zwei auf die beiden I - Langträger aufgeschweißte Blechwinkel zu deren Stabilisierung.
Die Kleineisen für die beiden Schienen der Fahrbahn werden in Kürze von Weinert Modellbau kommen, diese in Messing gegossenen Teile sind gerade am Markt erschienen und mittlerweile nach Bestellung beim Händler im Anflug zu mir!
Baugleich jener auf den "Rolf sein Gleis" bekannten Holzschwellengleis mit innen den im Gleis fehlenden Verschraubungen, sind diese Bauteile respektive die Rippenplatten Rp16 / Rp 17 (Bestellnr. 74351) geradezu prädestiniert für solche Anwendungen auf Echtholzschwellen, wenn es wie in diesem meinem Fall nicht ausschließlich um H0 Pur gehen soll sondern auch zu befahren mit "normalen" Rp 25 / 110 Profilen der Räder.

So bin ich schon sehr gespannt auf diese neuen Messingguß Gleis- und - ja auch! Weichen Kleineisen und sobald sie mich erreicht haben, werde ich hier im Blog in ein paar Zeilen nebst Bildern mehr Informationen zu diesem kleinen Bastelprojekt posten.



Es sollen laut meinem Plan diverse weitere Details neben den zu erwartenden Rippenplatten von Weinert Modellbau an der kleinen Stahlträgerbrücke drapiert werden, welche dieses Modell hoffentlich vorteilhaft und den Vorbildern gemein vervollständigen.
Davon demnächst mehr, heute sollen zudem ua. noch ein paar Bilder des Rohbau der Brücke zur Einstimmung hier folgen.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Gekürzte Stahlschwellen Oberbau K - was soll denn das bedeuten?





Neben einem überholten - besser gesagt wieder Gang- bzw befahrbar gemachten Gleis einer ehemaligen Klein- und Grubenanschlußbahn, lagen vor ein paar Jahren ein paar mit Sicherheit gebrauchter Stahlschwellen gestapelt.
Das Kuriosum an den Stahlschwellen sind ihre zum Teil bis kurz vor den aufgeschweißten Rippenplatten Oberbau K sehr säuberlich abgeschnittenen Endteile mit den üblichen "Krallen" als Abschluß.

Mir persönlich erschließt sich beim Anblick dieser Teile nicht der Sinn der Kürzungen, zumal wie schon bemerkt sie neben einem frisch mit überholten / regenerierten Holzschwellen gangbar gemachten Gleis liegen.
Ihrem optischen Zustand gedeutet müssen dieses Stahlschwellen verbaut / verlegt gewesen sein, wobei die Kürzungen schon vor langer Zeit erfolgt sein dürften!

Ich für meinen Teil habe mir nun etwas Material auf den Tisch geholt, um ein paar dieser gekürzten Stahlschwellen komplett im Selbstbau ins Modell zu übertragen.
Von dieser Bastelei werde ich in Kürze in Wort und Bild berichten, vielleicht könnte aber unterdessen der liebe freundliche Kollege Schienen(ver)bieger etwas Aufklärung zu den gekürzten Stahlschwellen im Bild bringen.
Wozu hatte man diese Relikte in diesem Zustand am / im Gleis verwendet???



 Der die Situation fachgerecht erklärende Kommentar vom Kollegen Schienen(ver)bieger >>>>>>

Samstag, 27. Mai 2017

Das Speichergebäude mittels Auhagen Baukastensystem des Michael Hanf





Bei dem im Februar diesen Jahres in Schkeuditz bei Leipzig stattgefundenen 11. Winterfest der Modellbahn und von diesem ich hier im Blog in Wort und vielen Bildern berichtete, konnte der Besucher auch eine kleine vom Eigentümer Michael Hanf zwar noch nicht restlos fertig gestellte, aber dennoch sehr schön gestaltete H0 Segmentanlage ua. nach einigen Motiven der ehemaligen Station Wernsdorf (b Penig) an der Bahnstrecke Rochlitz - Narsdorf - Altenburg gelegen, betrachtet werden.
Einiges wissenswertes zu dieser Anlage von Michael Hanf hatte ich seiner Zeit im oben verlinkten Beitrag hier im Blog schon mitgeteilt.
Vorbildinformationen online gibt es hier bei Sachsenschiene.

Worauf ich heute aber mit meinem Geschreibsel hinaus möchte ist der Fakt, dass sich nicht wenige Kollegen in der Zwischenzeit bei mir meldeten, um so mehr Informationen und gegebenenfalls Bilder über und von dem aus dem Auhagen Fabrik - Baukastensystem erstellten Lagerhaus zu bekommen.
Leider kann ich persönlich zur Zeit noch nicht mit neuen Informationen aufwarten!

Ein weitere Punkt des Interesses ist der, dass nun auch einige (ergraute 😜!) Herren aus meinem sozialen (Bike-) Umfeld sich für dieses Gebäude interessieren, um es für ihre nach Motiven des Elbhafen Aken / Elbe fiktiv!!! im Bau befindliche Segmentanlage in H0, der Etagen voraussichtlich um eine mehr aufgestockt, nachzubauen.

So möchte ich heute nochmals das schöne Speichergebäude mit dem in 3D - Druckverfahren von Michael hergestellten Dach nebst zwei im Blog noch nicht veröffentlichte Bilder, welche ich vor kurzem auf der Festplatte gefunden hatte zeigen.



Die Fenster könnten mittlerweile gegen die geätzten Teile bei H0fine erhältlich getauscht werden. Leider führt H0fine die kleinen Fenster der Oberlichter soweit ich informiert bin nicht im Sortiment, des weiteren sind auch die Preise auf einem etwas höheren Niveau angesiedelt, was sich schon bei der Bestückung dieses relativ kleinen Gebäudes finanziell durchaus bemerkbar macht ...

So könnte der komplette Satz Fenster und Türen nun doch selbst gezeichnet und geätzt werden.

Samstag, 20. Mai 2017

Der Reichsbahn Gleisoberbau Fng auf Holzschwelle - das Vorbild





Vorerst reine theoretische Überlegungen, wie der Reichsbahn Gleisoberbau Fng mit seinen geschmiedeten?? Federnägeln im Maßstab 1 : 87 effektiv und optisch halbwegs korrekt nachgebildet werden könnte, wobei eine exakte Maßstäblichkeit bei einer möglichen Umsetzung ins Modell mit meinen Mitteln wohl von vornherein ausgeschlossen werden dürfte, sollen als Resümee auf einen vor einigen Tagen hier im Blog geposteten Kommentar des Kollegen Schienen(ver)bieger zum Thema dienen.
Jener Kommentar bezog sich zwar auf Betonschwellen BS55 Fng, ich aber würde am Anfang der "versuchten" Realisierbarkeit es lieber mit Holzschwellen ausprobieren.
Die Schienenplatten herzustellen dürfte nicht das Problem sein, es sind die nachzubildenden Federnägel, welche mir im Moment etwas Kopfschmerz bereiten.
Die in letzter Zeit von mehreren Kollegen zur Nachbildung für ein preußisches Gleis eingesetzten beschnittenen Tackerklammern, möchte ich für diesen speziellen Zweck gern ausschließen.

So möchte ich heute für den Anfang ein paar Bilder zu Details der SchienenFedernägel (Fng)
an Hand eines im Bahnhof Köthen / Sachsen-Anhalt liegenden Gleis zeigen.



Dieses völlig desolate mittels Sh 2 Tafeln und verschlossenen Weichen gesperrte Gleis liegt in direkter Nachbarschaft des Bahnsteig - Gleis 5 der Hauptstrecke Halle / S. in Richtung Magdeburg.
Wieviele Jahre wird es wohl schon auf dem Buckel haben?

Dienstag, 16. Mai 2017

Der Ms Bausatz Güterwagen - Bremserhaus B 52/1918 von Gebhardt Reitz





Ein kleiner aus 0,3 mm starkem Messingblech sehr sauber und ohne weiteres bearbeiten absolut paßgerecht geätzter Bausatz vom Goldschmiedemeister Gebhard Reitz zum erstellen eines Bremserhaus der Bauart pr. Musterblatt B 52 aus dem Jahre 1918, ist mir vor einiger Zeit von einem Kollegen zugeflogen und soll nun für den in Arbeit des Umbau und der Verfeinerung befindlichen offenen Güterwagen der Verbandsbauart O 10 Halle von Sachsenmodelle, der hier im Blog behandelt worden ist, dienen.

Aufgebaut ist das Bremserhaus auf jene O 10 Halle beim Vorbild mit durchgehender Bremsleitung / Luftdruckbremse, aus  diesem Grunde und wegen der daraus resultierenden notwendig gewordenen Versetzung der Handbremsspindel inklusive ihrer Hornwelle, es seitlich um 120 mm aus der Mitte nach links versetzt worden ist.



Das Bremserhaus habe ich außer der Bremsspindel welche im Moment nur durch einen Tropfen Sekundenkleber gehalten wird, komplett mit der Flamme gelötet. Zuvor werden die Kleinteile Fensterluken, Dach und Bremsspindeltrommel mit dem Glasharrradierer gereinigt und mit sehr sehr wenig Lötzinn mittels Lötkolben vorverinnt.

Da die Bremsspindel später in ihrer Höhe noch deren Hornwelle am zukünftigen Fahrwerk angepaßt werden muß, sollte sie wieder schnell mit ein paar Tropfen Aceton lösbar sein.

Samstag, 13. Mai 2017

Weinert "mein Gleis" und des Kollegen Marco Berg's Variante des nachrüsten der Sechskant - Schraubenköpfe 74013 auf den Gleisinneren Rippenplatten





Der liebe Kollege Marco Bergs, seines Zeichens auch unter Bergswerk - Modell zu finden, befaßte sich ohne meines Wissens schon vor meiner hier im Blog in Wort und Bild vorgestellten Aktion des nachrüsten eines Stück Weinert "mein Gleis" mit den Sechskant - Schraubenköpfen 74013 auf die Gleisinneren Rippenplatten und schickte mir dazu ein tolles Foto von seinem Resultat nebst einigen interessanten Zeilen zum Werdegang.

Diese vom Marco perfekt ausgeführte Arbeit nebst einiger Worte mit wertvollem Tip zum verkleben der winzigen Dinger muß ich heute hier an Ort und Stelle dem geneigten Leser unbedingt vorstellen, zeigt es mir für meine gesetzten Verschraubungen doch persönlich unmißverständlich auf, dass ich noch etwas zu üben habe, um diese Perfektion zu erreichen!

Marco's beigefügte Zeilen wie folgt:

Hallo Ingo, tolle Arbeit! Das gleiche "Vergnügen" hatte ich bei 15 cm kurzen Stück des Weinert - Gleises für ein kleines Fotodiorama. Nach zahlreichen Klebetests bin ich beim extrem flüssigen Kunststoff-Kleber *MICRO WELD* von Microscale hängen geblieben, der mit einem feinen Pinsel aufgetragen beide Kunststoffe zuverlässig verklebt/verschweißt und (scheinbar) rückstandsfrei verdunstet, sich dabei aber im Gegensatz zu Sekundenkleber noch eine Zeit lang korrigieren lässt. Zudem lässt sich der Kleber problemlos in weiteren Durchgängen auf die Schraubenköpfe aufpinseln, ohne dass die Oberflächenstruktur zu gekleistert wird. Die müßige Arbeit des Ausrichtens entfällt dadurch leider nicht. So sehen meine Versuche aus (erschreckend, welche kleinen Ungenauigkeiten ein Makrofoto aufdeckt)

Aufnahme und Modellbau Copyright  by Marco Bergs
Ganz ehrlich, geht es besser zu machen??
Ich glaube nicht - auch wenn der gute Marco etwas mit seiner Makroaufnahme "hadert", ist ihm seine Arbeit doch wohl absolut perfekt gelungen!
Danke lieber Marco für das zeigen Deiner Variante und dem wirklich wertvollem Tip des von Dir verwendeten Kleber!

Mein weiteres Thema zur Sache soll nun das nachrüsten der Schraubenköpfe in ein komplett fertig gestelltes Weinert Gleis sein, jenes Gleis abgeschlossen geschottert und farblich behandelt ist.
Von diesem Versuch zu gegebener Zeit mehr in Wort und Bild!

Mittwoch, 10. Mai 2017

Ein wenig Westentaschen Module und das neue Kleine Nr. 4





Zur diesjährigen Modellbahnausstellung in Magdeburg im vergangenen Februar fragten mich die ins Gespräch gekommenen Kollegen, ob es denn bei mir neues an Zuwachs an der Westentaschen - Modulfront gäbe.
So habe ich auf die Schnelle ein paar Bilder geschossen, um den nicht mehr ganz so neuen Stand der in Magdeburg besprochenen Dinge  - wenn auch mal wieder etwas reichlich spät - zu zeigen. Mögen mir für diese Verspätung die Magdeburger Kollegen bitte verzeihen.

Viel zu berichten von mir gab es in MD zum Thema nicht, außer vielleicht das ein kleines Ausgleichsmodul im Rohbau entstanden ist, 300 mm lang und mit einer Rundung an der vorderen Modulseite versehen, dieses zur Weiterführung des Gleis vom Ansatzmodul und dessen Rundung dienen soll. Wobei es aber nicht korrekt ist hier von Modulen zu sprechen, denn dieses kurze im Aufbau befindliche Ausgleichsstück, wie auch das 600 mm x 85 mm Ansatzstück für Modul 1, dieses ich zur Zeit des öfteren als separates Fotosegment im Freien verwende sind eindeutige Segmente, da beide nur an diesen speziellen Stellen ins Arrangement  angesetzt werden können.

Im übrigen soll dieses 300 mm lange Ausgleichssegment für mein 600 mm langes Modul Nr. 1 zum verlängern auf dann 900 mm dienen, auf jene 900 mm Länge x 150 mm Breite!! zur Zeit von meinem Freund Rolf ein Ansatzsegment mit einem Halbrelief - Fabrikensemble gestaltet wird.



Im Vordergrund für die Erweiterung des Gleisverlaufes vom Ansatzsegment links ist eine kurze Stahlträgerbrücke geplant, welche auch schon als einziges Highlight des kleinen Segment dienen wird.
Die drei Gleise verlaufen parallel zur hinteren Segmentkante, so dass ohne Probleme beim rechten Übergang von diesem Segment auf das nächst folgende Modul, jenes natürlich auch ohne diesem Ausgleichssegment an das linke Westentaschen Modul Nr. 1 angedockt werden kann, der Fahrbetrieb wenn er einmal stattfinden "sollte" erfolgen kann.

Montag, 8. Mai 2017

Weinert "mein Gleis" 74013 Sechskantschraubenköpfe zum komplettieren der Rippenplatten / Schienenstühlchen im Gleis





Halleluja, was für ein harter zudem die Standhaftigkeit der eigenen Nerven zu testender Hardcore Job!

Gemeint ist hier mit diesem Job das korrekte "aufkleben" der Schienenschrauben Imitationen von  Weinert Modellbau "mein Gleis" mit der Bestellnr. 74013. Diese in der Größe der Schlüsselweite (SW) 0,5 mm aus Kunststoff bestehenden Teile, sollen auf die Rippenplatten der Gleisinnenseiten befestigt werden, um deren Komplettierung gemäß Vorbild Oberbau K für Betreiber des RP 25 / 88  - H0fine Radstandard an den Fahrzeugen, ein optisch noch etwas vorbildgetreueres Weichen- und Gleismaterial aus Rolf Weinert's Regal zur Verfügung zu stellen.

Aber Vorsicht, dass korrekte aufbringen der winzigen Schraubenköpfe mittels einem winzigen NANOgroßem Tropfen sehr gutem Sekundenkleber kostet Nerven - und dies wahrlich nicht zu knapp!!
Machbar, und dies sollte mein kleines Experiment darstellen, ist es aber allemal.
Nachdem man sich an diese kleinen Teile mit der lang zeitlich bei vielen feinen Bastelprojekten antrainierten Feinmotorik etwas gewöhnt hat, geht die Arbeit kurioser Weise doch recht zügig von Statten.




Durch die aufgebrachten Schraubenköpfe wird nun ein noch etwas realistischeres Bild des Weinert Gleis erzeugt.
Wegen der roten leicht transparenten Farbgebung der Spritzlinge sind optisch die Konturen an jenen nicht exakt zu erkennen.
Diese Konturen der Schraubenköpfe stellen sich aber mit der folgenden dem Gleis aufgebrachten betrieblichen Einfärbungen und Patinierungen ein.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Ein paar sonnige Bilder in Modellbau lustloser Zeit





In einer momentanen für den Modellbau sehr lustlosen Zeit, habe ich bei schönem Sonnenlicht nochmals ein paar Bilder der Ziegel- und Betonplattenmauern in ihrem jetzigen immer noch im Rohbau befindlichen Zustand gefertigt mit der Erkenntnis, diese Projekte vorerst bis zum kommenden Herbst ruhen zu lassen.

Dies soll natürlich nicht heißen, dass nun bis zum Herbst totale Pause vom Modellbau eintreten soll, nein es sollen nun andere Basteleien ua. mit dem Lötkolben und der Flamme vorrangig betrieben werden.

... und ein anderes Modellbau fernes schweres Gerät nach langjährig währendem totalem Neuaufbau soll nun auch richtig bewegt werden ...



Sonntag, 30. April 2017

Bildbericht der MoBa Ausstellung FERROPOLIS vom 21. - 23. April 2017





Die 2. Modellbahntage in der Stadt aus Eisen FERROPOLIS bei Gräfenhainichen (LSA) am letzten Wochenende wurden in der Reparaturwerkstatt / Schlosserei des ehemaligen Braunkohlen Tagebau Golpa - Nord abgehalten.

Der von mir im Vorab im Vorschau - Beitrag  direkt von der Website FERROPOLIS entnommene und gepostete Eintrittspreis für Erwachsene von 10 Euro hatte sich indes auf 7 Euro etwas relativiert.
Der höhere Betrag resultierte auf ein Gesamtpaket beim Eintrittpreis, wobei die Besichtigung des Außengelände mit den Tagebau Großgeräten, einer Führung etc. im Paket mit inbegriffen war.
Vielleicht sollte der Veranstalter zur nächsten Modellbahn Veranstaltung jene Staffelung des Eintrittpreises auch auf dessen Homepage verständlicher artikulieren.



Auf den Ausstellungsbereichen in zwei Etagen befanden sich diverse Anlagen verschiedener Motive der Spurweiten H0, TT und H0e.
Nebst den Dessauer Modellbahnfreunden mit ihrer großen Segmentanlage der Dessau Wörlitzer Eisenbahn (DWE) platz bedingt leider ohne den Bahnhof Oranienbaum in etwas abgespeckter Version und ihrer im Aufbau befindlichen Jugendanlage in H0e, waren weiterhin die Wittenberger Kollegen  mit ihrer bekannten Segment Anlage der alten Elbeüberquerung in TT nebst einer originellen DDR Nostalgieanlage H0, Kollegen aus Waren / Müritz H0 und Berlin TT nebst Händler in Sachen Modellbahn anwesend.

So sollen nun folgend etwa 60 Bilder von einzelnen Exponaten einen kleinen Überblick dieser Ausstellung zeigen, wobei ich nur wenige Worte über NEUES gebrauchen werde, hatte ich doch schon die meisten der ausgestellten Anlagen in den letzten Jahren zum Teil im mehreren Beiträgen hier im Blog in Wort und Bild vorgestellt.

Freitag, 21. April 2017

Die alte Merziener Mauer - zwei Bilder von einer Mühsal der Farbgebung





Die Farbgebung der alten Mauer mittels Künstlerölfarben ist eine weitaus größer Hürde, als ich es im jugendlichen Leichtsinn (sehr!) kühn gedacht hatte.
Mit einem Pinsel wenn er auch die kleinste Größe von 10 / 0 besitzt, kommt man hier nicht weiter!

Der Anfang ist aber nun gemacht, die Dauer der ganzen Maßnahme steht noch völlig in den Sternen ...



Donnerstag, 20. April 2017

2. Modellbahntage Ferropolis / Gräfenhainichen vom 21. - 23. April 2017





Die 2. Modellbahntage in der Stadt aus Eisen Ferropolis bei Gräfenhainichen öffnen am kommenden Wochenende ihre Pforten.
Dabei werden unter anderen anwesenden Vereinen die Dessauer Modellbahnfreunde und die Wittenberger  Kollegen ausstellen.

Gemessen der vom Veranstalter in einem eher strukturarmen Umfeld in der Mitte Deutschlands aufgerufenen Eintrittspreise, für Erwachsene 10 Euro und für Kinder 5 Euro, sollte dies wohl eine Show der Superlative werden!?

Es wir hier im Blog berichtet werden!



Dienstag, 18. April 2017

Betonplatten Mauer und Strebstützen - kleine Details in Arbeit





Über die Osterfeiertage ruhte der Eisenbahn Modellbau, so habe ich heute ein Paar nur kleinere Projekte zum zeigen, die erst am Beginn ihrer Entstehung sind.
Zum einen handelt es sich um die hier im Blog schon detailliert behandelte Mauer aus Betonplatten, welche nun in den allerersten Zügen bzw. den ersten beiden Elementen zur Probe steht und zum anderen um eine weitere Produktion an verschiedenen Strebstützen zur Abstützung der brüchigen alten Merziener Mauer aus Juweela NF - Klinkerziegel erstellt.



Die ersten beiden Betonplatten habe ich nun nicht wie es geplant war im Gießverfahren hergestellt, sondern unter Verwendung von Polystyrol.
Dabei kam es mir in erster Linie auf eine meinem Vorbild gemäße Struktur der Betonoberfläche an, jene leicht poröse Struktur ich nun nach einigen Versuchen glaube erreicht zu haben.
Dabei ist die im Bild zu sehende Einfärbung der Platten nur ein erster Versuch und noch lange nicht als Final zu bewerten.

Weitere "defekte" Betonplatten mit sichtbarem Monierstahl sind derweil schon in Arbeit, hier habe ich nach einigen weiteren Experimenten wohl auch "den richtigen Dreh" zB. der zur Verwendung kommenden Materialstärke der Monierung etc. heraus bekommen.
Davon dann zu gegebener Zeit mehr.


Dienstag, 11. April 2017

Steuerungen an Dampfloks schnell realistisch patiniert - AK interaktive





Es sollte nur ein lockerer Versuch werden, ergo eine kleine Spinnerei - das anpinseln der kompletten Steuerungsteile auf der rechten Seite des weitgehend originalen Fleischmann Fahrwerk von der BR 89.0 stammend nebst dem aufgesetzten Gehäusebausatz einer Krupp Hannibal von Makette so zu einer Dampflok BR 89 6601 DR  mutiert, mittels einem sehr speziellen Farbgemisch.

Da das Fahrwerk demnächst gegen ein selbiges zweites Fahrwerk mit Faulhaber und neuem H0fine Radsatz nebst weiteren Verfeinerungen ua. an den Dampfzylindern und Pufferbohlen dem Original angeglichen ausgestattet werden wird, habe ich mich zu folgender Missetat ohne dabei die Steuerung vom Fahrwerk zu trennen verleiten lassen.



Das Ergebnis meiner Malerei, der Versuch einer betriebsgerechten Patina der Steuerung an einer ehemaligen als Einzelgänger betriebenen "Sechstausender" der Deutschen Reichsbahn (DR).
Das Modell selbst ist nicht unter meinen Händen entstanden, die Aufbauten aus dem besagten Makette Bausatz erstellt, hat ein lieber Kollege sich für seine im Modell sehr bekannte Kleinbahn vor ein paar Jahren gefertigt.
Ich für mein Teil war dann so frivol, ihm das gute Stück abzuschwatzen, respektive seriös käuflich von ihm zu erwerben.

(Es waren ja auch lange Verhandlungen, mein lieber S. ! - nochmals Danke!) 

Freitag, 7. April 2017

Der O 10 Halle von Sachsenmodelle - eine lange persönliche Geschichte





Alles fing damit an, dass der nette österreichische Kollege Karl vom Wörthersee in der letzten Woche in seinen allwöchentlich im Turnus Freitags erscheinenden Beiträgen seines immer sehr interessanten Thread *Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn* im Stummiforum, einen von ihm verfeinerten offenen Güterwagen O 10 Halle von Sachsenmodelle (SaMo) vorstellte (etwas runter scrollen).
Dieser Beitrag behandelt nicht nur eine sehr wirkungsvolle Verfeinerung, sondern auch eine exzellente - wie doch mit recht einfachen Mitteln aufgebrachte wohltuend realistische Patina an seinem O 10 DB, ein Produkt eben dieser ehemaligen Zittauer Firma SaMo.

Da mich genau dieses Modell von besagter Firma aus Zittau schon viele Jahre "geistig" begleitet, ich aber bis dato noch immer keinen Finger krumm machte um mich wenigstens dem Modell einmal zu nähern, war diese Veröffentlichung vom Karl in gutem Wort nebst den feinen Bildern sehr elektrisierend für mich!



Das Objekt wieder erwachter Begierde, so es aus der Schachtel kommt.
Mit diesem Modell habe ich nun in der nächsten Zeit einiges vor, seien es ein paar Umbauten und diverse Verfeinerungen.
Außer dem immer noch exzellenten Wagenkasten wird kein anderes Bauteil von SaMo weiter verwendet werden, dass darf ich an dieser Stelle schon einmal kundtun.

Mittwoch, 5. April 2017

Fensterverglasungen herstellen - kein Problem mit *Micro Kristal Klear*





Über die Jahre habe ich schon so einige Flüssige- / Gelartige - Mittelchen verschiedenster Hersteller zur Herstellung von Fenstereinsätzen - sprich Scheibenverglasung - an Modellen ausprobiert und verwendet.
Dabei waren die Erfolge eher durchschnittlich zu bewerten was nicht heißen soll, dass man keine "Verglasung" zB. von Fenster an Bremserhäuser, kleinere Fenster an Gebäuden usw. erreichen sollte. Aber es waren immer eher aufwendige Verfahren, die zum Teil erst nach einigen Anläufen zum Erfolg führten. So war es auch nicht immer gewährleistet, dass diese Verglasungen denn auch fehlerfrei hielten, einige purzelten obwohl bei der Herstellung peinlichste Sauberkeit am Material eingehalten wurde, immer mal wieder heraus oder sie vergilbten mit der Zeit.

Vor einiger Zeit nun hatte ich mir ein neues aus Kalifornien / USA kommendes Mittel mit der Bezeichnung *Micro Kristal Klear*  des Hersteller Microscale Industries, INC. käuflich erworben und bisher an einigen wenigen Objekten zur Probe ausprobiert...

... und siehe und staune, so einfach (Kinderleicht!) und in sehr guter Qualität kann eine Verglasung an Modellen binnen kurzer Zeit erreichbar sein!!
Das Zeugs trocknet so Kristallklar - wie es der Name verspricht - auf, dass ich beim fotografieren einige Mühe hatte diese Verglasung auf der Abbildung überhaupt sichtbar zu machen.



Das Mittel in der Flasche nebst den beiden Versuchsträgern und einem Zahnstocher zur Herstellung der Verglasung.
Das Fahrerfenster am Fahrerhaus des Lkw Bausatz "Kraz - 255 W" ist hier noch am abtrocknen begriffen, das Fenster der Tür am Messing Bausatz eines Bremserhaus von G. Reitz ist völlig glasklar durch getrocknet.

Freitag, 31. März 2017

Die *Flinsberger Kleinbahn* in H0 des Dessauer Kollegen Jan Kotzanek





Im Februar diesen Jahres zur großen Modellbahnausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde e.V. in Magdeburg, stellte auch der Kollege Jan Kotzanek aus Dessau / Roßlau, Mitglied des Arbeitskreis Modellbahn e.V. Dessau, seine ständig dicht vom Publikum umlagerte und aller feinst gelungene *Flinsberger Kleinbahn* in Baugröße H0 den Besuchern zur Ansicht aus.

Diese feine Anlage hatte ich in einem zur Ausstellung seiner Zeit veröffentlichten Beitrag in vielen Bildern hier im Blog vorgestellt (etwas runter scrollen!).
Die positive Resonanz auf diese Anlage war auch hier im Blog sehr groß, nicht wenige Anfragen von an der Anlage interessierten Lesern per Mail sollte ich, so es mir bisher möglich war beantworten.
Leider konnte ich bis dato nicht auf alle gestellten Fragen auch eine seriöse Antwort geben, dazu fehlte mir ganz einfach das detaillierte Wissen zu der Flinsberger Kleinbahn.

Für den Interessenten an dieser Anlage, hat der Eigner und Erbauer Jan Kotzanek auf der HP der Dessauer Modellbahnfreunde hier unter diesem Link seine Anlage von der Idee bis zum Aufbau nebst der Erwähnung seiner Selbst- und Umbauten von Fahrzeugen etc. nochmals beschrieben und mit vielen Bildern unterlegt.
Es lohnt sich sich diese Seite einmal anzuschauen!

Ich für meinen Teil hoffe nun, dass die Anlage der Flinsberger Kleinbahn mit ihrer sehr vielen Selbst- und Umbauten mir in diesem Jahr noch einmal vor die Linse kommt - die Chance sollen dafür nicht schlecht stehen. Dann gibt es weitere Bilder zu sehen!

Wenn dazu, eventuell sogar mit Termin der liebe Kollege Schienen(ver)bieger mehr weiß, soll er doch bitte einen Kommentar hinterlassen ...



Montag, 27. März 2017

Der H0 Pur / Fremo:87 Prellbock und die Künstler - Ölfarben Patina





Man kann bekannter Weise auf vielen Wegen nach Rom gelangen, so natürlich auch wenn es sich nur um ein schlichtes einfärben eines Prellbockes handelt.
Mein Weg zu einer einem beim Vorbild auserkorenem Prellbock und dessen Patina in ein Modell  zu adaptieren, führt für mich an Künstlerölfarben nicht vorbei.
Dementsprechend habe ich nun begonnen, meinen H0 Pur Gleisendabschluß ohne Bremswirkung auf Echtholz - Eichenschwellen in Öl einzufärben. Das diese Arbeit nur in einem längeren Zeitraum bewerkstelligt werden kann, ist der langsam trocknenden Ölfarben bedingt. Dieser Umstand ist mir nicht abträglich, kann ich doch mit kleinsten Nuancen beim auftragen der Farben arbeiten und mich so langsam an die Patina des Vorbildes heran arbeiten. Aber auch Retuschierungen oder Änderungen einzelner Farbaufträge sind eine längere Zeit noch ohne Probleme möglich, zudem der ausgezeichneten Qualität von guten Künstlerölfarben ganz zu schweigen!

Egal wie ein jeder zu seiner gewünschten Patina an einem Modell kommt, mit welchem Farbmaterial- und Zeiteinsatz., schlußendlich zählt das geschaffene Ergebnis, jenes einem Jeden selbst überzeugen muß - und sollte vielleicht dieses erreichte Ergebnis auch dem einen oder anderen Kollegen überzeugen bzw. gefallen, hat man wohl zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.




So möchte ich heute in einigen Bildern einen kleinen Zwischenstand "meiner Öl - Malerei" dem geneigten Leser vorstellen, soll sich bitte jeder sein eigenes Urteil über Sinn und Zweck inklusive des recht hohen Aufwandes der Einfärbung von Modellen in Öl bilden.

Donnerstag, 23. März 2017

Der Öl - patinierte wettergegerbte Ladeboden des pr. SSk 07 Köln von GFN





Anfänglich sollte es nur ein Studie werden, das patinieren des Ladeboden eines Schienenwagen SSk 07 Köln von Fleischmann in alter grauer vom Wetter gebleichten Echtholz - Optik.
Dabei kamen vor nun gut zwei Jahren an diesem Modell ausschließlich Künstlerölfarben zum Einsatz, ohne Mattlacke oder sonst des Gleichen.
Seit dieser Zeit sind nun wie erwähnt fast zwei Jahre ins Land gegangen und über diese Zeitspanne die Ölfarben restlos abgetrocknet in ihrer wahren Farbintensität aufgegangen.

Das Ergebnis dieser Studie, welche mir persönlich einmal aufzeigen sollte, wie weit man es mit Künstlerölfarben bei genügend langfristiger eigener Geduld für das restlose abbinden dieser Farben treiben kann / könnte, stelle ich nun meiner werten Leserschaft in drei Bildern vor.

Obwohl ich mir bei leicht bewölktem Himmel am gestrigen Nachmittag die aller größte Mühe beim fotografieren des Modell gab, konnte ich den wirklichen farblichen Zustand des Ladeoden leider nicht korrekt einfangen!
Im Original betrachtet ist die Optik um einiges feiner als es die Bilder wiedergeben!
Auch wird diese Art der Optik wohl sicher nicht jeden "Geschmack" einer Patinierung des alten ausgebleichten Holzes eines Ladeboden erreichen.



Dienstag, 21. März 2017

Erster Versuch der Holzimitat Patinierung mit Acrylfarben von AK interaktive





Im Anblick der Anzahl vielen schönen im letzten Beitrag gezeigten Acrylfarben von AK interaktive auf meinem Tisch konnte ich es einfach nicht widerstehen, einen ersten "richtigen Versuch" der Patinierung an einem Wagenmodell zu unternehmen.

Ein geeignetes Opfer war auch schnell in Form der Kunststoff - Holzbohlen - Ladefläche eines SSkw von Fleischmann gefunden, dieser vierachsige Schienenwagen der eh im Begriff einiger angedachter Verfeinerungen und einer neuen originalen Lackierung eines Werkswagen im Besitz eines ehemaligen DDR Chemie- / Farbenbetriebes in den 1980er Jahren, auf meine Eingriffe wartet.
Dieser ungebremste seines ehemals hohen Bremserhauses nebst der Handbremse zurück gebaute Wagen ist mir von einem Kollegen vor einiger Zeit zur Bearbeitung übergeben worden, wobei sein Wunsch der farblichen Gestaltung des Ladeboden unbedingt von der originalen Kunststoffoptik in ein nicht zu altes defektes, aber dennoch schmutzig Echt hölzernes Bild wechseln sollte.




Die Farben sind aufgetragen, ein abschließendes Finish muß aber noch erarbeitet werden.

Samstag, 18. März 2017

AK interachtive Acrylfarben zur realistischen Holzdarstellung





Für ein größeres H0 Projekt meines Freundes, in diesem ein umfangreicher Gebäudekomplex der als dessen Vorbild in großen Teilen aus Holz erbaut wurde und nun aus Kunststoffplatten und -Profilen im Modell unter seinen Händen zur Zeit im entstehen ist, stellte sich die Frage einer realistischen Farbgebung der alten bis zum im verwitternden Zustand befindlichen Holzstrukturen.

Mit meinen für solche Aufgaben bei weitaus kleinerer Aufgaben erfolgreich eingesetzten Ölfarben ist solch ein umfangreiches Projekt in einer realistischen Zeitvorgabe nicht zu machen, zu lange währen die Trocknungszeiten der einzelnen Farbschichten besonders auf Kunststoff, dieser natürliche Umstand die Farbgebung wohl insgesamt viele Monate beanspruchen würde.
Dieses enorme Zeitfenster ist natürlich nicht vorhanden noch möchte ich es mir und ebenso meinem Freund nicht zumuten, ergo mußte eine effiziente wie optisch befriedigende Lösung mit andersartigen Farbprodukten am Markt gefunden werden.

Die Wahl fiel schlußendlich auf wasserverdünnbare Acryl - Farben von AK interaktive, maßgebend auch weil diese Produkte mit einem guten Ruf begleitet auch zum verarbeiten mit dem Pinsel sehr gut geeignet, für ein mattes auf trocknen im Stande und in zwei speziell für Holzdarstellungen zusammen gestellten Sets mit je sechs verschiedenen aufeinander abgestimmten Farbtönen zu erwerben sind.
Ergo wurden die beiden Sets und spezielle Wash beim lieben Kollegen Marco Bergs / Bergswerk- Shop / Bergswerk auf Ebay geordert und lagen nur 36 Stunden nach Bestellung!! auch schon per Post bei mir auf dem Tisch.
Vielen Dank Marco!



In diesen beiden Packungen sind alle Farbtöne beisammen, um Holz in wohl allen Zuständen von frisch geschnitten über "Alt und Grau" bis zum Zerfall auf den verschiedensten Untergrund Materialien realistisch darstellen zu können.

Des weiteren ist es auch sehr gut möglich nicht nur Holz, sondern auch Beton, Schichtbeton, Sandstein und viele andere mineralische Gesteine der Natur mit einzelnen der beinhalteten Farbtönen einzufärben und zu patinieren.
Diese Betonfärberei habe ich schon mal anfänglich im Vorab zufriedenstellend ausprobiert, Ergebnisse demnächst!
Zu den Farben im einzelnen:


Montag, 13. März 2017

Udo Böhnlein präsentiert feinste neue Bauteile und -Sätze ua. für BRAWA Güterwagen im (nicht nur!) H0 Pur / Fremo:87 Standard





Der bekannte Spezialist für feinste exakt maßstäbliche Messingguß- und Neusilber Ätzteile zum aufhübschen nicht nur von Güterwagen in den H0 Pur / Fremo:87 Standard Udo Böhnlein (Fränkische Modellbahn - Spezialitäten), hat in der letzten Zeit ein paar neue sehr interessante Bauteile und -Sätze für BRAWA Güterwagen konzipiert und in seinem Onlineshop zum käuflichen Erwerb aufgenommen.

Besonders freut mich persönlich ein Neusilber - Ätzplatine für den 22³ geschweißten Kesselwagen von BRAWA, welche - nun endlich! - ua. ein Paar neue Achshalter der Austauschbauart inklusive der Brücken zur leichten exakten Montage im Modellfahrwerk nebst den Gabelverschlüssen beinhaltet.

Hatte ich vor einigen Jahren hier im Blog vorgestellt einen BRAWA 22³ Kesselwagen noch unter Verwendung von geätzten Neusilber Achshaltern / Achsgabeln aus dem Ätzblech von Udo Böhnlein für den Rungenwagen Rs Stuttgart  gewonnen aufgerüstet, erübrigt sich nun der finanzielle Mehraufwand für diese Platine nur allein für jenen Zweck!

Dabei hat dieses feine Ätzblech noch viel mehr zu bieten und zwar exakt maßstäbliche im Blech schon dem Vorbild gemäß "gebogene" Aufstiegsleitern, die mit 0,2 mm Messing- / Neusilber- oder Bronzedraht für die Sprossen noch im Ätzblech als Lötlehre fungierend mittels Lötkolben leicht zu bestücken sind.
Sind schon die beiden Aufstiegsleitern des Original wirklich sehr fein nachgebildet, so setzen diese Ätzteile mit Sicherheit noch eins oben drauf!


Copyright und alle Rechte Modellbau und Aufnahme by Udo Böhnlein / Fränkische Modellbahn - Spezialitäten
Das besagte Ätzblech für den 22³ Kesselwagen in der Ansicht "der Lötlehre" für die Sprossenleitern.

Donnerstag, 9. März 2017

Blechflicken in 1 : 87 - hauchzart mit Niete Imitationen selbst gefertigt





Beim basteln an der gedeckten Wagendrehscheibe erinnerte ich mich an eine Idee, welche ich vor vielen Jahren einmal hatte, aber dennoch zu keiner Zeit verwirklichte.
Bei dieser kleinen Idee handelte es sich um die Herstellung von extrem dünnen Blechflicken, diese zudem mit Niete- oder Schraubenköpfen Imitationen ausgestattet sind.
Nach damaligen einigen Versuchen solche Flicken aus dünnem Zeichenkarton mit jenen Imitationen herzustellen, stellte sich zum Ende heraus, dass ich diese Niet Köpfe einfach nicht in der von mir gewünschten und dauerhaft haltbaren Qualität zu Stande brachte.
Das prägen von Karton war seiner Zeit nicht mein Ding!
Diesem damaligen Makel zu Grunde kam die Idee auf, Material in Form von selbstklebender Kupferfolie mit nur 0,035 mm Stärke für diese Zwecke zu benutzen.
Dies soll nun heute mein Thema sein.

An meiner nun im Bau / Umbau befindlichen 8,5 Meter mit Holzplanken gedeckten Wagendrehscheibe von Bochmann & Kochendorfer, die in einem geplanten kleinen mit H0 Pur Gleisen ausgestatteten Fabrikareal eines VEB (Volkseigener Betrieb) angesiedelt in der ehemaligen DDR der frühen 1980er Jahre ihren Platz finden wird, sollen einige der Holzplanken in Vorgabe aus meinem Gedächtnis von einer damaligen Wagendrehscheibe der ex Wolfener Chemie - Werksspedition, so wie jene auch mit Blechflicken "repariert" werden.
Der Zeitraum ist prädestiniert für solche doch primitiven "Flicken artigen" Ausbesserungen an Produktionsmittel denn gutes Holz war große Mangelware und wenn vorhanden, wurde dieses Material lieber für den Bau eines neuen opulenten Schlafzimmer inklusive äußerst üppiger Spielwiese für den Genossen Generaldirektor jenes VEB verwendet. (Tatsachenbericht!)



Die Drehscheibenbühne, deren "alte" Holzbeplankung und ein Blechflicken, welcher eine kleine defekte / gesplitterte Stelle der Holzbalken bedeckt.
Die sehr dünne Beschaffenheit des Flicken hier im Modell soll eine ca. 1 mm Starke Blechplatte beim Vorbild wiedergeben.

Sonntag, 5. März 2017

Der H0 Pur Prellbock als Gleisendabschluß ist fertig gestellt - ein Paar Bilder zum Sonntag





Der Prellbock ohne Bremswirkung auf echten Eichenholzschwellen im H0 Pur Standard ist nun fertig gestellt und wartet auf seine Einfärbung.

Zum heutigen Sonntag und im Vorab des in Kürze erscheinenden Baubericht in Wort und Bild zwei Bilder ohne weiterer Worte des nun fertigen Bauwerkes.




Donnerstag, 2. März 2017

Die Wagendrehscheibe von B & K Modellbahnen - jetzt wird's ernst





Von dem feinen Bausatz der gedeckten 8,5 Meter Wagendrehscheibe der leider schon ein paar Jahre nicht mehr existierenden Firma *Bochmann & Kochendörfer* (B & K Modellbahnen GmbH Schwäbisch Hall) hatte ich im September 2016 nach dem zufälligen Erhalt von einem Freund kurz hier im Blog berichtet.

Nun habe ich mir den Bausatz auf den Arbeitstisch geholt, um es in ein Modell zu verwandeln. Dabei sind einige Umbauarbeiten und Korrekturen für meine gewünschte Verwendung der Drehscheibe notwendig, welche ich in der kommenden Zeit ausführen werde.



Das komplette Gehäuse der Drehscheibe mit geschlossener Holz - Beplankung der Bühne mit feiner Gravierung der Holzbohlen inklusive der Verschraubungen.
Das diese Drehscheibe wohl schon gut und gern 30 Jahre alt ist, ergo Mitte der 1980er Jahre von B & K konstruiert, kann man gar nicht richtig glauben, schaut man sich im Vergleich heutige ebensolche Produkte verschiedener Hersteller an.
Das Ding ist noch beste deutsche Wertarbeit!

Die einseitige Farbgebung der Holzbohlen in ihren Anfängen, hatte ich schon vor einigen Wochen einmal zur Probe ausgeführt und ist aber noch nicht ganz fertig gestellt!

Für mich persönlich ist diese Wagendrehscheibe auch heute noch das Non Plus Ultra ihrer Art am Markt, dieses feine Gerät aber leider leider nicht mehr hergestellt wird.
Sollen nun ein paar Details der Drehscheibe in Wort und Bild folgen:

Sonntag, 26. Februar 2017

Messebericht aus Nürnberg 2017- Online Bilder von Armin Mühl (EM - Magazin)





Armin Mühl seines Zeichen Redakteur beim "Eisenbahn Modellbahn Magazin", hat wie schon in den vergangenen Jahren einen interessanten und professionellen Bilder - Messebericht von der Nürnberger Spielwarenmesse 2017 mit von ihm gewohnt qualitativ sehr guten Aufnahmen vorrangig im Maßstab 1 : 87 H0 auf seiner privaten HP online gestellt.

Der Bericht ist unter diesem Link auf seiner überaus sehenswerten Website *Muehlenroda* erreichbar.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Der Prellbock als Gleisendabschluß OHNE Bremswirkung im H0 Pur Standard / Proto:87 / Fremo:87





Die nächste Runde *Prellbock* ist eingeläutet mit dem Ziel, einen Gleisendabschluß ohne Bremswirkung maßstäblich im H0 Pur / Proto:87 / Fremo:87 Standard auf echte Eichenholz - Schwellen zu erstellen.

Völlig gegen die Vorschrift und demzufolge auch gegen physikalische Gesetze hatte ich vor ein paar Wochen hier im Blog in Wort und Bild begonnen, solch einen "Prellbock" unter Verwendung einiger Bauteile von Rolf seinem Gleis zu bauen und wurde in einem entsprechenden Kommentar in diesem Post vom Kollegen Schienen(ver)bieger zur Sache auch gleich mit völligem Recht ausgebremst.
Zu gut deutsch, ich hatte seiner Zeit begonnen aus meiner heutigen zum Thema etwas gefestigten Sicht den reinsten Mist zu fabrizieren!

So hatte als fachkundigen Kommentar der Kollege Schienen(ver)bieger am 6. November 2016 geschrieben:

Der Gleisendabschluss riegelt das Gleisende ab, der bei der DRG/DR verwendete feste Standard Gleisendabschluss neigt beim anfahren mit Vmax > 10 dazu sich bzw. das Gleis vor sich aus der Bettung zu heben. Folglich ist jetzt der Moment gekommen wo der Gleisendabschluss und das unter bzw. vor ihm liegende Gleis nicht mehr befahrbar ist.

Aufgrund der Vorkommnisse hat sich damals ein kluger Mann ( Name mir unbekannt) gedacht, schrauben wir doch mal auf die Schwellenköpfe je eine 10, 12,  oder 15m Altschiene drauf ( Maße können abweichen) und befestigen diese mit der gemeinen Schwellenschraube ( Ss 8 x 150 in der Regel, Abweichungen sind zu erwarten :)  ) wenn jetzt ein Fahrzeug gegen den Gleisendabschluss fährt bleibt das vorhandene Gleis befahrbar und Altschienen verbiegen sich bzw reißen aus den Schrauben raus.
Jetzt denken natürlich viele häää sind die Doof das geht doch nicht , dass rutscht doch alles nach hinten! Nee, schauen wir in des Rotte liebstes Kind, erkennen wir in der Regel einen 3teiligen Wanderschutz welcher die Altschiene an Ort und Stelle hält, also ein Gleisendabschluss ohne Bremswirkung.
Soll nun nach Vorschrift solch ein eisenbahntechnisches Bauwerk mit allem pö a' pö entstehen.



Die erste Seite ist nun komplett fertig gestellt.
Die Länge der Schienen auf denen nun der Prellbock steht, beträgt 10 Meter des Vorbildes Auch sämtliche Kleinteile gemäß des im Folgendem gezeigten Vorbild sind hier "am halben Modell" gleichwohl verbaut.

Samstag, 18. Februar 2017

Nachlese Magdeburger MoBa Ausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde am 4. + 5. Februar 2017 - die *Bördeland Module* in H0 DR





Die *Bördeland Module* in H0 Epoche III DR, ein Gemeinschaftswerk von Ehrhard (Ernie) Horn und seinen Freunden aus ihrem Domizil Hardmersleben / Börde angereist, waren wiederholt nach 2016 in Magdeburg anwesend und da es ua. auch in diesem Jahr vieles Neues auf den Modulen zu sehen und entdecken gab, von Zuschauern umlagert.

War diese schöne Modulanlage nach Motiven der Börde um Magdeburg gestaltet schon im vorigen Jahr nicht nur mein persönlicher Favorit der Magdeburger Ausstellung, so konnte ich mich auch in diesem Jahr gar nicht so leicht von ihr trennen!

Mein im letzten Jahr 2016 erschienene Bericht von dieser sehr sehenswerten Modulanlage in vielen Bildern ist für interessierte Leser hier im Blog direkt erreichbar.



Dienstag, 14. Februar 2017

Ein Bild zum Tage - die Gründung eines neuen Stück Mauer aus NF Ziegel + Betonplatten






Kurz ein Bild zum Tage und gleichzeitig ein heutiges Lebenszeichen von der Merziener Privatbahn AG bb.

Im Bild zu sehen ist die Gründung eines weiteren Stück Mauer mit Ziegelfundament als noch verwendbarem Material aus (fiktivem) Rückbau der alten zerborstenen Ziegelmauer, dass setzen von ein paar Pfeiler (2 x U - Profil 2,0mm x 1,50 mm gelötet) und die geplante Aufstockung der neuen Mauer auf 2,35 Meter Vorbildhöhe unter Verwendung von Betonplatten, diese aber noch in Arbeit sind.
Ergo nichts besonderes, denn nur eine kleine Bastelei.



Donnerstag, 9. Februar 2017

Die Magdeburger MoBa Ausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde am 4. u. 5. Februar 2017 / Teil 2 - Die Wahrendorfer Kleinbahn AG H0 + H0e





Die *Warendorfer Kleinbahn AG* in den Spurweiten H0 / H0e aus Wernigerode war in einer sehr langen wohl in Gänze kompletten Aufstellung in Magdeburg zu Gast.
Diese ehemals von einem mittlerweile leider verstorbenen Modelleisenbahner aufgebaute Segmentanlage wurde um das Jahr 2000 erstmalig in der Zeitschrift "Modelleisenbahner" vorgestellt und erhaschte dabei ihres Motiv, ihres Aufbau und der enormen  meist in Handarbeit gefertigten Detaillierungen großes Aufsehen.
Auch wenn diese Anlage schon durch viele überregionale Ausstellungen den meisten Leuten bekannt sein dürfte, habe ich trotzdem einige mit meinem eigenen Augen erhaschte Aufnahmen gefertigt und hier eingestellt.

Aus mir akutem Zeitmangel wird der angekündigte weitere Teil des Berichtes mit diversen Anlagen in unterschiedlicher Baugröße leider bis zum kommenden Wochenende zur Veröffentlichung in Wort und Bild verschoben.

Mein großer Dank gilt meinem Enkel Toni für die schnelle und gute Bearbeitung und  uploaden der heute im Beitrag zu sehenden Bilder der Warendorfer Kleinbahn AG.




Sonntag, 5. Februar 2017

Die Magdeburger MoBa Ausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde am 4. + 5. Februar 2017 / Teil 1 des Berichtes





Neuer Veranstaltungsort, doppelt große Ausstellungsfläche mit nun 1600 m² als in den letzten Ausstellungsjahren in der Sporthalle der Grundschule im Magdeburger Stadtteil Pechau.

In der Halle 3 des Messegelände Magdeburg ist nun erstmalig die jährliche Februarausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde Magdeburg e.V. abgehalten worden, und mit meinem Gefühl sicher auch sehr erfolgreich für Besucher, Händler und Aussteller.
Burschikos gesagt, die Bude war zumindest während meines Besuches gerammelt voll.

Bei den sehr vielen ausgestellten Anlagen konnte ich nicht alle zum fotografischen porträtieren  auswählen, dafür müßte man wohl mindestens die beiden Ausstellungstage voll einplanen!
Ich hoffe aber dennoch für den einen oder anderen interessierten Leser etwas interessantes in Wort und Bild liefern zu können.
Der Fülle der Bilder geschuldet wird der diesjährige Bericht in zwei Teilen veröffentlicht werden, jener zweite Teil dann in den nächsten Tagen erscheinen soll.



Die Aufnahme zeigt es, der Besucherandrang war sehr groß.
Was in diesem Jahr leider fehlte waren die zu jedem Aussteller / Anlage die in den letzten Jahren gewohnten auf einem Flyer vor den Exponaten deklarierten Beschreibungen über Anlage, Erbauer, Spurweite etc, was auch mir im nachhinein einige Schwierigkeiten der namentlich präzisen Zuordnung jedes Ausstellungsobjektes bereiten sollte.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Kleiner Nachtrag zum Thema Armierung für die Betonplatten




Einige Gedanken nach der Herstellung der ersten Armierung aus Messingdraht hatte mich zum Ergebnis gebracht nicht sehr zufrieden mit meinem Werk zu sein.
Die Unzufriedenheit betrifft zum Einen das zu große Raster der Matten und zum anderen der verwendete mit 0,25 mm zu starke Draht.
Ergo mußte Abhilfe geschaffen werden, zumal nach einem persönlichen Gespräch mit ""dem Vogtländer"" am letzten Samstag in Schkeuditz mir klar war, dass dieser Zustand unbedingt geändert werden mußte.
Ich bearbeitete daher nochmals die Lötlehre, in dem das Raster komplett um die Hälfte der Größe minimiert wurde und ich setzte nun einen Messingdraht für die Armierung mit 0,15 mm Durchmesser ein.
Wenn man bedenkt, dass die Armierung der großen 4,0 Meter langen Betonplatten aus 12 mm Rundstahl besteht, im Maßstab 1 : 87 entspricht dies etwa 0,13 mm, bin ich mit dem nun 0,15 mm Draht so gut wie im grünen Bereich!



Die "neue" Matte bzw. Armierung in der Gußform schwebend liegend.

Samstag, 28. Januar 2017

Das 11. Winterfest der Modellbahn 2017 in Schkeuditz bei Leipzig





Auch in diesem Jahr fand das nunmehr 11. Winterfest in Folge der Modellbahn des Veranstalter IG Schkeuditz im Kulturhaus *Zur Sonne* statt.
In diesem Jahr mit leider nur wenig Zeit behaftet, machten wir auf dem Weg in Richtung Süden kurze Station, um dennoch ein paar Blicke und Bilder von den ausgestellten Modellbahnen zu erhaschen.
So habe ich heute im Grunde nur Aufnahmen von einigen bekannten und unbekannten Anlagen / Module angefertigt.

Aber gerade die mir noch unbekannte Moba, jene das erste Mal der Öffentlichkeit in heutiger Premiere vorgestellte relativ kleine auf zwei Segmenten + einem langen Schattenbahnhof aufgebaute H0 Anlage *Bahnhof Langenleuba* und im noch in vielen Detailfragen unvollendetem Zustand des wiederum bekannten Leipziger Modellbahner Michael Hanf, weckte meine pure Freude!

Als dann liebe Kollegen, viel Spaß beim betrachten der Bilder wenn auch heute in unüblicher Kürze der Anzahl.



Die Hallenser waren mit ihrer großen H0 Anlage wiederholt zu Gast in Schkeuditz und wurden in den letzten Jahren von mir hinreichend dokumentiert.

Donnerstag, 26. Januar 2017

Betonplatten im Gußverfahren für die "alte" Fabrikmauer - nur ein Versuch?





Im letzten Beitrag zur "alten" Fabrikmauer wurde von zwei Kollegen in ihren Kommentaren die berechtigte Frage gestellt, warum ich mir die einzelnen Platten nicht einfach zB. mit Gips etc. in einer Form gießen wolle.
Das hätte dann auch den Vorteil wie es der "Vogtländer" weiter kommentierte, die Armierung gleich mit ein zu gießen, um später dann bei Bedarf defekte einzelner Betonplatten mit ein mehr oder weniger Stück sichtbarer Armierung zu gestalten.
Das hat mich nun spontan geweckt und auf den Plan gebracht, einen Versuch in diese Richtung zu unternehmen!
So habe ich mir auf die Schnelle zum einen eine Form für die beim Vorbild 4,0 Meter lange Betonplatte aus Polystyrol Platten hergestellt und zum anderen eine Lötlehre zur Fertigung der Armierung aus Messingdraht.



Die Gußform für die Betonplatte 45 mm x 14,3 mm x 1,7 mm mit eingelegter Armierung ist hier nun einsatzbereit für den ersten Abguß.
Die vier äußeren Drähte in den Einschnitten halten die Armierung genau mittig der zu gießenden Platte. Später im fertigen Zustand der Betonplatte werden Drähte für eine weitere Aufgabe gebraucht.
Die Verlötungen des Raster sind sehr schnell ausgeführt, sie brauchen ja im verdeckten Zustand auch keinen Schönheitspreis zu gewinnen ...

Dienstag, 24. Januar 2017

Die "ältere" Fabrikmauer nach realem Vorbild nun im Modell - die erste Probebastelei





Es ist zwar zur Zeit mit meiner Fertigstellung der kleinen Kesselwagen- / Säuretopfwagen Ent- und Beladungsstelle noch ein wenig mehr als Zukunftsmusik, aber dennoch wollte ich schon einmal schauen, wie es mit der Umfriedung jener in Form einer Fabrikmauer ausschauen würde.

Vor einigen Wochen nun hatte ich hier im Blog in diversen Bildern die in Natura noch existierende ältere Fabrikmauer aus nach ehemaliger DIN der DDR genormten Betonplatten / Betonfertigteilen zusammengesetzt vorgestellt.
Zu jener Zeit bin ich noch davon ausgegangen, dass diese Betonplatten vom WBK Wohnungsbaukombinat) der DDR für die allseits bekannten Plattenbauten zur nachhaltigen Verbesserung des Wohnstandard der Bevölkerung auf Beschluß "eines" Parteitages der SED fungierten.
Dies war nun nach einigen weiteren Recherchen von mir nicht der Fall, sondern die Platten wurden zum schnellen errichten von landwirtschaftlichen Zweckbauten - sprich Kuh- und sonstige Tierställe - benutzt.

Wie es der Zufall so wollte, schloß ich bei meinem nochmaligen Besuch jenes Gelände vor ein paar Tagen Bekanntschaft mit einem älteren Herrn, der zu jener Zeit der Erstellung der Mauer im Jahre 1969 - nun ist das Jahr bekannt!! - zwar nicht direkt beim Bau der Mauer mitarbeitete, doch aber familiär mit dem damaligen Besitzer und Bauherrn verbunden ist.
So konnte ich einige mir sehr hilfreiche Informationen erhalten, die mir die ganze Sache ob nun konstruktiv, aber auch die Historie um einiges näher brachten.

Mein nun in Probe erstelltes und heute vorgestelltes erstes Stück Mauer ist leider schon vor! diesem Gespräch entstanden, so ist es in einigen Details nicht dem Vorbild stimmig.
Ich zeige es trotzdem vor, vielleicht gibt es ja dem einen oder anderen Leser dennoch einige Hinweise für die eigene Darstellung einer solchen oder ähnlichen Fabrikmauer.



Die Mauersegmente sind bei meinem Vorbild in 3,0 Meter und 4,0 Meter Breite vorhanden, bei einer immer gleichen Höhe einer Platte von 1,25 Meter.
Im Bild nun die Variante von 3,00 Meter Breite. Zur Verwendung kamen hier Schienen CODE 75 Weinert / PECO, die Platten sind aus 1,0 mm starkem Polystyrol - 1 : 87 = 87 mm - geschnitten was ungefähr der Plattenstärke von 100 mm des Vorbildes entspricht und sind an die Schienenstege eingelegt.
Die Flacheisen bzw. der Bandstahl besitzt beim Vorbild die Maße von 200 x 80 x 5 mm, jene ich hier im Modell mit 0,8 mm Breite doch leider zu groß darstelle.
Die Platten selbst habe ich mit einer dünnen Schicht Spachtelmasse überzogen um auch feinste Risse usw. zu gravieren bzw. darstellen zu können.

Samstag, 21. Januar 2017

Die Drecksbude ist umgezogen - Jens Enno Born's neue Homepage der edlen Patinierung von Modellen im Maßstab 1 : 87





Im März des Jahres 2013 hatte ich hier im Blog den damals neu gestalteten Blog von Jens Enno Born, der bekannt seiner vorgestellten Arbeiten im DSO Modellbahn Forum vielen Kollegen sein dürfte, zum Thema der hervorragenden Patinierungs- und Alterungsarbeiten an Güterwagenmodellen im Maßstab 1 : 87 vorgestellt.

Nun hat der gute Enno sich vor kurzem dazu aufgerafft - meiner persönlichen Meinung nach "ENDLICH" - seine Arbeiten und Modelle auf einer völlig neuen Drecksbuden - Homepage zu präsentieren.

Die neue Homepage ist unter diesem Link zur Drecksbude zu erreichen!
Eine komplette Liste aller über die Jahre im DSO Modellbahn Forum und die als Publikationen in gedruckter Form in der Fachpresse veröffentlichten Beiträge der Patinierung / Alterung von Eisenbahnmodelle im Maßstab 1 : 87 ist hier unter diesem Link erreichbar.

Die Arbeiten vom Enno neben den qualitativ gleichwertig hervorragenden von Wolfgang Popp (derWolf), dieser leider keine HP sein Eigen nennt im DSO Modellbahn Forum, sind wohl ohne wenn und aber als sehr hohe Schule der betriebsgerechten Patinierung an Eisenbahnmodellen zu betrachten!

Ein paar meiner "Lieblingsbilder" von vielen gleichartigen aus Enno's Hand stellt folgende wohl bis dato einzige bearbeitet Lokomotive, eine BR 110 DR von Roco BRAWA dar:


Patinierung des Modell und Abbildung Copyright by Jens Enno Born

Dienstag, 17. Januar 2017

Ein paar Schwellen H0 Pur Gleisbau auf Echtholz





Die beiden Gleisabgänge von der Kesselwagenwanne der geplanten Abfüll- und Entleerungsstelle im H0 Pur Standard für zweiachsige Kesselwagen soll zum einen ein Holzschwellengleis in Echtholz Bauweise in Richtung des Gleisabschluß bzw. Prellbock werden, welches im noch ziemlich neuen / frischen Betriebszustand dargestellt wird und zum anderen ein Stahlschwellengleis von RST Eisenbahnmodellbau werden.
Erste Anfänge sind nun getätigt und ich bin ganz zufrieden mit meiner doch langwierigen Bastelei, habe ich doch nebenbei noch ein kleines Gimmick für die Echtholzschwellen erstellt.



Im Bild zu sehen sind an den Enden einer jeden Holzschwelle die beim Vorbild oft zu sehenden Stahlbänder nachgebildet, welche ein zerfallen der Schwellen verhindern oder auch nur hinauszögern sollen.

Der liebe Kollege Schienen(ver)bieger könnte vielleicht diese Angelegenheit der Stahlbänder mit seinem fundierten Fachwissen kommentieren, Warum, Weshalb und Wieso die Dinger an Werksneuen Schwellen in welchem Zeitraum schon montiert waren.

Diese aus 0,3 mm Messingdraht im Schraubstock flach gequetschten Klammern habe ich brüniert und hier zur Probe in neben die Schwellen passend eingebrachten Bohrungen lose eingesteckt.
In der hier vorliegenden Makroaufnahme schauen die Dinger etwas grob / stark aus, aber aus ca. 30 cm Betrachtungsabstand ist diese grobe Ansicht partout nicht mehr auszumachen!
Natürlich hätten es maßstabsgerecht wohl zB. passende ca. 0,10 mm starke Neusilberstreifen besser getan die ich im Moment leider nicht auf Lager habe, aber das (in leichter Entfernung!) sichtbare Ergebnis heiligt hier die Mittel.

Folgen nun ein paar Bilder vom eigentlichen Aufbau des "nur" in 60 mm Länge messenden Gleisstück:

Donnerstag, 12. Januar 2017

Aufruf zum Besuch der traditionellen 19. (super-) großen Jahresaustellung der Cracauer Modellbahnfreunde Magdeburg e.V. am 04. + 05. Februar 2017





Heute erreichte mich eine Mail von der Modellbahn - Kollegen  - Vereinigung *Ernie und Freunde* aus Hadmersleben bei Oschersleben mit folgendem Inhalt:

Hallo Ingo und alle anderen Modellbahnfreunde,

wir stellen wieder am 04./05.02. bei den Cracauern auf dem Messegeländer mit aus. Unsere Module wurden wieder verfeinert und erweitert. Einfach mal vorbeischauen. Wir würden uns sehr freuen.

Viele Grüße

Hagen
(Einer der Freunde von Ehrhard)                                                                                                                                            

Vielen Dank für die Information liebe Kollegen, ich bin dabei und freue mich darauf eure schöne Anlage wieder zu sehen!!
Für den geneigten Leser der die Segmentanlage noch nicht kennen sollte, ist hier der Link zur Vorstellung der Anlage "Bördeland" in diesem Blog, jene wirklich absolut sehenswerte Anlage der Freunde um Erhard, ich im vorigen Jahr bei der Ausstellung in Magdeburg in vielen Bildern dokumentierte.

Am ersten Februarwochenende 2017 findet wie schon in den vergangenen Jahren, nunmehr die 19. große traditionelle Jahresausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde Magdeburg e.V. statt.
Waren die Ausstellungen bisher in der Sporthalle Pechau abgehalten, wird erstmalig in diesem Jahr die Veranstaltung in der Messehalle 3 der Magdeburger Messe auf nunmehr doppelter Stellfläche (1600m²) durchgeführt.
Weitere Infos und die Auflistung aller Beteiligten der Ausstellung sind auf der HP der Cracauer Modellbahnfreunde zu finden!



Sonntag, 8. Januar 2017

Ein Stück "anderes" Gleis in H0 Pur (Proto:87)





Wenn auch ziemlich langsam, nimmt das kleine H0 Pur Projekt *ein wenig H0 Pur und eine ELNA* wenn auch vorerst mit viel Theorie Gestalt an!
Die Rippenplatten eines H0 Pur Gleises im folgenden Bild sind sind wenn man sie genau betrachtet, keine der bekannten Bauteile der Bauart Reichsbahn Oberbau K.
Stellt sich nun die Frage nach der exakten Bezeichnung der Teile, worüber sicher mein lieber Kumpel Schienen(ver)bieger zur Beantwortung etwas konstruktives beitragen könnte!!


Modellbau und Fotografie Copyright by Simon F.

Des weiteren habe ich ein wenig an der Gleiswanne der Kesselwagen Füll- und Entladestelle gearbeitet so es im folgenden Bild zu sehen ist und wirklich nur ein wenig, denn die Verlegung und Bearbeitung der NF Mauersteine von Juweela nebst den ersten farblichen Anwendungen sind Zeitaufwendig.

Montag, 2. Januar 2017

Die neuen Weinert mein Gleis Betonschwellen und ein erster Erfahrungsbericht von Lars Christian Uhlig (Lcu)





Vor den Weihnachtsfeiertagen hatte Weinert Modellbau mit der Auslieferung der neuen "Rolf sein Gleis" Betonschwellen Bauart B 58 (DB) an den Handel begonnen.

Lars Christian Uhlig (Lcu) hat sich nun mit diesen Betonschwellen eingehend befaßt und seine ersten Erfahrungen beim Bau eines Probegleis sehr informativ, detailliert und bestens nachvollziehbar bis hin zur feinen realistischen Farbgestaltung mit einer Unmenge an Tricks und Tips im H0 Modellbahnforum in Wort und vorzüglichen Bildern veröffentlicht.

Der Link zu den Beiträgen #343 und folgende: H0 Modellbahnforum

Samstag, 31. Dezember 2016

Der BRAWA Oppeln und meine Künstlerölfarben - Langzeitpatina





Zum Jahresausklang soll heute meiner werten Leserschaft der zu etwa in 80% igem Zwischenstand der im Versuch und Experiment befindlichen betriebsgerechten Patinierung von Dach und Wagenkasten des BRAWA ÖBB Europ Epoche III Oppeln unter Verwendung von ausschließlich Künstlerölfarben und Pinsel vorgestellt werden.

Die in diesem Beitrag folgenden Aufnahmen wurden vor einigen Tagen in einem sehr harten Licht bei tiefstehender mittäglichen Sonne produziert, wobei ich mir im Grunde bewußt bin, dass gerade jenes Licht sicher nicht dazu beiträgt, mein Experiment an diesem Modell für jedermanns Augen in einem positiven homogenen Bild erscheinen zu lassen, sondern vielleicht vielmehr ein gewisses Unverständnis für meine Tat zu erzeugen. Dafür habe ich Verständnis, steht es doch zur Zeit 50 : 50 das ich das Modell versauen könnte.
Aber wie es so häufig im Leben ist, der Versuch macht klug.



Nun, von einem Prachtstück eines Oppeln kann wohl (noch?) nicht die Rede sein.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Einige Bilder Winfried Schmitz - Esser's Proto87 / H0 Pur Güterwagen der "puren" Extraklasse





Zwischen den Jahren möchte ich heute ein paar Bilder von wunderschönen im Selbstbau entstandenen Güterwagenmodellen des Meister seiner Klasse Winfried Schmitz Esser dem interessierten Leser vorstellen.
Sicher sind vielen Kollegen die Werke aber auch die über viele Jahre in den Fachpublikationen erschienenen Anleitungen und hervorragenden - und umsetzbaren! - Praxistips Winfried's bekannt. Mir persönlich haben jene Tips immer weiter geholfen, diese haben mich zudem zu vielen meiner Versuche inspiriert, feiner und akkurater zu arbeiten bzw. zu basteln.

Wenn ich von Vorbildern für meinen Eisenbahn Modellbau zu sprechen wage, würde mit Sicherheit Winfried Schmitz Esser allein schon wegen der bei seinem vorbildlichen Modellbau unermüdlichen Akkuratesse in Sachen Maßstäblichkeit, an aller erster Stelle stehen!




Dieser G02 der DB ist von Winfried aus einem der extrem feinen Neusilberbausätze von D.I.T. - Modell Klaus Dieter Pfennig im H0 Pur / Proto:87 Standard entstanden, von jenem Bausatz und dem akkuraten Bau eines eben solchen G 02 DB ausgeführt vom lieben Kollegen Stefan Seim ich an Hand vieler seiner Bau - Bilder hier im Blog vor 2 Jahren berichtete.

Und wenn man sich mal das Drumherum der Gestaltung der Landschaft auf diesem und den folgenden Bildern anschaut, wird dies wohl dem einen oder anderen Leser irgendwie bekannt vorkommen?!

Richtig, die Gestaltung der feinen Bühne für Winfried's mindestens ebenso feine Wagen ist die umfangreiche Segmentanlage nach (ehemals?) realen Vorbildern der alten Pariser (Fabrik-) Vorstädte und lag nebst weiteren mitgestaltenden Kollegen in den Händen von dem seiner absolut höchst detaillierten und perfekten Modellbaukunst allseits bekannten Emmanuel Nouaillie!

Dienstag, 20. Dezember 2016

Ein wenig H0 Pur, eine ELNA und ...




... die ersten zarten Maßnahmen des Gleisbau haben begonnen!

Nach einem gedanklichen "HIN und HER" in welcher Bauform Gleis das als Ausstellungsmodul gedachte H0 Pur Projekt nach dem hier im Blog gezeigten Vorbild erstellt werden soll, habe ich mich mit einem wenig Bauchschmerzen entschlossen, doch die ganze Sache in Reichsbahn Oberbau K zu erstellen.
Auch wenn die nun zur Verwendung kommenden Bahnsinn Messingguß - Rippenplatten Rp 16 / 17 und Stoßplatten Rp 18 nicht exakt dem Reichsbahn Oberbau K Streckengleis ihrer leider fehlenden Neigung von 20 ° entsprechen, so nur im Weichenbereich korrekt verwendbar sind und das Vorbild zudem auf preußischem Gleis basiert, möchte ich ein altes und wie der Kollege Schienen(ver)bieger in seinem Kommentar das Vorbild ""mehr als Fertig"" richtig bezeichnete Gleis darstellen.
Dabei sollen viele Details eines über viele Jahre immer wieder einer Kleinbahn typischen reparaturen im Gleis getätigten Merkmale eingebracht werden, vom zB. notdürftig reparierten Schienenbruch bis zum Einbau einiger "Neuer" alt brauchbaren Schwellen inklusive diverser Spureisen.

Auch ehemalige Kleinbahnen wurden zum Teil schon früh mit einem verstärkten Oberbau versehen, ab den 1930er / 1940er Jahren dann mit dem Reichsbahn Oberbau K, wenn die Forderung nach dem befahren eines Gleis mit mindestens 16t - 18t Achslast vorlag. Dies betraf zumindest im mitteldeutschen Raum Klein- und Nebenbahnen, an deren Strecken Betriebe und Fabriken zB. kriegswichtige Produkte produzierten oder zum damaligen Zeitpunkt neu erstandene Kohlegroßkraftwerke über die Gleise einer Klein- / Nebenbahn zu bedienen waren.



Ich werde nun in der kommenden Zeit einzelne Gleisstücke separat bauen und zum Schluß zu einem Ganzen im Bogen eines Vorbildmaßes von 360 m bis 440 m bei einer Länge des Moduls von 1000 mm zusammenfügen.
Im Bild ist das Gleis welches aus 15 Meter Joche bestehen wird, für den Anfang direkt an der rechten Modulkante gelegen, gefertigt zu sehen.