Sonntag, 10. Dezember 2017

Gelaserte Farne von Model Szene - der geplante Rodungsakt





Vor etlichen Monaten hatte ich die in gefärbtes Papier gelaserten Farne vom tschechischen Anbieter Model Scene auf meinem Arbeitstisch, um sie für das Ansatzsegment eines Westentaschen Moduls zu verwenden.
So hatte ich dieses feine Papier etwas in Form einiger bei mir auf dem Grundstück in der Nähe eines uralten natürlichen Teiches stark wuchernden Farne gebracht, einige farbliche Auftragungen getätigt und fein säuberlich auf dem Ansatzsegment eingepflanzt.
Zugegebener Maßen ist diese kleine Szenerie wohl ganz schick anzusehen, dass gelbe vom Ei sind die beiden Farnpflanzen in ihrer momentanen Farbgebung aber dennoch nicht!
Dieser Zustand wurmte mich immer wieder, fiel mein Blick auf die Pflanzen.

Eine machbare Lösung zur "vorbildgetreuen Einfärbung" der Farne im Outfit eines herbstlichem Oktober ist mir bis vor ein paar Tagen leider nicht in den Sinn gekommen. Das gelaserte Papier läßt keine großen Sprünge mit Farben wohl jeglicher Art zu, ein sehr schnelles zersetzen wäre die Folge.



Meine ins Auge gefaßte Lösung stellt eine komplette Rodung dieser Pflanzen von Model Scene dar, um Platz für ein "gaaaanz" feines Produkt einer anderen (Material-) Farnart zu schaffen.

Nachfolgend sollen nochmals einige Bilder von der Farnszenerie folgen ... und dann wird knallhart gerodet.
Neue Pflanzen sind schon im Anflug und ich bin bereit zu deren farblichen Gestaltung.

Dienstag, 28. November 2017

Ein altes Haus aus Stein und Holz in 1 : 87 ... einfach nur traumhaft schön




Im französischen Forum LR Presse habe ich unlängst einen Thread entdeckt, der für war meiner Begriffe nach einen allerhöchsten Modellbau birgt.

Dieses im Bild zu sehende Haus ist soweit ich es dort lesen konnte im Maßstab 1 : 87 entstanden.
Meine ersten Gedanken waren natürlich um einen einiges größeren Maßstab, mindestens in Spur 0 wenn nicht sogar 1 : 35 oder noch größer angesiedelt, aber nein, dass Gebäude soll - auch wenn ich mich jetzt wiederhole - im Maßstab 1 : 87 erstellt sein!
Als Materialien kamen für die Blocksteine und Ziegel Styrodur, nebst Karton für das Holz zum Einsatz!
Kann man sich einfach nicht so richtig vorstellen, nicht wahr??
Scheint aber die Realität zu sein!!

Der absolute Wahnsinn was der Erbauer dieses Schmuckstück auf das Fundament gestellt hat!!

Ich für mein Teil sehe hier in diesem Bauwerk ein Kunstwerk sonder Gleichen, an dieses Niveau ich mit Sicherheit nicht einmal Ansatzweise ""mit meiner Ziegel Mauerei"" Anschluß finden kann und werde!
Mein Herrn ist das ein Ding ... einfach nur phantastisch!!!
Ich packe derweil demütig meinen (Modell-) Maurerkrempel mal ein ...


Quelle der Abbildung: Forum LR Presse Frankreich
Einige wunderbare Bilder mehr von diesem wohl einmaligen Bauwerk welches im März 2012 in jenem Forum veröffentlicht wurde, sind unter diesem Link im französischen LR Presse Forum zu erreichen.

Freitag, 24. November 2017

Straßen - Bitumen - Schwarzdecke, genannt Asphalt von AK Interaktive




Letzte Woche bei meinem Kumpel Jochen in seinem Arbeitszimmer entdeckt, ein Döschen mit pastösem lilafarbenem auf Acryl basierendem Inhalt zur Herstellung einer authentischen Modell - Bitumen Schwarzdecke oder verständlicher auch Asphalt genannt, aus der Dioramen Serie des spanischen Hersteller AK Interaktive.

Nun ist der Jochen mit der Modellbahnerei soweit verbunden wie der Teufel dem Weihwasser oder der herum - merkelnden Kanzlerin ihrem ordinären Volk und dennoch finde ich bei ihm immer mal wieder ganz interessante Mittelchen für den Modellbau, jene er als Architekt hin und wieder in seine Arbeiten mit einfließen läßt.
Kurzum, dass Döschen habe ich für ein paar Tage zum probieren bei mir zu Hause kurzer Hand eingezogen - und bin hellauf begeistert mit dem für wahr sehr feinen Inhalt!
Am Beispiel eines kleinen Segment der mit Schlackesteinen gepflasterten und noch auf  ihre weitere detaillierte und farbliche Vollendung wartende Straße, habe ich das AK 8013 Mittelchen "Asphalt" ausprobiert.
Dies möchte ich kurz in Wort und Bild schildern.



Der Asphalt soll wie im Bild zu erkennen auf meiner im entstehen befindlichen alten Fabrikstraße zu Zeiten der DDR Anfang der 1980er Jahre einen durch eine Reparaturbrigade in Feierabendtätigkeit instand gesetzten Abwasser Sammler imitieren, jener mit der Zeit durch viele Überfahrten der Massen sich stark gesenkt hatte. Der Sammler wurde repariert und der Deckel wieder halbwegs auf das Niveau der Straßenoberfläche hoch gehievt, die Schäden an der Straßenpflasterung rundherum wurden aber dann eilig nur mit ein paar Schippen Asphalt planiert.
Dabei kamen nur die Schaufeln der Kollegen zum verdichten des Bitumen zum Einsatz, mit diesen auch oberflächlich die ganze Sache "etwas" planiert und begradigt worden ist.

"Der Rest fährt sich fest" - so zum Ende der Arbeiten die Aussage des Feierabendbrigadebrigadier!

Diese geschilderte Episode ist zu 100 % aus dem damaligen DDR - Straßen - Flick - Bau übernommen ...

Montag, 20. November 2017

Ankündigung einer feinen Modellbahnausstellung in Köthen / Anhalt





Die Modellbahnfreunde Köthen / Anhalt laden am kommenden Wochenende dem 25. und 26. November 2017 und dem darauf folgenden Wochenende, den 2. und 3. Dezember 2017 zu ihrer diesjährigen Modellbahnausstellung in das Schloß zu Köthen / Anhalt, jeweils in der Zeit von 10 - 18 Uhr, zu einem Besuch herzlich ein.

Alle weitere Informationen zu diesem weit über die Landesgrenzen hinaus bei Alt und Jung bekannten und beliebten alljährlichen Event sind auf der HP der Modellbahnfreunde Köthen online einsehbar.

Zahlreiches erscheinen bedeutet selbstverständlich eine zwingende Pflicht!


Modellbau 1 : 87 und Abbildung alle Rechte by Rando Stefffen

Donnerstag, 16. November 2017

Alte Fabrik Deutsch - Schuetzberg (2), Materialschuppen aus "Blocksteinen"





Blocksteine oder Hohlblocksteine oder Betonstein oder ...
Diese Steine hatten wohl so viele Bezeichnungen, wie es zu Zeiten der DDR in Eigenregie Hersteller dieser Dinger gab.
Zumeist nicht nach einer TGL Vorschrift hergestellt, wurden die Steine wohl in (fast) jedem nicht nur zB. volkseigenen Betrieb der Industrie, aber ganz sicher sehr vermehrt im Bereich der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) durch Mitarbeiter in Eigenregie gegossen oder durch Kleingartenfreunde in Schrebergärten oder private Garagenbauer zusammen gepampt.
Beispiele deren existierten wohl unzählige!
Der Bedarf an diesem Baumaterial war jedenfalls riesig groß!
Steine respektive Ziegel, Klinker etc. waren leider knapp, Zement und Sand konnte da schon eher besorgt werden und so entstanden, im Grunde aus der Not heraus geboren, solche Steine in vielen freien Ecken der Betriebe und selbst bei Privatpersonen an den unmöglichsten Stellen im Haus, Hof und Garten.
Die Steine wurden dann zur Reparatur von Gebäuden, aber zumeist doch für den Aufbau kleinerer "nicht ganz so meldepflichtiger Zweck - Bauwerke" wie Schuppen, Unterstände, Garagen, Rampen usw. und so fort eingesetzt.
So war es dann alltäglich, dass solch ein Schuppen aus einem Gemisch verschiedener Arten von Steinen und Ziegeln erbaut und viele Jahre zumeist nur sehr grob oder gar ganz ohne Putz der Außenfassaden im stetigen Gebrauch waren.

... und genau solch einen mit derartigen Materialien aufgebauten Schuppen als Relikt der alten Zeit, ist von mir schon seit ein paar Wochen im Aufbau begriffen.



Nur ein kleiner Vorgeschmack auf Weiteres zu diesem Thema soll heute dieser Post bedeuten.
Die Blocksteine bestehen aus 2,7 x 2,7 mm Eichenholzleisten, dieses Maß im Grunde den Durchschnitt der Größen von einigen verschiedenen Blocksteinen, jene ich im Laufe der Zeit vermessen habe, darstellt.
Die Ziegel stammen wiederum von Juweela, sind aber im Maßstab 1 : 72 von mir hierfür gewählt, dieses Maß in Etwa dem alten Reichsformat (RF) ab 1850 bis ca. 1950 in Deutschland gefertigt, in 1 : 87 entsprechen dürfte.

Sonntag, 12. November 2017

Schottern von Gleisen und Weichen auf meine Art "eines Erbsenzähler"





Das schottern von Gleisen und Weichen stellt sicher den Höhepunkt nicht nur bei feinen Handgearbeiteten Gleisen und Weichen auf Echtholz Schwellen dar, auch das eine oder andere Großseriengleis in Kunststoff läßt sich durch sorgfältiges einschottern in seiner Optik so mindestens auf ein weit höherwertiges Niveau heben.

In letzter Zeit habe ich ein paar Mails von Kollegen mit einigen (Detail-) Fragen zum einschottern, so ich es schon hier im Blog beschrieben hatte erhalten.

So trifft es sich ganz gut, dass ich vor wenigen Wochen ein erstes Teilstück meines im Aufbau befindlichen  3 - Schienengleis inklusive dem Spurwechsel H0 / H0e auf Eichen Echtholzschwellen und Messingguß Kleineisen Oberbau K von Weinert Modellbau zuzüglich Schienen CODE 70 zu schottern begonnen habe.
Diese meine Vorgehensweise kann ich nun heute mit frischen Bildern und ein paar neuer Erfahrungen dem einen oder anderen interessierten Leser mitteilen.



Das 15 Meter Gleisjoch (172,4 mm in 1 : 87 ) fertig eingeschottert und in Anfängen begonnener Patinierung.
Der Schotter liegt meiner Meinung nach schön Körnig im und neben dem Gleis, vielleicht so meine Hoffnung kann man diese Schotterung schon als realistisch bewerten.

Wie nun war meine Vorgehensweise an diesem Gleis, dass möchte ich im folgenden in Wirt und Bild zeigen.

Dienstag, 7. November 2017

Alte Fabrik Deutsch - Schuetzberg (1), der Anschluß im H0pur Standard





In kleinen Schritten soll eine in ostdeutschen Landstrichen zu findende kleine fiktive chemische Fabrik *Deutsch - Schuetzberg* im Modell mit ihren Gleisen im H0pur Standard Realität werden.

Solch ein in den Grundmaßen doch eher kleines aber dennoch nicht minder aufwendiges Projekt einmal zu realisieren, geistert schon viele Jahre in meinem Gedanken, nur an der Ausführung haperte es immer wieder am nicht gefundenen bzw. mich überzeugenden Anfangsfaden.

Der praktische Anfang wurde dann vor ca. einem Jahr mit der Fertigung der Kesselwagenwanne respektive Kesselwagen Abfüllstelle und dem Beginn der Beschäftigung der Verfeinerung des Bausatzes einer 8,5 Meter gedeckten Wagendrehscheibe von Bochmann & Kochendorfer eingeläutet, einige weitere Zutaten zB. der erste Prellbock nebst einem bescheidenen Beginn im Straßenbau folgten in den letzten Monaten, so dass ich nun derzeit in konkrete Detailplanungen übergehen möchte.
Jede Komponente für diese kleine zur Herstellung von pflanzlichen Ölen und Fetten dienende Fabrik soll so weit mir möglich und es meine Fähigkeiten zulassen im Selbstbau entstehen, daher gebraucht es mit Sicherheit noch einiges an Zeit und Schweiß, bis erste konkrete Ergebnisse zu vermelden sein werden.

Dabei so mein Plan soll natürlich kein großes Fabrikareal im Modell entstehen, eher ein kleiner privater 1972 enteigneter DDR Betrieb mit der Wagendrehscheibe quasi als Eingang, einem Gleis für Kesselwagen und etwa zwei weitere kurze Gleise im Abgang jener für Be- und Entladung von G- und O - Wagen oder eines Rungenwagen nebst dem Ansatz von Gebäude und Schuppen.
Das Modell wird fiktiv ohne ein konkretes reales Vorbild zu besitzen in Szene gesetzt werden. 



Den schlechten Lichtverhältnissen der momentan herrschenden trüben Novembertage geschuldet, heute nur diese eine unter schlechtem Kunstlicht gefertigte Draufsicht auf das Ladegleis im Rohbau.
In Kürze soll ein Vielfaches an Mehr von diesem eher als Betriebsdiorama zu betrachtenden Modellbau in diesem Blog erfolgen!

Zu den Kommentaren:

Freitag, 3. November 2017

Kleiner Bildbericht von der Dessauer MoBa Austellung Oktober 2017





Der Arbeitskreis Modelleisenbahn Dessau e.V. lud am vergangenen Wochenende alle interessierten Bürger und Bürgerinnen nebst ihren Familien zur einer vorweihnachtlichen Modelleisenbahnausstellung in ihre Vereinsräume ein.

Durch eine hartnäckige fiebrige Erkältung der Atemwege etwas verspätet, soll heute nun von mir der kleine Bildbericht von dieser mit vielen Kindern sehr gut besuchten Ausstellung folgen.
Einige der Bilder sind mir etwas zu grobkörnig gelungen, ehrlich gesagt hatte ich an diesem Samstag meines Besuches aus oben genannten Grunde auch keinen positiven Nerv für ein sorgfältiges fotografieren.

Einen kleinen Qzerschnitt des gezeigten werden wohl die im folgenden gezeigten Bilder dem interessierten Leser zeigen, ein paar Worte hier und da sollen den Bericht abrunden.



Mittwoch, 25. Oktober 2017

Traktor Belarus MTS 80 im Modell Maßstab 1 : 35 von Balaton Modell





Heute mal etwas ganz anderes als gewohnt von mir in diesem Blog:
das Modell des Traktor Belarus MTS 80, entstanden aus einem Resin + Messingätzteile Bausatz von Balaton Modell im Maßstab 1 : 35!

An diesem Weißrussen - Trekker im großen Modellmaßstab komme ich einfach nicht vorbei, so habe ich mir nun völlig unterm Zwang der Sucht einen solchen Bausatz vorbestellt, da er zur Zeit leider werksseitig ausverkauft ist.
Lieferbar ist er wieder dann etwas verbessert so meine direkten Informationen, in der 49. KW 2017 für knapp 60 €.

... übrigens so meine Information, soll dann sein 4 x 4 Bruder der MTS 82 ebenfalls im Maßstab 1 : 35 auch wieder lieferbar sein.


Copyright by Balaton Modell mit freundlicher Genehmigung

Die kompletten Bauteile für dieses Modell sind relativ übersichtlich und sauber in Resin gegossen, wie es die folgende Abbildung vermuten läßt.

Sonntag, 22. Oktober 2017

AK Interaktive und das neue feine Klebemittel für Erde, Sand, Steinchen ...





Vor ein paar Wochen hatte ich mir ein paar Aufhübsch - Mittelchen von AK Interaktive im Ebay Shop vom lieben Kollegen Marco *Bergswerk* besorgt.
Darunter befand sich auch eine bis dato mir völlig unbekannte nach glasklarem Wasser ausschauende Tinktur mit der Bezeichnung "Gravel & Sand Fixer".

Nun gut, Sand und Steine kann man fast unsichtbar auch mit gutem mattem Klarlack auf zB. Enamel Basis haltbar fixieren - aber eben nur FAST unsichtbar! Es bleiben immer etwas sichtbare Rückstände des Lackes auf der Oberfläche der Sande, Steine etc. haften, auch wenn man die zu behandelnde Fläche mit dem Lack bestreicht und in Folge den Sand auf diese Fläche rieseln läßt. Der Kappilarwirkung sei Dank!
So muß eigentlich immer, so man ein optimales Ergebnis erzielen möchte, mit etwas Farbe schlußendlich doch die Lackspuren ausgeglichen / vertuscht werden. Aber auch die allgemeine Klebekraft der Lacke selbst läßt oftmals sehr zu wünschen übrig!

Was soll nun aber an dem neuen Mittelchen "Gravel & Sand Fixer" von AK Interaktive im positiven Sinne anders sein?
So einiges liebe Kollegen, so einiges!!

Das Hauptaugenmerk liegt auf ein im abgetrockneten Zustand absolut nicht sichtbarem Rückstand des Mittel auf den zu klebenden Stoffen. Zudem hält es nicht nur Sande etc. sondern auch Steinchen sehr fest und auch wichtig, es dunkelt die Sande usw. nicht nach.
Die Verarbeitung ist so etwas von einfach indem der Sand, die Steine usw. auf die gewünschten Stellen drapiert und mit der Flüssigkeit mäßig ohne berühren getränkt werden.
Nach ca. 30 Minuten ist die Sache schon gelaufen, völlig unsichtbar matt oder leicht seidenmatt getrocknet sind die Stoffe fest fixiert. Dabei wird eine schon mit Farben behandelte Oberfläche beim kleben nicht angriffen oder im Farbton verfälscht!



Erste Experimente am Objekt stellt das "versanden" eines Stück Straßenrinne inklusive Gully auf der neuen alten Fabrikstraße dar.
Auch hier: Sand / feiner Kies wie gewünscht in der Rinne ausgelegt, Gravel & Sand Fixer mittels einem Zahnstocher tröpfchenweise berührungsfrei durchtränkt, trocknen lassen und fertig ist die versandete Straßenrinne.

Wenig Mittel zum kleben aufgetragen stellt sich das getrocknete Ergebnis leicht seidenmatt dar, mit etwas mehr des Guten in Richtung absolut Matt. 

Mittwoch, 18. Oktober 2017

ESPEWE / Modelltec / SES LKW W 50 LA *schick aufmotzen*





Nachdem ich den Bausatz für ein Culemeyer Modell von Hauler hier im Blog "in der Mache" habe und mir nach einigen eifrigen Gedanken noch zusätzlich ein paar Messingguß - Bauteile aus dem Straßenroller Programm von Weinert Modellbau direkt telefonisch bei Frau Weinert bestellte - soll heißen einen MS - Gußbaum aus einem Komplettbausatz einzeln heraus gepickt - habe ich mich ein wenig in meinem über die Jahre stark gewachsenen W 50 Fotoarchiv umgeschaut, um ein interessantes Vorbild zum Umbau meines ersten ex DDR LKW Modell in 1 : 87 auszuwählen.
Hängen geblieben bin ich an einem mir bekannten noch heute zugelassenen LA / F  mit Güllekessel, der nicht zur Show wie heute viele seiner Artgenossen dient, sondern noch ziemlich wacker und störungsfrei seinen fast täglich gestellten Aufgaben nicht nur in der Landwirtschaft sehr gerecht wird.
Zudem war er zum Zeitpunkt der Aufnahmen in vielen Baugruppen fachgerecht frisch überholt worden, was noch für eine weitere lange Einsatzbereitschaft sprechen dürfte.



Diesen W 50 LA / F Güllekessel mit Niederdruckquerschnitt (Ballon) Reifen hatte ich im September 2013 in Dessau mit meinem treuen noch heute im Einsatz befindlichen Handy Nokia N 95 in weit über 100 Aufnahmen dokumentiert.
So konnte ich nochmals viele Details von der Technik auch "unten herum" auf die Festplatte bannen.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Ein sehr angenehmer MoBa Erlebnistag im *Feldmann* Hadmersleben




Wer und Was ist den meine Güte der *Feldmann* in Hadmersleben > Bördekreis > Sachsen-Anhalt?

Kennt ihr nicht?
Das dürfte dann aber zumindest für Freunde der regionalen Eisenbahn in Vorbild und Modell eine zumindest mittelschwere Bildungslücke sein ...
Um nun jene Lücke zu schließen, sollte man dem Verein der Eisenbahnfreunde Hardmersleben e.V.  einen Besuch abstatten und sich in einem wahrlich weit über 100 Jahre altem neuzeitlich noch fast unberührten Ambiente eines ehemaligen Getreidespeicher (inklusive altem Speicherduft!!) die regionale Eisenbahngeschichte, die Geschichte der ehemaligen Zuckerfabrik Hadmersleben nebst vielen originalen Exponaten und der in Sachsen-Anhalt größten LGB Gartenbahn - oder nennt sie sich in diesem Falle LGB Feldmann Speicher Bahn? - zu Gemüte zu führen.
Sehr empfehlenswert ist danach noch ein oder auch zwei ... Tassen Kaffee mit hausgebackenem Kuchen verabreicht im sehr originellen Vereinsraum zu verkonsumieren, wobei interessante Gespräche mit den Vereinsmitgliedern in wohltuend familiärer Atmosphäre nicht lange auf sich warten lassen.

Der Besuch bei euch im Speicher Feldmann, lieber Erhard Horn nebst Frau, Freunden und Freundinnen, war ein schönes Erlebnis und wir sind uns sicher, beim nächsten eurer öffentlichen Events wieder auf der Feldmann - Matte zu stehen.
Danke!

Sollte jetzt dem einen oder anderen Leser des Blog nun etwas bekannt vorkommen, - ja die von mir ua. hier im Blog in Wort und Bild vorgestellten feinen Bördeland - Module in H0 sind auch im Feldmann Hadmersleben zu Hause.



Der alte Speicher Feldmann, Domizil des regionalen Museum für Eisenbahngeschichte der Eisenbahnfreunde Hadmersleben e.V.

Sollen im folgenden noch ein paar fotografische Eindrücke vom gestrigen Besuch in Hadmersleben folgen.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

DR Epoche IV im Mai 1990 - BRAWA 108 036-5 wird in Dienst gestellt





Mit einer kleinen Sünde bei dem Erwerb eines Werkfrischen Konvolut BRAWA Modelle in der DR Epoche IV begann der Monat Oktober in diesem Jahr diesbezüglich sehr angenehm.

Eine Diesellokomotive der BR 108 Digital mit ESU Sound nebst dreier Kesselwagen und einem Gw Oppeln mit Bremserbühne ist nun mein privater Bestand an Modellen der Epoche IV DR auf lange Zeit ausreichend bestückt.



Abgesehen hatte ich es im Grunde anfänglich nur auf diese 108 036-5, die beim Vorbild umgebaut und modernisiert aus der ehemaligen V 100.4 / BR 111 - ex 111 036-0 DR - im Mai 1990 das RAW in Stendal verließ und ihre neue Heimat dem Bw Halle / G zugeteilt wurde.

Viele weitere Informationen und Bilder zur Vorbild 108 036-5 erhält man auf der Hp V 100 Online.

... übrigens habe ich absichtlich ua. mit dem schief stehenden halben Gleistor den "beschleunigten" Zerfall der DR - Republik Anfang des Jahres 1990 darstellen wollen ... was wohl leidvoll einer Sicht einiger Altbundesbürger auf ihre heutige eigene Lage vor ihren Haustüren kausalisiert.
Die letzte Rache des Politbüro macht es, nun demokratisch, auch weiterhin möglich!

Sonntag, 8. Oktober 2017

Einladung zur Dessauer Modellbahnausstellung am 28. + 29. Oktober 2017





Der Arbeitskreis Modelleisenbahn Dessau e.V. lädt zu seiner diesjährigen Modellbahnausstellung am letzten Wochenende im Oktober 2017 in die Vereinsräume Askanische Straße 152 in 06842 Dessau sehr herzlich jeden interessierten Mitbürger / in ein.

Persönlich für mich mindestens ein großes Highlight dieser kommenden Ausstellung stellt die - dankenswerter Weise!! - ""nochmalige"" 👌 Präsentation der wunderbaren H0 Anlage *Flinsberger Kleinbahn* des Dessauer Kollegen Jan Kotzanek dar, jene Anlage zur diesjährigen MoBa - Ausstellung im vergangenen Februar in Magdeburg dank ihres nicht zuletzt überzeugenden sehr fein ausgeführten Konzeptes und diverser zum Teil exotischer Eigenbau / Umbau Lokomotiven und Wagen ein sehr starkes Besuchermagnet darstellte.
Diese Anlage soll leider, so lautet es aus dem Arbeitskreis, nur EINMALIG in Dessau zu sehen sein!!

Wer sich nochmals oder auch ganz Neu mit der H0 Anlage der Flinsberger Kleinbahn vertraut machen möchte, der schaue sich in diesem Blog den Bericht zu dieser Anlage in Wort und vieler Bilder unter diesem Link an.


Die Flinsberger Kleinbahn, aufgenommen zur MoBa Ausstellung Februar 2017 in Magdeburg

Des weiteren werden Anlagen der Nenngrößen TT, H0e und Feldbahn H0f vor Ort sein, nebst einigen ausgewählten Segmentteilen aus dem großen Gesamtkonzept der 1 : 87 Nachbildung der ehemaligen Dessau - Wörlitzer Eisenbahn (DWE), die wohl geschuldet ihres mittlerweile extrem großen Gesamtumfanges hier zum ersten Mal in den Vereinsräumen zu besichtigen sein werden.
Man darf in diesem Jahr berechtigt der kommenden Ausstellung des Dessauer Arbeitskreis mit sehr großer Spannung und Freude entgegen harren!

Apropos Dessau - Wörlitzer Eisenbahn:
Vielleicht könnte der liebe Kollege Schienen(ver)bieger im Vorab der Ausstellung hier kurz ein paar spezielle Andeutungen über die zum Einsatz kommenden Segmente machen ...

Dienstag, 3. Oktober 2017

Die H0 Pur Gleiswanne für Kesselwagen - endlich fertig gestellt zum Einbau





Ein weiteres meiner Langzeitprojekte nähert sich seinem Abschluß - die Gleiswanne für Kesselwagen der Füll- und Entladestelle im H0 Pur Standard eines für die nächsten Jahre geplanten kleinen Industrie Betriebsdiorama.

Die Gleiswanne zum Einbau soweit fertig, kann nun als nächster Schritt das Stück H0 Pur Gleis auf Eichenechtholz Schwelle bis zur noch in Umbau und Verfeinerung befindlichen B & K Wagendrehscheibe in Angriff genommen werden. Ebenso ein weiteres Stück Gleis zum Prellbock, an dem der Wanne folgenden Gleisabschluß stehend.
Dieses Stück Gleis soll zudem im Straßenplanum eingepflastert liegen, für diesen wenn auch relativ kurzen Bereich benötigte "richtige Rillenschienen" in H0 Pur liegen nun erste vielversprechende Experimente vor. Davon demnächst mehr.



Die beiden Schienen werden erst nach dem kompletten Einbau des Modell ihre betriebsgerechte Patina erhalten, so auch einige letzte Farbtupfer zur Anpassung der Optik an die Umgebung für die Gleiswanne selbst.

Einige weitere im folgenden zu sehende Aufnahmen zeigen die Wanne in verschiedenen Perspektiven aufgenommen.

Mittwoch, 27. September 2017

Was gibts Neues aus Merzien von der Privatbahn? Nur ein Bild?





Wir schreiben den Monat März 1982 in der Provinz MeckPom, damaliger DDR Bezirk Schwerin.
Drei Kompanien rückwärtiger Dienste der NVA befinden sich auf dem Weg vom Bahnhof Bad Kleinen zum Regimentstandort ""Heimatkaserne"" in Schwerin.

Dabei wurde ein Foto verbotener Weise aus sicherem Versteck geschossen, welches als Beleg für den seinen 18 Monate Wehrpflicht leistenden Soldaten Kradregulierer bei der Ausübung seines glorreich wichtigen Dienstes für die Arbeiter und Bauernmacht der damaligen DDR dient ...

Was mich aber beim betrachten "der alten Zeit" und meiner persönlichen Erinnerung an diese Szene heute interessiert, sind zum einen das wunderbar verlegte Pflaster der Straße, die im Hintergrund geparkte Fünfgang TS - für nicht eingeweihte eine MZ TS 250/1 NVA  Ausführung - und der W 50 LA der NVA in Zivilausführung mit orangenem Gefahrengutsschild!!! als Benzintransport Tankfahrzeug deklariert.

Läßt sich das Motiv des Bildes, die gepflasterte Straße, der W 50 und das Krad in ein Modell übertragen?
Tiefere Überlegungen dürfte es schon Wert sein ...

... übrigens ist das Bild ein ganz frischer Labor - Papierabzug vom ORWO Color Negativfilm. Es wird ja mitunter hartnäckig behauptet, dass die ORWO Filmfabrik Wolfen in Sachen Farbfilm gerade in den 1980er Jahren nur Sch... hergestellt haben soll.



Donnerstag, 21. September 2017

Die ersten Sammler und Gully's der alten Straße sind installiert





Bevor ich am im Bild vorgefahrenen W50 L / LA ein kurzes Programm der Entmilitarisierung alter DDR Überbleibsel zum unschuldigen Zivilfahrzeug durchführen werde, habe ich nun die je beiden ersten nun finalen Sammler und Gully's in die Straße implantiert und etwas mit Farbe und Sand behandelt.

Ein paar Bilder zur optischen Kontrolle  der Arbeiten in der Natur schnell geschossen, wovon ich  vier Aufnahmen hier der werten Leserschaft nicht vorenthalten möchte.


Ohne weitere Worte ...



Dienstag, 19. September 2017

Der Resin Bausatz eines Culemeyer Straßenroller von Hauler





Nachdem ich mich mit dem an die 50 Jahre seiner Konstruktion alten antiquierten Culemeyer Straßenroller Modell von ESPEWE hier im Blog etwas beschäftigt habe, suchte ich nach einer weiteren Möglichkeit, solch ein Gefährt wenn möglich nach Vorbild einer in der ehemaligen DDR hergestellten und gefahrenen Bauart auf die alte im Bau befindliche Straße ans Schlackensteine zu stellen.

Nach einem Tip vom  aufmerksamen Kollegen Norman doch mal bei einem tschechischen Anbieter in der E - Bucht nach einem Bausatz eines Culemeyer Ausschau zu halten und fündig zu werden, wurde kurzerhand solch ein Straßenroller geordert. Nach nur wenigen Tagen lag dann der Bausatz direkt aus Prag kommend auf meinem Tisch.

Mein Sinn liegt im Grunde in der Darstellung eines Culemeyer Straßenroller wie er in der Waggonfabrik Gotha ab 1950 für den Straßenverkehr der DDR gebaut worden ist.
Dieses Vorhaben erfüllt der Bausatz von Hauler leider nicht, er ist einer Bauart am Ende der 1930er Jahre abgeleitet.



Ein Culemeyer Bauart Gotha Bj. 1950 nebst der Zugmaschine TATRA 141 auf der Halleschen Straße in Bernburg / Saale 1983 in Richtung Serumwerk unterwegs.
Prägnant an dieser Bauart des Straßenroller sind zum einen die Hartgummi bereiften und mittels Druckluft gebremsten Räder, diese mit je 8 Radbolzen / Muttern an den pendelnden Achsschenkeln verschraubt sind.
Ein kleines Detail welches vielleicht bei der Nachbildung der Zugmaschine TATRA 141 noch interessant sein dürfte, ist das fehlen des zweiten Reserverad an der Rückwand der Pritsche.
Einen feinen Bausatz ebenfalls aus Resin mit diversen Ätzteilen versehen, ist vom Produzenten Hauler zudem käuflich erwerbbar.
Das sehr alte von ESPEWE stammende Modell jenes 141er TATRA ist wohl in heutiger Zeit nicht mehr als das gelbe vom Ei zu bewerten.

Zum Modell:

Montag, 11. September 2017

Die eigenhändige Pflasterung der alten Straße schreitet hurtig voran





Eine mit Schlackensteine gepflasterte Straße die vielerorts in der ostdeutschen Landschaft zu finden war als Vorbild und nun im Modell mit von Eichen - Echtholz - Profilen im Laubsägeverfahren gewonnenen einzelnen "Steinen" angefertigt werden soll, setzt wohl sicher schon etwas leicht? verrücktes voraus.

Dieses Projekt ist mühsam, unbestreitbar, aber es übt Geduld und Feinmotorik auf eine doch recht angenehme Weise. Nach dem Streß des Alltag Abends so es die Zeit zuläßt ein paar Minuten, aber nicht länger als eine gute halbe Stunde, sich der Arbeiten eines (Holz-) Steinsetzer zu widmen, bringt eine gewisse Ruhe und Ausgeglichenheit zurück.



Dieses kleine Stück einer Straße von etwa 18 cm Länge wurde so zu sehen in etwa 10 Wochen erstellt. Dabei war ich allerdings nicht täglich am Wirken!

Am oberen Rand im Bild zu erkennen ist der Rohbau, die Steine sind mit einer Mischung UHU Alleskleber Lösungsmittel und Azeton "beinahe Felsenfest" auf die Grundlage eines 6,5 mm starken Multiplex - Birke Brettchen verklebt.

Ein weiterer sehr positiver Effekt dabei stellt das beim Kleben mit dem UHU Kleister und dem bei diesem Vorgang komplette versiegeln der Oberfläche des Holzbrettchen dar!
So stellt ein späteres Einschwemmen der Fugen mittels feinstem gemahlenem Quarzmehl nebst mit destilliertem Wasser verdünntem Bindulan - Weißkleber + Ochsengalle als Fließverbesserer zumindest für jenen Holzuntergrund kein Problem dar.

Mittwoch, 6. September 2017

Baubericht eines schmalspurigen OO 97-28-99 in H0e von Glöckner



von Norman Timpe


Da ja Ingo letztens hier auch auf sozusagen "schmalspurigen Schienenpfaden" gewandelt ist (siehe hier im Blog den Baubericht des dreischienigen Gleiswechsel Wolkenstein), war es naheliegend wieder einmal einen kleinen Baubericht beizusteuern, welcher recht gut zur Thematik paßt...

Unlängst habe ich mir einen Bausatz von Glöckner Modellbau vorgenommen, welcher nun kurz vorgestellt werden soll.
Damit der geneigte Leser weiß, um welchen Wagen es sich handelt, sei mir gestattet ein Bild des fertigen "Machwerkes" voranzustellen.



Doch der Reihe nach.

Der zunächst recht unspektakulär wirkende Wagen hat doch eine recht interessante Vita.
Für die Rbd Cottbus wurden mangels geeigneter Fahrzeuge 1955/56 fünf offene Güterwagen für die 750mm-Schmalspurstrecke Zittau-Oybin/Jonsdorf im Raw Karl-Marx-Stadt gebaut. Hierfür dienten die Untergestelle von Wagen der Gattung HH vierachsiger Rungenwagen als Spenderfahrzeuge.
Obiger OO (also 15 Tonnen Ladegewicht) hatte als einziger Pressblech - Drehgestelle, da sein Spenderfahrzeug einer der in wenigen Exemplaren gebauten Einheits - HH war.
Um 1960 kam das Fahrzeug nach Oberwiesenthal zur CW - Linie = (Ober)Wiesenthal-Cranzahl).
Etwa 1967 wurde der Wagen schlußendlich ausgemustert.

Mittwoch, 30. August 2017

Der ESPEWE Culemeyer - Rekonstruktion? Dann aber mit vielen Fragen





Es ist sicher schon an die 50 Jahre alt, dass Modell eines Straßenroller der Bauart Culemeyer aus der ESPEWE.Produktion der ehemaligen DDR
Vor vielen Jahren ist mir solch ein Fahrzeug nebst Teilen in einer großen DDR 1 : 87 Fahrzeugmodell - Ersatzteilkiste zugeflogen.
Bei der Suche in dieser nach einem Bauteil fiel mir der Culemeyer so wieder in die Hände. Stark ramponiert stand er dann vor mir und dabei kam ich auf die vielleicht völlig absurde Idee, aus diesem eher als Bastelschrott zu bezeichnenden Spielzeug ein gutes Modell zu fertigen - zu rekonstruieren.
Ein persönlicher REKO - Culemeyer, so zu sagen.👌

Ich habe im Moment noch nicht die leiseste Ahnung welcher Bauart dieses in der ehemaligen DDR anzutreffende Fahrzeug eingegliedert ist, noch ob es eine Eigenentwicklung des Arbeiter und Bauernstaates gewesen sein könnte.
Mit dieser Materie des Vorbildes müßte ich mich dann, sollte die Beschäftigung mit dem Culemeyer stattfinden, detailliert auseinander setzen.
Was man aber beim betrachten des Modell so erkennen kann, war der Konstrukteur vor solch langer Zeit ganz gut auf der Höhe.
Spezialisten auf diesem (Modell-) Gebiet werden mich jetzt meiner Aussage wohl belächeln ...

Persönlich ist mir solch ein Culemeyer dieser Bauart lebhaft bekannt, wurde doch mit diesem Gefährt und der Zugmaschine in Form eines Tatra 141 täglich aufgebordete 2 - achsige Güterwagen vom Bahnhof Bitterfeld durch die Stadt bis zur Kartonfabrik an der B 100 in Richtung Mühlbeck gelegen gefahren.
Wie oft wir Stifte damals in den Anfängen der 1970er der interessanten Sache zugeschaut hatten, aber leider ist kein Foto dabei entstanden.

Werde ich also den lieben Herrn Holtz, seines Zeichen Museumsdirektor des Kreismuseum Bitterfeld zu Rate ziehen ...



Nun denn, dass Modell des mit Luftdruck gebremsten Culemeyer oder was von diesem noch übrig ist.
Ist eine Überarbeitung lohnenswert  - oder ist es nicht der Mühe wert?
Oder existiert am Markt ein Kleinserien Hersteller, der solche Culemeyer Modelle dieser Bauart in 1 : 87 und guter Qualität herstellt???

Samstag, 26. August 2017

Ein kleines Rätsel eines Schelm zu einem BRAWA Güterwagen Dach





Ein altes Dach eines BRAWA G 10 soll für ein neues kleines Projekt herhalten und wurde kurzer Hand mit einem größeren rechteckigen Loch versehen.
Der Zerstörung ist aber noch kein Ende gesetzt, es sollen noch einige weitere "Ausbrüche" folgen!

Ein Zerstörungswahn vom Bastler wegen einer wohl völlig mißlungenen Bastelei??

Aber nein nein, mit Nichten - vorerst zwei Bilder, die Aufklärung folgt demnächst in Wort und Bild!



Dienstag, 22. August 2017

Ein vierachsiger Versuchswagen für Gleisselbstbau sächsischer Schmalpur





Um eine ordentliche Entgleisungsfreie und ohne Bremswirkungen stattfindende sanfte Lauffähigkeit im Seitenwechsel des im Aufbau befindlichen 3 - Schienengleis Gleis H0 1435 mm /  H0e 750 mm sächsischer Schmalspur testen zu können, habe ich mir schnell einen vierachsigen Probewagen gebaut.
Dieser wurde aus einem 85 mm langen Stück 3 mm starkem Polystyrol und zwei H0e Drehgestellen von Technomodell mit 60 mm Drehzapfenabstand hergestellt.
Das besondere an diesem Fahrzeug sind die in gerader Laufrichtung festgestellten Drehgestelle, so dass dies Ganze ein starres Laufwerk bewirken soll.
Somit kann das Fahrzeug zB. sächsische Schmalspur Dampflokomotive mit starrem Fahrwerk und 5 Triebachsen der BR VI K und VII K imitieren.
Nun könnte man natürlich für einen Probebetrieb während des Bau auch Modelle der Bauarten einsetzen die ich selbst zwar nicht besitze, aber jene von den Kollegen mir gerne überlassen worden wären.
Ich denke aber, dass solche teuren Modell viel zu schade für jene Spielereien sind und solch ein von mir gebautes einfaches Fahrwerk erfüllt seinen Zweck gleichwohl, da es bewußt einige mm länger als die starren Rahmen der o.g. Lokomotiven ist.

Beim Bau von exakt maßstäblichen Weichen im H0 Pur Standard benutze ich auch solch ein im Aufbau ähnliches Gefährt viele Jahre zu vollster Zufriedenheit



Das Hauptaufgabengebiet dieses Fahrzeuges ist das neben dem Meßschieber korrekte Einstellen der Radlenker im Seitenwechsel, was im folgenden etwas näher geschildert werden soll.

Mittwoch, 16. August 2017

Neue Variante der Pflasterung einer Straße mit Schlackensteine in 1 : 87





Die zweite Variante meines Straßenbau Experiment mit Holz soll ein mit Schlackensteinen gesetztes Pflaster darstellen, so ich es in meiner Heimatgegend zu Hauff existent kenne.
Anders der ersten Variante sind hier die einzelnen Steine der Fahrbahn gleichmäßig der Kopfmaße von etwa 20 cm x 20 cm des Vorbildes, im Modell 1 : 87 ca. 22 mm x 22 mm aus Eichenholz gefertigt!
Die Rinnsteine dagegen stellen einmal wieder rote Porphyrite dar, diese wohl gesondert bearbeitet und sortiert in Etwa einheitliche Maße aufweisen.

Momentan sind die "Steine" nur mittels Laubsägebügel von der Holzleiste abgetrennt und aufgeklebt, einer weiteren Feinbearbeitung werden sie am Ende des Aufbau der Straße auf einem 6,5 mm starkem Multiplex Birke Brettchen mit den Abmessungen von 150 mm x 100 mm im sehr leichten Bogen ausgeführt erfahren.




Die Einfriedung des großen Sammler mit Steinen wird gerade nochmals überarbeitet, hier im Bild ist noch mein erster Versuch zu sehen, der aber so leider überhaupt nicht ""vorbildlich"" gelungen ist!

Im Folgendem nun ein paar Bildchen verschiedenster Aufnahmewinkel von dieser Baustelle, zum Schluß die vor ein paar Tagen veröffentlichte erste Variante nebst dieser heutigen Variante in zwei Bildern zum Vergleich.

Mittwoch, 9. August 2017

Die Pflasterung einer alten Industriestaße erbaut um 1890 im Modell 1 : 87





Verhältnismäßig gute Nachbildungen für Straßen ob Pflaster oder Teer in verschiedenster Bauart im Maßstab 1 : 87, sind bekanntlich von diversen Anbietern am Markt erhältlich, seien es geprägte Platten aus Kunststoffen oder aus diversen Materialien gegossene Elemente für den Straßen- und Wegebau, so zB. von Spörle, Vampisol, Langmesser ua.
Allen Produkten gemein ist aber wohl der Umstand, kein variables  bzw. flexibles formen von Wellen am mir gewünschten Positionen in der Farbahn / Straße, abgesunkene oder gegenüber der Oberfläche leichtes erhöhter auch einzelner Pflastersteine, noch zB. einen absinkenden Gully / Sammler glaubhaft nachzubilden.

Ergo bleibt auch zu diesem Thema Straße wohl nur die Eigeninitiative des Selbstbau übrig, möchte man die geschilderten Umstände auf der Straße etc. nachbilden.

Vor einigen Jahren schon hatte ich einmal versucht, mit verschiedenen Materialien ein Stück gepflasterte Farbahn selbst nachzubilden. Dabei kristallisierte sich heraus, dass der Werkstoff Holz ganz gut zu solchem Zweck zu gebrauchen ist.
Von einer 2,5 mm 2,0 mm Lindenholzleiste wurden sodann einzelne!! Pflastersteine in den Längen zwischen 2,0 mm bis 3,0 mm abgetrennt, um eine mit beim Vorbild grob gebrochenen roten Porphyr Pflastersteinen gesetzte Industriestraße erbaut um 1890 nachzubilden.
Fertig wurde die Straße nicht, zu einen fehlte mir der Zeit noch die notwendige Geduld.

Nun hatte ich vor ein paar Wochen begonnen, nochmals zur Probe!! mich mit diesem Thema damit zu beschäftigen, ein Stück einer gepflasterten alten Straße zu fertigen und begonnen, ein wenig mit ersten Farben zu patinieren.
Es soll nur ein (weiterer) Versuch darstellen, eine Straße von ca. 15 cm Länge und 11 cm Breite (ca. 9,0 Meter Vorbild) würde wohl leicht eine sehr hohe zweistellige Stundenanzahl der Beschäftigung verschlingen.

Folgende Bilder zeigen dieses Experiment - welches auch nur ein Experiment bleiben sollte ...



Donnerstag, 27. Juli 2017

Dreischienengleis, Kesselwagenwanne, Warnkreuze mit Blinklicht WSSB - ein paar geplante Basteleien nach der Sommerpause





Nach dem nun wieder in Kürze endenden Jahresurlaub werden in kommender Zeit drei verschiedene Bastelprojekte ihre Fertigstellung erfahren.
Von diesen möchte ich heute ein paar Bilder des momentanen Bauzustandes dem interessierten Leser vorstellen.
Die einzelnen Bauschritte jener Basteleien werden dann in nächster Zukunft von mir in gewohnter Weise in Wort und Bild folgen.


Ein Versuchsprojekt in für mich wahrlich ungewohnter 750 mm Schmalspur, stellt das von mir schon vor einiger Zeit hier im Blog in Wort und Bild vorgestellte Dreischienengleis H0 / H0e zuzüglich einem kompletten Seitenwechsel im Gleis nach dem Vorbild im Bahnhof Wolkenstein / Sa. direkt vor dem Stellwerk B 2 liegend dar.
Dieser Seitenwechsel im Dreischienengleis zur ehemaligen Pressnitztalbahn gehörend, war im klassischen Reichsbahn Oberbau K mit S 49 Schienen aufgebaut.

Für das erstellen dieses Gleises werden wie schon von mir hier im Blog vorgestellt ausschließlich die von Weinert Modellbau in 2017 angekündigten Neuheiten an Messingguß Schienenstühlchen / Rippenplatten verschiedener Bauart Verwendung finden.

Dabei es wird kein maßstäblich exakter Nachbau der Gleise nach Vorbild sein denn jenes Vorhaben ist nicht möglich, zum einen da die zur Verwendung kommenden Fahrzeuge Räder nach NEM und Rp 25 / 110 besitzen und zum anderen es auch leider beim besten Willen aus mehreren Gründen nicht möglich ist, mit diesem Material an Rippenplatten etc. von Weinert grundlegend maßstäblich zu bauen.

In der Hoffnung das der liebe Kollege Schienen(ver) bieger ein nicht zu sehr vernichtendes Urteil zu dieser Bastelei abgeben wird, werde ich dieses Geduldspiel par Exzellenz weiter betreiben.
Allein das in großen Teilen bedingte starke stückeln der Rippenplatten des Seitenwechsel der Schmalspur im Gleis ist ein Geduld- und Nervenraubendes unterfangen!!



Freitag, 30. Juni 2017

Ich bin Urlaubsreif - der Monat Juli mal ohne Eisenbahn - Modellbau





Der nun in aller Kürze folgende Monat Juli gehört ganz und gar meinem Jahresurlaub, aus diesem Grunde wird auch der Modellbau in diesem Blog für diese Zeit ruhen.
Ab Anfang August geht es dann in neuer Frische weiter!


PS: 
Liebe Kollegen die ihr mir in den letzten 2 - 3 Wochen Mails etc. zukommen lassen habt und diese ich aus akutem Zeitmangel leider noch nicht beantwortet habe bzw. konnte, ihr bekommt alle in den nächsten Tagen Post von mir!!
Es ist nichts vergessen, ich bitte nur um etwas Geduld und entschuldige mich im Vorab  für die lange Zeit des Warten auf Antworten.



Dienstag, 27. Juni 2017

Ein wenig BRAWA Schwerlastwagen RRym DR Ep. III an der Gleisbaustelle





Bei einem neuen Wagenmodell im Zugang zu meinen eher sehr wenigen Modellen habe ich mir, bevor ich an jenem zwecks Verfeinerungen etc. Hand anlege angewöhnt, von diesen im jungfräulichen Zustand aus der Schachtel kommend ein paar Aufnahmen zu fertigen.
So geschehen auch beim neusten Zugang eines der sechsachsigen Schwerlastwagen RRym der DR Epoche III von BRAWA, drapiert auf einem weiteren noch im Aufbau befindlichen H0 Pur Gleis + farblich noch immer nicht gänzlich fertig gestelltem Prellbock .

Ich selbst fand die Aufnahmen ganz gut gelungen, aus diesem Grund stelle ich heute ein paar der Aufnahmen vor, so vielleicht der eine oder andere Leser etwas Interesse an diesem Wagenmodell und der Bilder haben könnte.
Zu dem Modell und den zu erwartenden wohl nur wenigen Verfeinerungen werde ich mich heute noch nicht äußern, zu neu und "unerforscht" ist es zur Zeit in meinem Bestand. 

Nun denn, ohne weiter Worte 5 Bilder in Folge.



Donnerstag, 22. Juni 2017

Weinert Ms - Rippenplatten Oberbau K und 750 mm DDR Schmalspur?





Immer wieder die lieben Kollegen!

In den Bergen und Tälern des schönen Ostharz existiert seit vielen Jahren eine kleine feste Gemeinschaft an Modellbahn interessierten Kollegen, die schon zu Zeiten der DDR als aktive Modellbauer imposante, zudem auch im damaligen Modelleisenbahner mehrfach veröffentlichte Eisenbahn Modellbau Projekte und Exponate zumeist im Maßstab 1 : 87 auf der berühmten Pfanne haben.

Sollte man nun denken, dass im Harz ansässige Modellbahner deren Vorbilder zum Nachbau die vor den Haustüren existierenden Meterspurbahnen der HSB darstellen, ist man einem Trugschluß aufgesessen!
Waren es vor vielen Jahren zB. die Vorbilder der Muskauer Waldeisenbahn oder auch die Spremberger Stadteisenbahn die fast im kompletten Selbstbau nachgebildet wurden, so sind es heute ua. Motive in 750 mm Schmalspur der ehemaligen DDR zur Wendezeit 1989 / 1990!!, die den nun ergrauten und an Lebensjahren reichen Herrn als Vorbild ihres wohl letzten gemeinsamen großen Modellbauprojektes dienen.



Der Plan der Kollegen so ich ihn richtig verstanden habe, soll nun die Erstellung eines Stück ordentliches und nicht aus Großserie stammendes Dreischienengleis Regel- / Schmalspur 750 mm in H0 / H0e nebst Seitenwechsel und zweier zungenlosen Einfädlungen nebst Radlenker mit nachgebildeten Futterstücken etc. sein, nach dieser Grundlage mit Schwellen aus Eichen - Echtholz + die neuen Weinert Ms - Rippenplatten Oberbau K nebst Schienen CODE 70 gebaut werden soll.
Das ganze soll dann über eine sich im Bau befindliche Brücke verlaufen.

Die neuerdings von TTfiligran für H0 verfügbaren Gleisbau Produkte sollen von vornherein ausscheiden, erfüllen sie allein schon der gelaserten Sperrholzschwellen mit ihren verbrannten Kanten nebst den angebotenen Kunststoffkleineisen nicht das anvisierte Ziel.

Für diesen Plan der Kollegen habe ich mich kurzfristig bereit erklärt da ich mich gerade eh mit Gleisbau befasse, ein Stück des Dreischienengleis zur Ansicht aus jenen gewünschten Materialien zu erstellen, einfach um die Machbarkeit, die Optik und den Aufwand an Zeit etc. für die Kollegen zu testen.

Die folgenden Bilder zeigen nun diesen Entwurf eines Dreischienengleises Reichsbahn Oberbau K H0 / H0e, mal schauen ob und wie es dann in Zukunft weiter gehen wird ...

Montag, 19. Juni 2017

Das bearbeiten und brünieren der neuen Weinert Ms - Rippenplatten





Hatte Weinert Modellbau in seinem Neuheiten Flyer 2017 den neuen Satz in Messingfeinguß gefertigter Rippenplatten für den Gleis- und Weichenselbstbau und von den unterschiedlichen verfügbaren  Bauteilen ich hier im Blog in Wort und Bild berichtete, gemäß der Philosophie "mein Gleis" im brünierten Ablieferungszustand geworben, so hatte sich diese Ankündigung jedenfalls bei meinen käuflich erworbenen Teilen relativiert, denn diese kamen bei mir in Natura reinstem Messingglanze vom Händler.
Nun gut dachte ich auch kein Problem, hatte ich doch meine bis dato verarbeiteten Rippenplatten in H0 Pur aus dem ehemaligen Bahnsinn - Shop Willy Kosak's in den letzten Jahren vor dem verarbeiten immer selbst einer Brünierung unterzogen.

Also frisch ans Werk, so mein Gedanke, die einfachen Rippenplatten Rp 16 / Rp 17 für ein Gleis mit dem Laubsägebügel nebst feinem 7 / 0 eingespannten Blatt vom Gußbaum trennen, entgraten und ab ins Bad der Brünierung und alles ist fein ...

Dachte ich zumindest in meinem leider nicht mehr ganz so jugendlichen Leichtsinn!



Der zum Teil abgeerntete Gußbaum und die fertig für den Gleisbau abgetrennten, bearbeiteten und brünierten  Rippenplatten.
Beim bearbeiten der Bauteile sind ein paar Hindernisse erkennbar geworden, so leicht wie ich es mir wie oben beschrieben vorgestellt hatte, ist die Sache des brünieren leider nicht über die Bühne gegangen.
Von meiner Arbeitsweise möchte ich nun im folgenden kurz in Wort und Bild berichten.

Dienstag, 13. Juni 2017

Der H0 Pur Fremo:87 Prellbock ohne Bremswirkung - ein Zwischenstand





Ich hätte nie gedacht, dass so ein kleines im Modell wohl doch nicht alltägliches Prellböckchen ohne Bremswirkung wenn auch maßstäblich im H0 Pur Standard nach einem Vorbild gefertigt, solch ein großes Interesse zeigt!
Nach diversen Mails und Gesprächen  mit Freunden und Kollegen nur allein zu diesem Thema möchte ich - nein muß und soll ich - auf wiederholter Anfrage heute den Zwischenstand der Fertigung + Farbgebung in ein paar Abbildungen vorstellen.

In den folgenden Bildern ist der momentane Zwischenstand der Farbgebung ausschließlich unter Verwendung von Künstlerölfarben zu sehen.
Der letzte Auftrag ist noch recht frisch, daher stellt sich der Bock auch in einem gewissen Glanz und optisch etwas, der Schotter geschuldet seiner momentanen Feuchtigkeit wegen stark dunkel dar.

Der Schotter ist in diesem Fall der Standard Schotter *Phonolith* vom neuen Anbieter MiniTec und punktuell gemischt mit etwas ASOA Kies mittlerer Körnung, dieses Bett wird in Folge nach meinen beiden Vorbildfotos des Prellbock dementsprechend farblich behandelt werden.
Meine Methode des einschottern von Gleisen und Weichen hatte ich vor einiger Zeit ua. hier im Blog in Wort und Bild eingehend geschildert.

Die Entstehungsgeschichte dieses Prellbock ohne Bremswirkung kann für interessierte hier im Blog in 3 Beiträgen in Wort und Bild nachverfolgt werden.

Aufgenommen wurden die Bilder heute leider nur bei etwas trüben völlig bewölkten Himmel.



Sonntag, 11. Juni 2017

Super Weinert Neuheit 2017- der in Messing gegossene Satz Rippenplatten Oberbau K für den Gleis- und Weichenselbstbau





Für mich persönlich eine angenehme H0 Neuheit des Jahres 2017, stellt der vor ein paar Tagen von Weinert Modellbau am Markt erschienene in Messing gegossene Satz Rippenplatten Reichsbahn Oberbau K zum Selbstbau von Weichen und Gleisen auf Echtholz Schwellen dar!

Weinert Modellbau hatte ja bekanntlich schon Anfang der 1990er Jahre die ersten Schienenstühlchen / Rippenplatten Rp 16 / Rp 17 in Messingfeinguß in ihr Programm aufgenommen, zu seiner Zeit in der Ausführung zum aufkleben / auflöten und einer weiteren Ausführung zum  aufnageln.
Auch damals hatte man, gleich gemäß in heutiger Zeit die Verschraubungen auf den Gleisinnenseiten nicht mit aufgebracht, geschuldet dem damaligen Betrieb mehrheitlich nach NEM Norm, die Rp 25 / 110 Norm war zu diesem Zeitpunkt bei den deutschen!! Modellbahnern mehrheitlich noch in den anfänglichen Kinderschuhen zu sehen.

Mein erster annähernd maßstäblicher Selbstbau einer EW 190 - 1:9 nach Rp 25 / 110 fand dann auch im Jahr 1994 mit eben diesen Weinert Gußteilen gelötet auf Pertinax Schwellen nach der Kosak Hp 1 (das Grüne) Ausgabe Nr. 1 / 1994 Vorlage Udo Böhnlein's statt. Dabei fehlten damals im kleinen Sortiment noch komplett die Glp und die Rp 18 Gleis- und Weichenbauteile, diese heute nun fast 25 Jahre nach der ersten Markteinführung der Rippenplatten wie oben geschildert, komplett von Weinert Modellbau in Messingguß vorliegen und käuflich zu erwerben sind.



Die ersten beiden Packungen sind nun bei mir angelangt und es wird Zeit sich diese im folgenden einzelnen zu Gemüte zu führen.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Die Stahlträgerbrücke - schlicht und einfach gestaltet





Vor etwas mehr als 3 Jahren hatte ich eine kleine kurze und geschweißte Stahlträgerbrücke einer Kleinbahn  aus diversen Messingprofilen zusammen gelötet. Jene Bastelei des Grundkorpus hatte ich dann etwas später hier im Blog in Beiträgen in Wort und Bild vorgestellt.

Für das kleine Westentaschen Modul Nr. 4, dieses ich im Blog hier in Wort und Bild vor ein paar Wochen vorstellte, benötige ich nun jene zu damaliger Zeit für ein anderes Projekt gedachte und dato noch unvollendete Brücke zur Überquerung eines kleinen Durchlaß. So holte ich mir dieses Bauwerk wiederholt auf den Tisch, um es endlich zu vollenden!

Im Grunde fehlen nur die Schwellen welche ich aus 3,2 mm x 3,2 mm Eichenholz Profil gemäß der bei solchen Vorbildern 87 mal verkleinert eingesetzten Querschnitt - Schwellenmaße fertige.
Zudem benötigt in diesem Fall jede Schwellenseite je zwei auf die beiden I - Langträger aufgeschweißte Blechwinkel zu deren Stabilisierung.
Die Kleineisen für die beiden Schienen der Fahrbahn werden in Kürze von Weinert Modellbau kommen, diese in Messing gegossenen Teile sind gerade am Markt erschienen und mittlerweile nach Bestellung beim Händler im Anflug zu mir!
Baugleich jener auf den "Rolf sein Gleis" bekannten Holzschwellengleis mit innen den im Gleis fehlenden Verschraubungen, sind diese Bauteile respektive die Rippenplatten Rp16 / Rp 17 (Bestellnr. 74351) geradezu prädestiniert für solche Anwendungen auf Echtholzschwellen, wenn es wie in diesem meinem Fall nicht ausschließlich um H0 Pur gehen soll sondern auch zu befahren mit "normalen" Rp 25 / 110 Profilen der Räder.

So bin ich schon sehr gespannt auf diese neuen Messingguß Gleis- und - ja auch! Weichen Kleineisen und sobald sie mich erreicht haben, werde ich hier im Blog in ein paar Zeilen nebst Bildern mehr Informationen zu diesem kleinen Bastelprojekt posten.



Es sollen laut meinem Plan diverse weitere Details neben den zu erwartenden Rippenplatten von Weinert Modellbau an der kleinen Stahlträgerbrücke drapiert werden, welche dieses Modell hoffentlich vorteilhaft und den Vorbildern gemein vervollständigen.
Davon demnächst mehr, heute sollen zudem ua. noch ein paar Bilder des Rohbau der Brücke zur Einstimmung hier folgen.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Gekürzte Stahlschwellen Oberbau K - was soll denn das bedeuten?





Neben einem überholten - besser gesagt wieder Gang- bzw befahrbar gemachten Gleis einer ehemaligen Klein- und Grubenanschlußbahn, lagen vor ein paar Jahren ein paar mit Sicherheit gebrauchter Stahlschwellen gestapelt.
Das Kuriosum an den Stahlschwellen sind ihre zum Teil bis kurz vor den aufgeschweißten Rippenplatten Oberbau K sehr säuberlich abgeschnittenen Endteile mit den üblichen "Krallen" als Abschluß.

Mir persönlich erschließt sich beim Anblick dieser Teile nicht der Sinn der Kürzungen, zumal wie schon bemerkt sie neben einem frisch mit überholten / regenerierten Holzschwellen gangbar gemachten Gleis liegen.
Ihrem optischen Zustand gedeutet müssen dieses Stahlschwellen verbaut / verlegt gewesen sein, wobei die Kürzungen schon vor langer Zeit erfolgt sein dürften!

Ich für meinen Teil habe mir nun etwas Material auf den Tisch geholt, um ein paar dieser gekürzten Stahlschwellen komplett im Selbstbau ins Modell zu übertragen.
Von dieser Bastelei werde ich in Kürze in Wort und Bild berichten, vielleicht könnte aber unterdessen der liebe freundliche Kollege Schienen(ver)bieger etwas Aufklärung zu den gekürzten Stahlschwellen im Bild bringen.
Wozu hatte man diese Relikte in diesem Zustand am / im Gleis verwendet???



 Der die Situation fachgerecht erklärende Kommentar vom Kollegen Schienen(ver)bieger >>>>>>

Samstag, 27. Mai 2017

Das Speichergebäude mittels Auhagen Baukastensystem des Michael Hanf





Bei dem im Februar diesen Jahres in Schkeuditz bei Leipzig stattgefundenen 11. Winterfest der Modellbahn und von diesem ich hier im Blog in Wort und vielen Bildern berichtete, konnte der Besucher auch eine kleine vom Eigentümer Michael Hanf zwar noch nicht restlos fertig gestellte, aber dennoch sehr schön gestaltete H0 Segmentanlage ua. nach einigen Motiven der ehemaligen Station Wernsdorf (b Penig) an der Bahnstrecke Rochlitz - Narsdorf - Altenburg gelegen, betrachtet werden.
Einiges wissenswertes zu dieser Anlage von Michael Hanf hatte ich seiner Zeit im oben verlinkten Beitrag hier im Blog schon mitgeteilt.
Vorbildinformationen online gibt es hier bei Sachsenschiene.

Worauf ich heute aber mit meinem Geschreibsel hinaus möchte ist der Fakt, dass sich nicht wenige Kollegen in der Zwischenzeit bei mir meldeten, um so mehr Informationen und gegebenenfalls Bilder über und von dem aus dem Auhagen Fabrik - Baukastensystem erstellten Lagerhaus zu bekommen.
Leider kann ich persönlich zur Zeit noch nicht mit neuen Informationen aufwarten!

Ein weitere Punkt des Interesses ist der, dass nun auch einige (ergraute 😜!) Herren aus meinem sozialen (Bike-) Umfeld sich für dieses Gebäude interessieren, um es für ihre nach Motiven des Elbhafen Aken / Elbe fiktiv!!! im Bau befindliche Segmentanlage in H0, der Etagen voraussichtlich um eine mehr aufgestockt, nachzubauen.

So möchte ich heute nochmals das schöne Speichergebäude mit dem in 3D - Druckverfahren von Michael hergestellten Dach nebst zwei im Blog noch nicht veröffentlichte Bilder, welche ich vor kurzem auf der Festplatte gefunden hatte zeigen.



Die Fenster könnten mittlerweile gegen die geätzten Teile bei H0fine erhältlich getauscht werden. Leider führt H0fine die kleinen Fenster der Oberlichter soweit ich informiert bin nicht im Sortiment, des weiteren sind auch die Preise auf einem etwas höheren Niveau angesiedelt, was sich schon bei der Bestückung dieses relativ kleinen Gebäudes finanziell durchaus bemerkbar macht ...

So könnte der komplette Satz Fenster und Türen nun doch selbst gezeichnet und geätzt werden.

Samstag, 20. Mai 2017

Der Reichsbahn Gleisoberbau Fng auf Holzschwelle - das Vorbild





Vorerst reine theoretische Überlegungen, wie der Reichsbahn Gleisoberbau Fng mit seinen geschmiedeten?? Federnägeln im Maßstab 1 : 87 effektiv und optisch halbwegs korrekt nachgebildet werden könnte, wobei eine exakte Maßstäblichkeit bei einer möglichen Umsetzung ins Modell mit meinen Mitteln wohl von vornherein ausgeschlossen werden dürfte, sollen als Resümee auf einen vor einigen Tagen hier im Blog geposteten Kommentar des Kollegen Schienen(ver)bieger zum Thema dienen.
Jener Kommentar bezog sich zwar auf Betonschwellen BS55 Fng, ich aber würde am Anfang der "versuchten" Realisierbarkeit es lieber mit Holzschwellen ausprobieren.
Die Schienenplatten herzustellen dürfte nicht das Problem sein, es sind die nachzubildenden Federnägel, welche mir im Moment etwas Kopfschmerz bereiten.
Die in letzter Zeit von mehreren Kollegen zur Nachbildung für ein preußisches Gleis eingesetzten beschnittenen Tackerklammern, möchte ich für diesen speziellen Zweck gern ausschließen.

So möchte ich heute für den Anfang ein paar Bilder zu Details der SchienenFedernägel (Fng)
an Hand eines im Bahnhof Köthen / Sachsen-Anhalt liegenden Gleis zeigen.



Dieses völlig desolate mittels Sh 2 Tafeln und verschlossenen Weichen gesperrte Gleis liegt in direkter Nachbarschaft des Bahnsteig - Gleis 5 der Hauptstrecke Halle / S. in Richtung Magdeburg.
Wieviele Jahre wird es wohl schon auf dem Buckel haben?

Dienstag, 16. Mai 2017

Der Ms Bausatz Güterwagen - Bremserhaus B 52/1918 von Gebhardt Reitz





Ein kleiner aus 0,3 mm starkem Messingblech sehr sauber und ohne weiteres bearbeiten absolut paßgerecht geätzter Bausatz vom Goldschmiedemeister Gebhard Reitz zum erstellen eines Bremserhaus der Bauart pr. Musterblatt B 52 aus dem Jahre 1918, ist mir vor einiger Zeit von einem Kollegen zugeflogen und soll nun für den in Arbeit des Umbau und der Verfeinerung befindlichen offenen Güterwagen der Verbandsbauart O 10 Halle von Sachsenmodelle, der hier im Blog behandelt worden ist, dienen.

Aufgebaut ist das Bremserhaus auf jene O 10 Halle beim Vorbild mit durchgehender Bremsleitung / Luftdruckbremse, aus  diesem Grunde und wegen der daraus resultierenden notwendig gewordenen Versetzung der Handbremsspindel inklusive ihrer Hornwelle, es seitlich um 120 mm aus der Mitte nach links versetzt worden ist.



Das Bremserhaus habe ich außer der Bremsspindel welche im Moment nur durch einen Tropfen Sekundenkleber gehalten wird, komplett mit der Flamme gelötet. Zuvor werden die Kleinteile Fensterluken, Dach und Bremsspindeltrommel mit dem Glasharrradierer gereinigt und mit sehr sehr wenig Lötzinn mittels Lötkolben vorverinnt.

Da die Bremsspindel später in ihrer Höhe noch deren Hornwelle am zukünftigen Fahrwerk angepaßt werden muß, sollte sie wieder schnell mit ein paar Tropfen Aceton lösbar sein.

Samstag, 13. Mai 2017

Weinert "mein Gleis" und des Kollegen Marco Berg's Variante des nachrüsten der Sechskant - Schraubenköpfe 74013 auf den Gleisinneren Rippenplatten





Der liebe Kollege Marco Bergs, seines Zeichens auch unter Bergswerk - Modell zu finden, befaßte sich ohne meines Wissens schon vor meiner hier im Blog in Wort und Bild vorgestellten Aktion des nachrüsten eines Stück Weinert "mein Gleis" mit den Sechskant - Schraubenköpfen 74013 auf die Gleisinneren Rippenplatten und schickte mir dazu ein tolles Foto von seinem Resultat nebst einigen interessanten Zeilen zum Werdegang.

Diese vom Marco perfekt ausgeführte Arbeit nebst einiger Worte mit wertvollem Tip zum verkleben der winzigen Dinger muß ich heute hier an Ort und Stelle dem geneigten Leser unbedingt vorstellen, zeigt es mir für meine gesetzten Verschraubungen doch persönlich unmißverständlich auf, dass ich noch etwas zu üben habe, um diese Perfektion zu erreichen!

Marco's beigefügte Zeilen wie folgt:

Hallo Ingo, tolle Arbeit! Das gleiche "Vergnügen" hatte ich bei 15 cm kurzen Stück des Weinert - Gleises für ein kleines Fotodiorama. Nach zahlreichen Klebetests bin ich beim extrem flüssigen Kunststoff-Kleber *MICRO WELD* von Microscale hängen geblieben, der mit einem feinen Pinsel aufgetragen beide Kunststoffe zuverlässig verklebt/verschweißt und (scheinbar) rückstandsfrei verdunstet, sich dabei aber im Gegensatz zu Sekundenkleber noch eine Zeit lang korrigieren lässt. Zudem lässt sich der Kleber problemlos in weiteren Durchgängen auf die Schraubenköpfe aufpinseln, ohne dass die Oberflächenstruktur zu gekleistert wird. Die müßige Arbeit des Ausrichtens entfällt dadurch leider nicht. So sehen meine Versuche aus (erschreckend, welche kleinen Ungenauigkeiten ein Makrofoto aufdeckt)

Aufnahme und Modellbau Copyright  by Marco Bergs
Ganz ehrlich, geht es besser zu machen??
Ich glaube nicht - auch wenn der gute Marco etwas mit seiner Makroaufnahme "hadert", ist ihm seine Arbeit doch wohl absolut perfekt gelungen!
Danke lieber Marco für das zeigen Deiner Variante und dem wirklich wertvollem Tip des von Dir verwendeten Kleber!

Mein weiteres Thema zur Sache soll nun das nachrüsten der Schraubenköpfe in ein komplett fertig gestelltes Weinert Gleis sein, jenes Gleis abgeschlossen geschottert und farblich behandelt ist.
Von diesem Versuch zu gegebener Zeit mehr in Wort und Bild!