Donnerstag, 15. Februar 2018

Schmal- und Regelspuriges im Modell aus der Oschatzer Bahnhofstraße





Zum Abschluß meines ersten Bauabschnittes zur Erstellung des Mehrschienengleis inklusive der Ausfädelung gemäß einem ehemaligen Vorbild in der Oschatzer Bahnhofstraße, sind heute schnell Bilder vom momentanen Zustand entstanden. Die Länge des in Arbeit befindlichen Schienenstranges erstreckt sich auf gut einen Meter, wobei dieser noch nicht fertig gestellt ist!

In der kommenden Zeit möchte ich mich zum einen um diverse Kleinigkeiten wie den kompletten Selbstbau der 10 Stück verschiedener Radlenker und den Straßenbau parallel zum Gleis kümmern, aber auch zwei meiner doch so vielen anderen unvollendeten Projekte sollen etwas weiter geführt werden.
Zusätzlich gebraucht es noch ein feines Modell des so prägnant weit vom Gleis stehenden Schmalmast - Formhauptsignal ...

... und der Bau meiner ersten sächsischen Schmalspur Lokomotive Bauart Meyer aus einem Bausatz von Bemo und das alles auch noch Fahrbereit, steht nun zusätzlich auf meinem Plan bzw. liegt auf meinem Tisch.

Einen Gruß an den Schkeuditzer Sven, vielleicht schaffe ich es ja wirklich mit dem Projekt *Oschatz Bahnhofstraße* bis zum Winterfest 2019 in den "Gröbsten Zügen", so wenn auch sicher noch nicht  vollendet.



Nicht im besten Licht aber doch schon etwas erkennbar, liegen hier die ersten Gleise vor mir.

Die Straße parallel dem Gleiskörper so beim Vorbild bis ca. 1975?? ohne Asphaltbelag anzutreffen, möchte ich dementsprechend nachbilden.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein Stück 750mm Schmalspurgleis vom Abbau der Strecke nach Strehla noch seiner Zeit komplett im Bogen als Übergang im Straßenplanum zu finden war.
Jenes Stück Gleis wurde erst beim sanieren der Bahnhofstrasse in den siebzigern in diesem Bereich entfernt.
Vielleicht könnte mir ein unterrichteter Leser dieser Zeilen ein paar Informationen und Daten in Sachen Straßensanierung jenes Abschnittes der Bahnhofstraße zu Zeiten der DDR mitteilen.

Folgen nun noch zwei weitere der etwas zu dunkel gewordenen Bilder von der Baustelle. Mehr Bilder möchte ich in dieser recht bescheidenen Qualität der werten Leserschaft nicht zumuten!

Sonntag, 11. Februar 2018

Die Oschatzer Regelspur / 750mm Schmalspurgleis Ein- / Ausfädelung





Die ehemalige Ausfädelung des 750 mm Schmalspurgleises aus der Regelspurtrasse des Mehrschienengleis in der Bahnhofstraße zu Oschatz, vor der Einfahrt in den Hauptbahnhof gelegen ohne konkrete Zeichnungen, Schwellenplänen etc. im Modell zu erstellen ist - mal wieder - um einiges leichter verkündet als zu bewerkstelligen.

Auch wenn in meinem Fall einige gute aus diversen Positionen aufgenommene Fotografien des Gleises zur Anwendung kommen, zeigen sie leider dennoch nicht alle Details im Einzelnen auf, ergo ist ein wenig Improvisation vor Nöten. Genau hier liegt aber der Hase im Pfeffer da das ganze Bauwerk der Ausfädelung zwar von der Baumechanik der Deutschen Reichsbahn DR um 1980 erstellt wurde, aber scheinbar dabei so einiges nicht nach Vorschrift sondern ebenfalls mit großem Improvisationstalent erstellt ist. 
Ein kleiner Beweis für diese Annahme dürfte sein, dass die abzweigende Regelspur der Ausfädelung schon kurze Zeit nach ihrem Neubau auf Oberbau K, nur mit einer Geschwindigkeit Vmax 10 Km/h befahren werden durfte! Denn Grund dafür glaube ich an Hand der Fotos schon erkannt zu haben ...

Nachdem ich nun meinen ersten Fehler beim Aufbau der Schwellen ausgebessert habe, worüber ich im ersten Beitrag hier im Blog dem Kollegen Schienen(ver)bieger im Kommentarbereich berichtete, ging es nun frohen Mutes an die Gründung der Gleisgeometrie inklusive der Anfertigung der Herzstückspitzen.




Der Stand der Ding vor etwa 14 Tagen auf meinem Arbeitstisch, nebst der Schwellenlage im nun überarbeiteten Zustand.
Meinem gravierenden Fehler geschuldet, mußten bis exakt 5 Schwellen vor der Herzstückspitze von oben gesehen, die vormalig leider gerade verlegten Schwellen wieder zurück gebaut werden, um jenen Zustand im Bild herzustellen.
Diese Schwellenlage konnte ich zu seiner Zeit auf meinen zur Verfügung stehenden Fotos zweifelsfrei ermitteln.

Aber wie geschrieben, es ist der Zustand vor etwa 14 Tagen.
Aller guten Dinge sind 3 - so mußte ich auch ein drittes Mal mich mit der korrekten Schwellenlage auseinander setzten.
Davon am Ende dieses Beitrages mehr!

Montag, 5. Februar 2018

Erste Bilder eines RST Vh 14 Verschlagwagen auf Fremo:87 Fahrgestell




Gestern Abend bekam ich eine sehr interessante Mail nebst zwei Bildern von Lars Christian Uhlig (Lcu) übermittelt, die ich mit seinem Einverständnis meiner Leserschaft nicht vorenthalten möchte:

Hallo Ingo,

Beim Fremo:87 - Treffen in Lichtenvoorde war an diesem Wochenende bereits ein Prototyp de Vh 14 von RST zu bewundern, der für den Einsatz in der Fremo:87 - Gruppe entsprechend vorbereitet war. Der Tester hat dafür die inneren Längsträger des Fahrgestells mit einfachen Kunststoffprofilen von Evergreen ergänzt. Es sind zudem schon Federpuffer und Prot:87 - Radsätze eingebaut worden.

Da es sich um einen Bausatz handelt, entfällt beim Umbau des Fahrgestells das umständliche Demontieren, so dass er schnell gemacht ist. Ich denke, dass ich auch für den Einsatz mit RP 25 - Radsätzen eine OBK - Kupplung vorsehen und die Ergänzung der Längsträger durchführen werde.

Schöne Grüße
Lars


Copyright der Aufnahme by Lars Christian Uhlig beim Fremo:87 Treffen Lichtenvoorte Februar 2018

Die Zurüstung des Fahrgestell besteht zusätzlich aus den Fangbändern der Bremsdreiecke.
Auch zumindest der Wagenkasten in Grau  für NS oder SNCB lackiert, hat er schon was, der Verschlagwagen Vh 14.
Mal abgesehen seiner Maßstäblichkeit habe ich den Eindruck, dass dieses Modell sehr zierlich wirkt.
Wie wirkt er erst neben einem Großserienmodell gestellt der bekannten Hersteller ...

Freitag, 2. Februar 2018

Güterwagen Kunststoff Bausatz Bauart Vh 14 von RST Eisenbahnmodellbau





Pünktlich zur Nürnberger Spielwarenmesse 2018 stellt Ralph Steinhagen, seines Zeichen RST Eisenbahnmodellbau, einen von ihm völlig neu konzipierten Kunststoffbausatz zum erstellen eines Güterwagen in der Baugröße H0 vor.
Tja, und dieser Bausatz hat es, ob seiner vielen Optionen / Varianten wahrlich in sich, dass darf ich euch versichern!

Als Vorbild seines ersten 1 : 87 Güterwagenmodell in Bausatzform hat sich Ralph Steinhagen einen Verschlagwagen der Verbandsbauart, den Vh 14 in mehreren verschiedenen Varianten so er beim Vorbild existent war auserkoren.
Alle Varianten, seien es jene ohne Bremserhaus, mit langem oder auch kurzem Bremserhaus, mit kompletter sehr feiner Nachbildung der KKg Bremse oder auch nur als Leitungswagen, mit oder ohne Endfeldverstärkungen, - einfach alle dieser aufgezählten Varianten lassen sich aus einem einzigen, wohl noch in diesem 1. Quartal am Markt erscheinenden Bausatz in (fast) absolut maßstäblicher Ausführung aufs Gleis stellen.
Diese vielen Optionen eines einzigen Bausatzes lassen mir den Schluß zu, dass ein Modell in den Epochen I bis III / (IV DR) komplett erstellt werden kann.
Verschiedene Beschriftungen liegen dem Bausatz selbstverständlich auch bei, RST fertigt seit Jahren Anschriften jeglicher Couleur in der eigenen Werkstatt an und demzufolge darf man auch zu diesem Thema ungetrübt davon ausgehen, dass alles Hand und Fuß besitzt!
Standardmäßig wird die Beschriftung DB / DR - Epoche 3 dem Bausatz beiliegen.
Weiterhin wird es Epoche 1 (aktuell Direktion Stettin), Ep. 2a (Altona), Ep. 2b + c  (Hamburg), Ep. 3a DB / DR (Zonenanschriften) sowie bis jetzt geplant AL, CFL, CFR, JDZ / JZ, NS und PKP ...

Apropos Gleis, der Wagen wird mit einem kompletten Radsatz nach RP 25 / 110 geliefert, er ist sowohl für NEM, aber auch RP 25 / 88fine und sogar H0 pur / Fremo:87 tauglich, auf jeden Fall könnte er vom Besitzer zu jeder Zeit mit den genannten Radnormen / Radsätzen bestückt werden.


RST Werksfoto - Copyright und alle Rechte by RST Eisenbahnmodellbau Ralph Steinhagen
Bei der Ansicht dieses ersten noch unbeschrifteten Prototypen, fällt sofort der sehr filigrane Wagenkasten mit einer Masse an feinen Details auf.

Schaut man sich aber nur einmal die Hängeeisen der Bremsen genauer an, dürfte man unschwer erkennen, dass diese nicht nur mit den Federn, sondern auch mit korrekten Bremssohlen ausgestattet sind.
Nicht nur an diesen Details kann sich zb. BRAWA ua. mit ihrem gebremsten G 10 eine große Scheibe von diesem Modell respektive RST abschneiden, erinnern doch gerade BRAWA's Bremssohlen der Verbandsbauart eher an einen löchrigen Schweizer Käse ...

Die geteilten Schiebetüren lassen sich geteilt, dito dem Vorbild gemäß beidseitig des Modells geöffnet bei der Montage des Modell darstellen, wohl ein weiteres Novum in der Güterwagenmodellbaubranche!

Aber es gibt im folgenden noch weiteres Feines zu berichten.

Dienstag, 30. Januar 2018

Das 12. Schkeuditzer Winterfest der Modellbahn Januar 2018 (2/2)





So ich es schon im ersten Teil des Berichtes erwähnte, waren zu diesem Winterfest der Modellbahn in Schkeuditz einige Anlagen zu sehen, jene auch schon in den Vorjahren meiner Besuche präsent gewesen und von denen ich im Laufe der Zeit schon in Wort und Bild berichtete..
Ich habe demzufolge von jenen Anlagen nur das für mich als Neu erkennbare fotografiert und in beiden Beiträgen behandelt.



Ein kleines Meisterwerk in Punkto Mechanik und Digital Elektronik stellt die sich im Bau befindliche Ns 2 in Spur 0f von Norman Timpe dar!

Sonntag, 28. Januar 2018

Das 12. Schkeuditzer Winterfest der Modellbahn Januar 2018 (1/2)





Das Schkeuditzer Winterfest der Modellbahn im Jahre 2018, viel neues zu entdecken gab es nicht.
So jedenfalls meine ureigene Meinung nach den regelmäßigen besuchen in den letzten Jahren zuvor.
Im Turnus aller Paar (paar) Jahre kommen alte Bekannte mit ihren wiederum bekannten Anlagen, Segmenten, Modulen und Dioramen nach Schkeuditz, um zum Teil einiges Interessantes neu gestaltetes und erweitertes dem in großer Vielzahl gekommenen Besucher zu offerieren.

Nun soll meine Meinung beileibe nicht heißen, dass die Veranstaltung vielleicht demzufolge langweilig  wäre, nein ganz im Gegenteil!!
Viele alte und neue Bekannte in dieser ""Szene"" haben immer etwas neues zu berichten, Ihre Ideen und Pläne für die Zukunft aufzuzeigen und um einfach mal wieder einen Schwatz auch völlig außerhalb der Modellbahnerei zu führen.

So habe ich bei meinem Samstäglichen Besuch mehr Unterhaltungen als Fotografierarbeiten geleistet, auch aus dem Grunde, da ich ja in den letzten Jahren einige der ausgestellten Exponate eingehend fotografiert und im Blog vorgestellt hatte.



Im zum Anfang meines Besuches in Schkeuditz ein Foto von der Empore des Kulturhauses *Sonne*, jenes auch in diesem Jahr wieder durch die IG Schkeuditz bestens für das Winterfest der Modellbahn aufgestellt wurde!

Ich möchte heute meinen ersten Teil des Berichtes in Wort und Bild der oberen Etage, dem sogenannte Schmalspurzimmer beginnen, um dann stetig bis in die hinterste Ecke des Erdgeschoß im dann zweiten Teil vorzuarbeiten.

Samstag, 27. Januar 2018

An diesem Wochenende zum 12. Schkeuditzer Modellbahn Winterfest!




Da hätte ich doch fast vergessen meine geneigte Leserschaft darauf hinzuweisen, dass an diesem Wochenende das nunmehr 12. Winterfest der Modellbahn in Schkeuditz bei Leipzig im Kulturhaus *Sonne* stattfindet.

... aber den meisten Kollegen sage ich damit eh nichts Neues, ist ja in ihren Kalendern mit Sicherheit schon lange Rot markiert!

Mein Bericht in Wort und Bild wird folgen.



Mittwoch, 24. Januar 2018

Eine Frage der Interpretation?! Die Patina eines (Modell-) Gleis





Eigene Versuche Realismus bei der Erstellung von Modellen nach Vorbild einfließen zu lassen, ist das Eine, es dann auch realistisch umzusetzen das andere!
Stellt sich die Frage, in wie weit läßt sich Realismus 1 : 1 im Modell umsetzen?

Sei es drum, ich habe mich nun bemüht ein Stück Gleis so realistisch es mir zur Zeit möglich ist, zu modellieren.

Leider macht mir das momentane Wetter bzw. die vorhandenen Lichtverhältnisse im Freien einen Strich durch die Rechnung, ich bin nun mal kein richtiger Fotograf um ein Modell in seinen Farben etc. 1 : 1 auf Zelluloid oder Speicherchip zu bannen.

Trotzdem heute und hier meine ersten halbwegs gelungenen Aufnahmen vom fast! vollendeten 3 - Schienengleis H0 / H0e auf Eichen - Echtholzschwelle (nicht gelasert!!) nebst Weinert Messingguß Kleineisen und CODE 70 Schienen.



Dienstag, 23. Januar 2018

... und zwischen den Gleisen ein Luftschutzbunker aus dem 2. WK





Die Bezeichnung als Luftschutzbunker für ein kleines Modell, welches ich angefangen habe zu fertigen ist nur bedingt korrekt, besser dürfte die Bezeichnung eines Splitterschutzes gegen Granateneinschläge etc. während der letzten Phasen des großen 2. WK erbaut, treffender punkten.
Splitterschutze vor Luftangriffen der Alliierten waren ab etwa 1942 vermehrt an solchen Stellen errichtet worden, an denen Arbeiter etc. so auch im heutigen Fall meines Modell Rangierer neben weiterem Eisenbahnpersonal unter freien Himmel weit weg von Luftschutzbunkern oder des gleichen ihrer Arbeit nach gingen, dem zu Folge zB. auf größeren Rangierbahnhöfen zu finden.
Selbst zwischen den Gleisen wenn der Platz dafür vorhanden war, waren diese Bauten aus starkem Stahlbeton gefertigt, soweit wie möglich in das Erdreich gelassen und mit einer ebenso starken gewölbten Betondecke ausgestattet.
Nach dem Kriege waren zumindest meines Wissen bei der Deutschen Reichsbahn solche Bauten zum Teil bis in 1980er Jahre noch als Aufenthaltsraum der Rangierer Hemmschuhleger usw. vorhanden, sie wurden dann wohl erst bei grundlegender Erneuerung der Gleise in ihrem Umfeld parallel mit entsorgt.
So wurde jedenfalls auf dem Rangierbahnhof in Erfurt verfahren.

Ein Modell jenes kleinen Bauwerk aus der "dunklen Zeit" Deutschlands möchte ich nun fertigen, es ist doch für Wahr sehr prädestiniert auf dem Westentaschen Modul Nr. 1 zwischen den Gleisen vor dem eingegrabenen alten Kessel im flexiblen Austausch mit der kleinen Rangiererbude in das Erdreich eingelassen zu werden.


Aufnahme 1957 Bildarchiv Rbd Erfurt
Das ganze Bauwerk bestand, schaut man sich das Bild minutiös an, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus Stahlbeton Fertigteilen.
Davon dürfte auch die geschwungene in einem Teil gefertigte Decke zeugen, die hier komplett aufgesetzt worden ist.
Einzig die mit einem Sichtfenster versehene Tür wird wohl erst nach Ende des Krieges installiert worden sein.
Interessant ist auch der relativ hohe Schornstein, war er auch von Anfang an Bestandteil oder wurde er erst in Friedenszeiten angebaut?

Vom Bau dieses Bauwerk wird berichtet werden!

Donnerstag, 18. Januar 2018

Ein ASF EL 16 Modell mit wahrlich traumhaftem Antrieb von Schlosser





Im Herbst letzten Jahres konnte ich durch reinen Zufall für einen sehr vernünftigen Preis ein für mich persönlich schönes Kleinod in Form eines ASF EL 16 Akkuschleppfahrzeug käuflich erwerben.

Bei diesem Modell handelt es sich nicht um ein geläufiges Produkt von Rivarossi, wobei es qualitativ mit jenem ASF von Rivarossi auch absolut nicht vergleichbar ist,  sondern um ein - besser gesagt zwei!! - Kleinserien Bausätze von Schlosser Modellbau.
So besteht dieses Modell von Schlosser zum einen aus dem wohl bekannten Ätzblech zum erstellen der Aufbauten, ergo des kompletten Gehäuse inklusive der äußeren Fahrwerkbauteile, und zum anderen, um das eigentliche schon legendäre Fahrwerk / den Antrieb mit der riesengroßen Schwungscheibe nebst Pendelachse, welches in Falttechnik erstellt ebenfalls von einem Messingätzblech stammt.
Dieses Blech! und auch der Antrieb?? wurden einmal auch von Gerd Kuswa angeboten



Die beiden Bausätze, ergo Gehäuse und Fahrwerk / Antrieb hat der Erbauer dieses Modell sehr sorgfältig erstellt.
Das analoge Modell läuft traumhaft gut, mit Fahrstrom aus einem 9V Blockakku gespeist, fährt es im Vmax - Geschwindigkeitsbereich seine Vorbildes (ca. 6 km/h) butterbutterweich und absolut gleichmäßigDank seiner überdimensionierten Schwungscheibe mit einem seidenweichen Auslauf aus diesem wohl eher Krichgang bei Stromunterbrechung von ca. 5 cm! Dabei liefert natürlich die Pendelachse ihr übriges zum gelingen der phantastischen Fahreigenschaften dieses winzigen Gefährt.

Leider ist genau dieser Bausatz des feinen effizienten Antriebes schon seit geraumer Zeit nicht mehr erhältlich, ob es nochmal eine neue Auflage geben wird, steht in den Sternen!

Sonntag, 14. Januar 2018

Feldbahn Ns2 0f DCC / Sound im kompletten Selbstbau von Norman Timpe





Da hat der Norman *Vogtländer* Timpe einmal wieder einen ganz gewaltigen Modellbau - Knaller in Form einer Feldbahn Ns 2 Diesel in der Baugröße 0f (600mm Spurweite) nebst in komplett eigener Konzeption für den Selbstbau des Fahrwerk inklusive Getriebe mit Antrieb wie beim Original auf der Blindwelle, zuzüglich einem Kleinserien Gehäuse Ätzbausatz von Ehlebracht auf das 12 mm Feldbahngleis gestellt!
Nicht desto Trotz, auch voll digitalisiert wurde das Dings selbstverständlich auch, nebst Pufferspeicher und Sound aus 2! Lautsprecher von ZIMO.

Die erste Weltpremiere der fein laufenden und tönenden Ns 2 0f hat der gute Norman für interessierte in einem kleinen Videoclip auf Youtube hochgeladen.

Vielleicht so hoffe ich, wird der Norman einen kleinen Baubericht in Wort und Bild dem geneigten Leser hier im Blog demnächst offerieren??

Viel Spaß am betrachten des kleinen Wunderdings in bewegten Bildern!



Donnerstag, 11. Januar 2018

Der maßhaltige Schwellenrost aus Eichen Echtholz - bloß wofür tauglich ...




... ist nun wohl die berechtigte Frage der werten Leserschaft!?

Ich will es aber HEUTE, HIER und Jetzt noch nicht verraten!

Nur einen kleinen Hinweis möchte ich abgeben, es handelt sich nicht um eine neue im Bau befindliche Weiche, es soll vielmehr eine fast! exakte Nachbildung eines Stück "Sondergleis" auf sächsischen (Stadt-) Gebiet gelegen sein, dieses Gleisstück vor ein paar Jahren leider zu etwa 50% Prozent zurückgebaut wurde, die zweiten noch liegenden 50% aber zur Zeit noch immer befahrbar sind.

Ehe ich es vergesse zu erwähnen, dass Modell - Sondergleisstück soll zur Erweiterung meines im Bau befindlichen 3 - Schienengleises dienen ...



In Kürze soll die Auflösung des kleinen Rätsel in Wort und Bild folgen.
Einige weitere Bilder im Anschluß geben vielleicht ein Mehr an Hinweisen?

Dienstag, 9. Januar 2018

PIKO Captrain G6 Vossloh Cummins bei der Regionalbahn Bitterfeld (RBB)






Schon im vorigen Jahr hatte ich bei der Neuheitenvorstellung von PIKO für das Jahr 2017 mit einem H0 Modell der neuentwickelten Vossloh Captrain G6 mit Cummins Motor geliebäugelt, befährt eine Lokomotive dieser Gattung bei der Bitterfelder Regio-bahn (RBB) eingestellt, momentan die ehemaligen Gleise der Zschornewitzer Kleinbahn.
Der Zweck jener Fahrten in diesem Streckenrangierbezirk ist der Ein- und Ausgang von  Güterwagen der ehemaligen Elektroschmelze / Treibacher Schleifmittel Zschornewitz GmbH, jene heute nach Umbenennung unter dem Namen *Imerys Fused Minerals Zschornewitz GmbH* Korunde produziert.

Seither war ich mir nicht schlüssig solch ein nun lieferbares Modell zuzulegen.
Nachdem ich aber vor ein paar Tagen einmal wieder den immer interessanten Mobablog Osterwede vom Kollegen Carsten Blanke in Worpswede besuchte und dort eine BASF - G 6 auf seinen Modellbahn Gleisen sah, ist in mir die Flamme für eine Captrain G 6 Vossloh Cummins wieder entzündet und fast zeitgleich eine Bestellung für solch ein Modell vorerst!! im rein analogen Zustand zu meinem Händler gegangen.

Gut, Epoche 6 ist absolut nicht mein Metier, aber da die Kiste nun mal in heutiger Zeit auf Gleisen der ehemaligen  Zschornewitzer Kleinbahn herum kurvt ...
Muß ich einfach haben!



Die Captrain G 6 RBB beim rangieren in Zschornewitz vor der Elektroschmelze mit Tonerde gefüllten vierachsigen Staubgutwagen Uacs .

Freitag, 5. Januar 2018

Asphalt Experimente von realistischen Ausbesserungen der alten Straße





Einige weitere Experimente mit der Asphaltmasse von AK interaktive auf  dem "lebenden Objekt" meiner im Bau befindlichen alten Schlackepflaster - Straße und welche ich hier im Blog in Wort und Bild begonnen hatte zu gestalten sollen zeigen, in wie weit es mir möglich ist, realistische Ausbesserungen mit Bitumen / Asphalt zu erzeugen.

Habe ich im oben verlinkten ersten Beitrag zum Thema versucht einen mit Asphalt auf dem Pflaster rund um einen Gully / Sammler ausgebesserten Abschnitt zu erzeugen, sind nun meine Experimente ein Stück weiter in Richtung einer normalen brüchigen und bröckelnden Asphaltschicht auf jenem Pflaster gegangen.

Zudem hat mir Marco Bergs *Bergswerk* in seinem Onlineshop zwei farbliche Gestaltungsmittelchen speziell für Asphalt von AK interaktive / Abteilung 502  in die Hand gegeben, die natürlich nun gleich auch ausprobiert werden sollen.



Im leider nur relativ schlechten Licht abgelichtet zeigen sich die beiden Stellen der Asphalt Ausbesserungen.
Links um den Sammler die älteren nun etwas nachgearbeiteten, rechts das neue Experiment.

Solch eine "Verschmierungen" von Asphalt / Bitumen beim Vorbild auf der sehr glatten Oberfläche der Schlackesteine bedeuten nicht eine allzu langer Dauer deren Haftung, zum großen Teil lösen sich die Ausbesserungen schon nach kurzer Zeit des befahren mit Fahrzeugen durch die mechanischen Einwirkungen und der Straßenbautrupp darf erneut Hand anlegen. So ist sehr häufig zu verschiedener Zeit in Folge erneut aufgebrachter Asphalt die Regel. Einzig auf den Fugen und deren Unebenheit hält das Material besser so dass mit der Zeit regelrechte Wülste entstehen, wobei die eigentlichen Steine frei vom abgelösten Asphalt .liegen.
Genau jene Situationen gilt es im Modell nun nachzubilden!

Sonntag, 31. Dezember 2017

Samstag, 23. Dezember 2017

Impressionen von der H0 Anlage *Wiesenburg*des Kollegen Rando Steffen - Köthen / Anhalt November 2017




Ende November / Anfang Dezember veranstaltete der Freundeskreis der Modellbahnfreunde Köthen / Anhalt seine alljährliche vorweihnachtliche Modellbahnausstellung im Schloß zu Köthen.
Hier zeigten die Mitstreiter jenes Freundeskreises ihr Anlagen verschiedener Nenngrößen dem Publikum.

Heute nun möchte ich ein paar Impressionen in Wort und Bild der in neuer Konstellation einiger Segmente von der mittlerweile sehr umfangreichen Segmentanlage *Wiesenburg* des Kollegen Rando Steffen ausgestellten zeigen, wobei der Schwerpunkt auf den von ihm im sehr vielversprechenden Aufbau befindlichen Fabrikgelände des ACK (Agrar - Chemisches - Kombinat) Wiesenburg nebst Bahnbetriebswerk und Übergabestelle zur Deutschen Reichsbahn (DR) der Epoche IV liegt.

Gefahren wird auf den mit Piko A Gleis Tillig Elite Gleis bestückten (siehe dazu Kommentar vom Besitzer!) Segmenten mittels Multimaus Digital, die Weichen werden vom Anlagenrand mittels Gestänge, Signale etc. von einem großen Stellpult aus gestellt.



Ein Überblick der Übergabestelle DR - ACK Wiesenburg, im Hintergrund das sich im Aufbau befindliche Bahnbetriebswerk.

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Weinert Modellbau Rolf's Gleis *kurze* einfache Weiche endlich lieferbar





Lars Christian Uhlig (LCU) stellt die neue von Weinert Modellbau gerade frisch ausgelieferte und wohl seit langem erwartete Rolf sein Gleis kurze einfache Weiche im H0 Modellbauforum (Beitrag # 418) in seiner gewohnten sehr präzisen und detaillierten Art und Weise in Wort und Bild vor.

Nach der Lektüre dieser Vorstellung dürften wohl (fast) alle Fragen zu dieser mit nur 264 mm Gesamtlänge neuen Weiche beantwortet sein.
Dieser sehr gelungene Beitrag erspart, weil jegliche Informationen zum Produkt enthalten sind, ein weiteres späteres nachlesen in den üblichen Fachzeitschriften - ja höchsten Lars Christian selbst ist später der Rezensent zu diesem Thema in den Printmedien!👌


Copyright der Abbildung by Lars Christian Uhlig (LCU)

Sonntag, 17. Dezember 2017

Der H0 / H0e Seitenwechsel Dreischienengleis Oberbau K im Eigenbau





Der Aufbau eines H0 / H0e Gleisseitenwechsel auf Eichen Echtholzschwellen nebst Messingguß Kleineisen / Rippenplatten von Weinert Modellbau und CODE 70 Schienen im Dreischienengleis ist nun bis auf ein paar noch zu tätigende kleinere Feinarbeiten im ersten Bauabschnitt im großen und ganzen vollendet!

Der Nachbau jenes Sondergleises ist nach dem einst im Bahnhof Wolkenstein / Erzgebirge vor dem Stellwerk 2 noch Anfang der 1980er Jahre von der Reichsbahn installierte Seitenwechsel auf Oberbau K und S 49 Schienen der (in jenem Bahnhof Wolkenstein!!) seit 1986 ehemaligen Preßnitztalbahn als Vorbild auserkoren.
Für dieses Projekt stehen mir leider keine maßstäblichen Zeichnungen oder Schwellenlagepläne zur Verfügung, die Maße, Bauteile usw. konnte ich in Kleinarbeit aber bestens aus mehreren Fotografien des Objekt zufriedenstellend ermitteln.

Von vornherein war bei diesem Projekt klargestellt, dass dieses Gleis für seinen späteren Verwendungszweck nicht sklavisch maßstäblich im H0 Pur oder RP 25 / 88fine Standard zu erstellen war, dies nicht allein nur aus zwingenden Gründen der Befahrbarkeit mit Modellen - im besonderen von Schmalspurfahrzeugen - auf NEM Norm Radsätzen kausal der Rillen-weiten in den verschiedenen im Bogen liegenden Radlenkern etc., aber auch der doch etwas gegenüber der Bahnsinn H0 Pur größeren Weinert Rippenplatten nebst fehlender Innenverschraubungen absolut nicht möglich wäre!

Zirka 80% der von Weinert Modellbau im Katalog befindlichen verschiedenen Bauarten an Messingguß - Rippenplatten und in Messing gegossene Radlenker wurden beim Aufbau der in folgenden Bildern zu sehenden ersten Seite des Spur- / Seitenwechsel H0 / H0e heran gezogen und von mir bearbeitet, sei es gestückelt, "aus Zwei mach Einen" oder auch "nur" Anpassungsarbeiten mit verschiedenen Feilen ihren jeweiligen Anforderungen gemäß durch geführt.
Das ganze ist einfach eine elende Stückelei, kann ich nur sagen!



Beim betrachten dieser Aufnahme sind mir einige Unzulänglichkeiten aufgefallen, welche noch zu beseitigen bzw. zu ändern sind.
Kleine Sachen die sich aber relativ schnell richten lassen!

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Straße aus Schlackensteine mit interessanten Asphahltausbesserungen





In Hannover hatte ich in der vergangenen Woche bei der üblichen großstädtischen Parkplatzsuche das Glück einer Straße zu begegnen, diese sämtlich aus Schlackensteine gepflastert worden ist.

Nun hatte ich mich in einem meiner letzten Beiträge hier im Blog zur Herstellung von Asphalt - Flickereien auf Schlackesteinen in Wort und Bild im Modell geäußert, dass eine solche Flickschusterei zu Zeiten der ehemaligen DDR ausgeführt worden sei.
Dem ist nicht so wie es mir in jener Straße in Hannover sofort ins Auge fiel, denn hier war über viele Jahre auf den Schlackensteinen ein geradezu großer Flickenteppich aus Asphalt in verschiedenen Altersstufen zur Wahrung der Verkehrssicherheit recht schlampig wie es die folgenden Bilder zeigen ausgelegt worden.


Bröckelnder, rissiger und Beulen behafteter Asphalt in vielen verschiedenen Schichten auf einer Straße in den "alten Bundesländern" zu sehen ...

Sonntag, 10. Dezember 2017

Gelaserte Farne von Model Szene - der geplante Rodungsakt





Vor etlichen Monaten hatte ich die in gefärbtes Papier gelaserten Farne vom tschechischen Anbieter Model Scene auf meinem Arbeitstisch, um sie für das Ansatzsegment eines Westentaschen Moduls zu verwenden.
So hatte ich dieses feine Papier etwas in Form einiger bei mir auf dem Grundstück in der Nähe eines uralten natürlichen Teiches stark wuchernden Farne gebracht, einige farbliche Auftragungen getätigt und fein säuberlich auf dem Ansatzsegment eingepflanzt.
Zugegebener Maßen ist diese kleine Szenerie wohl ganz schick anzusehen, dass gelbe vom Ei sind die beiden Farnpflanzen in ihrer momentanen Farbgebung aber dennoch nicht!
Dieser Zustand wurmte mich immer wieder, fiel mein Blick auf die Pflanzen.

Eine machbare Lösung zur "vorbildgetreuen Einfärbung" der Farne im Outfit eines herbstlichem Oktober ist mir bis vor ein paar Tagen leider nicht in den Sinn gekommen. Das gelaserte Papier läßt keine großen Sprünge mit Farben wohl jeglicher Art zu, ein sehr schnelles zersetzen wäre die Folge.



Meine ins Auge gefaßte Lösung stellt eine komplette Rodung dieser Pflanzen von Model Scene dar, um Platz für ein "gaaaanz" feines Produkt einer anderen (Material-) Farnart zu schaffen.

Nachfolgend sollen nochmals einige Bilder von der Farnszenerie folgen ... und dann wird knallhart gerodet.
Neue Pflanzen sind schon im Anflug und ich bin bereit zu deren farblichen Gestaltung.

Dienstag, 28. November 2017

Ein altes Haus aus Stein und Holz in 1 : 87 ... einfach nur traumhaft schön




Im französischen Forum LR Presse habe ich unlängst einen Thread entdeckt, der für war meiner Begriffe nach einen allerhöchsten Modellbau birgt.

Dieses im Bild zu sehende Haus ist soweit ich es dort lesen konnte im Maßstab 1 : 87 entstanden.
Meine ersten Gedanken waren natürlich um einen einiges größeren Maßstab, mindestens in Spur 0 wenn nicht sogar 1 : 35 oder noch größer angesiedelt, aber nein, dass Gebäude soll - auch wenn ich mich jetzt wiederhole - im Maßstab 1 : 87 erstellt sein!
Als Materialien kamen für die Blocksteine und Ziegel Styrodur, nebst Karton für das Holz zum Einsatz!
Kann man sich einfach nicht so richtig vorstellen, nicht wahr??
Scheint aber die Realität zu sein!!

Der absolute Wahnsinn was der Erbauer dieses Schmuckstück auf das Fundament gestellt hat!!

Ich für mein Teil sehe hier in diesem Bauwerk ein Kunstwerk sonder Gleichen, an dieses Niveau ich mit Sicherheit nicht einmal Ansatzweise ""mit meiner Ziegel Mauerei"" Anschluß finden kann und werde!
Mein Herrn ist das ein Ding ... einfach nur phantastisch!!!
Ich packe derweil demütig meinen (Modell-) Maurerkrempel mal ein ...


Quelle der Abbildung: Forum LR Presse Frankreich
Einige wunderbare Bilder mehr von diesem wohl einmaligen Bauwerk welches im März 2012 in jenem Forum veröffentlicht wurde, sind unter diesem Link im französischen LR Presse Forum zu erreichen.

Freitag, 24. November 2017

Straßen - Bitumen - Schwarzdecke, genannt Asphalt von AK Interaktive




Letzte Woche bei meinem Kumpel Jochen in seinem Arbeitszimmer entdeckt, ein Döschen mit pastösem lilafarbenem auf Acryl basierendem Inhalt zur Herstellung einer authentischen Modell - Bitumen Schwarzdecke oder verständlicher auch Asphalt genannt, aus der Dioramen Serie des spanischen Hersteller AK Interaktive.

Nun ist der Jochen mit der Modellbahnerei soweit verbunden wie der Teufel dem Weihwasser oder der herum - merkelnden Kanzlerin ihrem ordinären Volk und dennoch finde ich bei ihm immer mal wieder ganz interessante Mittelchen für den Modellbau, jene er als Architekt hin und wieder in seine Arbeiten mit einfließen läßt.
Kurzum, dass Döschen habe ich für ein paar Tage zum probieren bei mir zu Hause kurzer Hand eingezogen - und bin hellauf begeistert mit dem für wahr sehr feinen Inhalt!
Am Beispiel eines kleinen Segment der mit Schlackesteinen gepflasterten und noch auf  ihre weitere detaillierte und farbliche Vollendung wartende Straße, habe ich das AK 8013 Mittelchen "Asphalt" ausprobiert.
Dies möchte ich kurz in Wort und Bild schildern.



Der Asphalt soll wie im Bild zu erkennen auf meiner im entstehen befindlichen alten Fabrikstraße zu Zeiten der DDR Anfang der 1980er Jahre einen durch eine Reparaturbrigade in Feierabendtätigkeit instand gesetzten Abwasser Sammler imitieren, jener mit der Zeit durch viele Überfahrten der Massen sich stark gesenkt hatte. Der Sammler wurde repariert und der Deckel wieder halbwegs auf das Niveau der Straßenoberfläche hoch gehievt, die Schäden an der Straßenpflasterung rundherum wurden aber dann eilig nur mit ein paar Schippen Asphalt planiert.
Dabei kamen nur die Schaufeln der Kollegen zum verdichten des Bitumen zum Einsatz, mit diesen auch oberflächlich die ganze Sache "etwas" planiert und begradigt worden ist.

"Der Rest fährt sich fest" - so zum Ende der Arbeiten die Aussage des Feierabendbrigadebrigadier!

Diese geschilderte Episode ist zu 100 % aus dem damaligen DDR - Straßen - Flick - Bau übernommen ...

Montag, 20. November 2017

Ankündigung einer feinen Modellbahnausstellung in Köthen / Anhalt





Die Modellbahnfreunde Köthen / Anhalt laden am kommenden Wochenende dem 25. und 26. November 2017 und dem darauf folgenden Wochenende, den 2. und 3. Dezember 2017 zu ihrer diesjährigen Modellbahnausstellung in das Schloß zu Köthen / Anhalt, jeweils in der Zeit von 10 - 18 Uhr, zu einem Besuch herzlich ein.

Alle weitere Informationen zu diesem weit über die Landesgrenzen hinaus bei Alt und Jung bekannten und beliebten alljährlichen Event sind auf der HP der Modellbahnfreunde Köthen online einsehbar.

Zahlreiches erscheinen bedeutet selbstverständlich eine zwingende Pflicht!


Modellbau 1 : 87 und Abbildung alle Rechte by Rando Stefffen

Donnerstag, 16. November 2017

Alte Fabrik Deutsch - Schuetzberg (2), Materialschuppen aus "Blocksteinen"





Blocksteine oder Hohlblocksteine oder Betonstein oder ...
Diese Steine hatten wohl so viele Bezeichnungen, wie es zu Zeiten der DDR in Eigenregie Hersteller dieser Dinger gab.
Zumeist nicht nach einer TGL Vorschrift hergestellt, wurden die Steine wohl in (fast) jedem nicht nur zB. volkseigenen Betrieb der Industrie, aber ganz sicher sehr vermehrt im Bereich der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) durch Mitarbeiter in Eigenregie gegossen oder durch Kleingartenfreunde in Schrebergärten oder private Garagenbauer zusammen gepampt.
Beispiele deren existierten wohl unzählige!
Der Bedarf an diesem Baumaterial war jedenfalls riesig groß!
Steine respektive Ziegel, Klinker etc. waren leider knapp, Zement und Sand konnte da schon eher besorgt werden und so entstanden, im Grunde aus der Not heraus geboren, solche Steine in vielen freien Ecken der Betriebe und selbst bei Privatpersonen an den unmöglichsten Stellen im Haus, Hof und Garten.
Die Steine wurden dann zur Reparatur von Gebäuden, aber zumeist doch für den Aufbau kleinerer "nicht ganz so meldepflichtiger Zweck - Bauwerke" wie Schuppen, Unterstände, Garagen, Rampen usw. und so fort eingesetzt.
So war es dann alltäglich, dass solch ein Schuppen aus einem Gemisch verschiedener Arten von Steinen und Ziegeln erbaut und viele Jahre zumeist nur sehr grob oder gar ganz ohne Putz der Außenfassaden im stetigen Gebrauch waren.

... und genau solch einen mit derartigen Materialien aufgebauten Schuppen als Relikt der alten Zeit, ist von mir schon seit ein paar Wochen im Aufbau begriffen.



Nur ein kleiner Vorgeschmack auf Weiteres zu diesem Thema soll heute dieser Post bedeuten.
Die Blocksteine bestehen aus 2,7 x 2,7 mm Eichenholzleisten, dieses Maß im Grunde den Durchschnitt der Größen von einigen verschiedenen Blocksteinen, jene ich im Laufe der Zeit vermessen habe, darstellt.
Die Ziegel stammen wiederum von Juweela, sind aber im Maßstab 1 : 72 von mir hierfür gewählt, dieses Maß in Etwa dem alten Reichsformat (RF) ab 1850 bis ca. 1950 in Deutschland gefertigt, in 1 : 87 entsprechen dürfte.

Sonntag, 12. November 2017

Schottern von Gleisen und Weichen auf meine Art "eines Erbsenzähler"





Das schottern von Gleisen und Weichen stellt sicher den Höhepunkt nicht nur bei feinen Handgearbeiteten Gleisen und Weichen auf Echtholz Schwellen dar, auch das eine oder andere Großseriengleis in Kunststoff läßt sich durch sorgfältiges einschottern in seiner Optik so mindestens auf ein weit höherwertiges Niveau heben.

In letzter Zeit habe ich ein paar Mails von Kollegen mit einigen (Detail-) Fragen zum einschottern, so ich es schon hier im Blog beschrieben hatte erhalten.

So trifft es sich ganz gut, dass ich vor wenigen Wochen ein erstes Teilstück meines im Aufbau befindlichen  3 - Schienengleis inklusive dem Spurwechsel H0 / H0e auf Eichen Echtholzschwellen und Messingguß Kleineisen Oberbau K von Weinert Modellbau zuzüglich Schienen CODE 70 zu schottern begonnen habe.
Diese meine Vorgehensweise kann ich nun heute mit frischen Bildern und ein paar neuer Erfahrungen dem einen oder anderen interessierten Leser mitteilen.



Das 15 Meter Gleisjoch (172,4 mm in 1 : 87 ) fertig eingeschottert und in Anfängen begonnener Patinierung.
Der Schotter liegt meiner Meinung nach schön Körnig im und neben dem Gleis, vielleicht so meine Hoffnung kann man diese Schotterung schon als realistisch bewerten.

Wie nun war meine Vorgehensweise an diesem Gleis, dass möchte ich im folgenden in Wirt und Bild zeigen.

Dienstag, 7. November 2017

Alte Fabrik Deutsch - Schuetzberg (1), der Anschluß im H0pur Standard





In kleinen Schritten soll eine in ostdeutschen Landstrichen zu findende kleine fiktive chemische Fabrik *Deutsch - Schuetzberg* im Modell mit ihren Gleisen im H0pur Standard Realität werden.

Solch ein in den Grundmaßen doch eher kleines aber dennoch nicht minder aufwendiges Projekt einmal zu realisieren, geistert schon viele Jahre in meinem Gedanken, nur an der Ausführung haperte es immer wieder am nicht gefundenen bzw. mich überzeugenden Anfangsfaden.

Der praktische Anfang wurde dann vor ca. einem Jahr mit der Fertigung der Kesselwagenwanne respektive Kesselwagen Abfüllstelle und dem Beginn der Beschäftigung der Verfeinerung des Bausatzes einer 8,5 Meter gedeckten Wagendrehscheibe von Bochmann & Kochendorfer eingeläutet, einige weitere Zutaten zB. der erste Prellbock nebst einem bescheidenen Beginn im Straßenbau folgten in den letzten Monaten, so dass ich nun derzeit in konkrete Detailplanungen übergehen möchte.
Jede Komponente für diese kleine zur Herstellung von pflanzlichen Ölen und Fetten dienende Fabrik soll so weit mir möglich und es meine Fähigkeiten zulassen im Selbstbau entstehen, daher gebraucht es mit Sicherheit noch einiges an Zeit und Schweiß, bis erste konkrete Ergebnisse zu vermelden sein werden.

Dabei so mein Plan soll natürlich kein großes Fabrikareal im Modell entstehen, eher ein kleiner privater 1972 enteigneter DDR Betrieb mit der Wagendrehscheibe quasi als Eingang, einem Gleis für Kesselwagen und etwa zwei weitere kurze Gleise im Abgang jener für Be- und Entladung von G- und O - Wagen oder eines Rungenwagen nebst dem Ansatz von Gebäude und Schuppen.
Das Modell wird fiktiv ohne ein konkretes reales Vorbild zu besitzen in Szene gesetzt werden. 



Den schlechten Lichtverhältnissen der momentan herrschenden trüben Novembertage geschuldet, heute nur diese eine unter schlechtem Kunstlicht gefertigte Draufsicht auf das Ladegleis im Rohbau.
In Kürze soll ein Vielfaches an Mehr von diesem eher als Betriebsdiorama zu betrachtenden Modellbau in diesem Blog erfolgen!

Zu den Kommentaren:

Freitag, 3. November 2017

Kleiner Bildbericht von der Dessauer MoBa Austellung Oktober 2017





Der Arbeitskreis Modelleisenbahn Dessau e.V. lud am vergangenen Wochenende alle interessierten Bürger und Bürgerinnen nebst ihren Familien zur einer vorweihnachtlichen Modelleisenbahnausstellung in ihre Vereinsräume ein.

Durch eine hartnäckige fiebrige Erkältung der Atemwege etwas verspätet, soll heute nun von mir der kleine Bildbericht von dieser mit vielen Kindern sehr gut besuchten Ausstellung folgen.
Einige der Bilder sind mir etwas zu grobkörnig gelungen, ehrlich gesagt hatte ich an diesem Samstag meines Besuches aus oben genannten Grunde auch keinen positiven Nerv für ein sorgfältiges fotografieren.

Einen kleinen Qzerschnitt des gezeigten werden wohl die im folgenden gezeigten Bilder dem interessierten Leser zeigen, ein paar Worte hier und da sollen den Bericht abrunden.



Mittwoch, 25. Oktober 2017

Traktor Belarus MTS 80 im Modell Maßstab 1 : 35 von Balaton Modell





Heute mal etwas ganz anderes als gewohnt von mir in diesem Blog:
das Modell des Traktor Belarus MTS 80, entstanden aus einem Resin + Messingätzteile Bausatz von Balaton Modell im Maßstab 1 : 35!

An diesem Weißrussen - Trekker im großen Modellmaßstab komme ich einfach nicht vorbei, so habe ich mir nun völlig unterm Zwang der Sucht einen solchen Bausatz vorbestellt, da er zur Zeit leider werksseitig ausverkauft ist.
Lieferbar ist er wieder dann etwas verbessert so meine direkten Informationen, in der 49. KW 2017 für knapp 60 €.

... übrigens so meine Information, soll dann sein 4 x 4 Bruder der MTS 82 ebenfalls im Maßstab 1 : 35 auch wieder lieferbar sein.


Copyright by Balaton Modell mit freundlicher Genehmigung

Die kompletten Bauteile für dieses Modell sind relativ übersichtlich und sauber in Resin gegossen, wie es die folgende Abbildung vermuten läßt.

Sonntag, 22. Oktober 2017

AK Interaktive und das neue feine Klebemittel für Erde, Sand, Steinchen ...





Vor ein paar Wochen hatte ich mir ein paar Aufhübsch - Mittelchen von AK Interaktive im Ebay Shop vom lieben Kollegen Marco *Bergswerk* besorgt.
Darunter befand sich auch eine bis dato mir völlig unbekannte nach glasklarem Wasser ausschauende Tinktur mit der Bezeichnung "Gravel & Sand Fixer".

Nun gut, Sand und Steine kann man fast unsichtbar auch mit gutem mattem Klarlack auf zB. Enamel Basis haltbar fixieren - aber eben nur FAST unsichtbar! Es bleiben immer etwas sichtbare Rückstände des Lackes auf der Oberfläche der Sande, Steine etc. haften, auch wenn man die zu behandelnde Fläche mit dem Lack bestreicht und in Folge den Sand auf diese Fläche rieseln läßt. Der Kappilarwirkung sei Dank!
So muß eigentlich immer, so man ein optimales Ergebnis erzielen möchte, mit etwas Farbe schlußendlich doch die Lackspuren ausgeglichen / vertuscht werden. Aber auch die allgemeine Klebekraft der Lacke selbst läßt oftmals sehr zu wünschen übrig!

Was soll nun aber an dem neuen Mittelchen "Gravel & Sand Fixer" von AK Interaktive im positiven Sinne anders sein?
So einiges liebe Kollegen, so einiges!!

Das Hauptaugenmerk liegt auf ein im abgetrockneten Zustand absolut nicht sichtbarem Rückstand des Mittel auf den zu klebenden Stoffen. Zudem hält es nicht nur Sande etc. sondern auch Steinchen sehr fest und auch wichtig, es dunkelt die Sande usw. nicht nach.
Die Verarbeitung ist so etwas von einfach indem der Sand, die Steine usw. auf die gewünschten Stellen drapiert und mit der Flüssigkeit mäßig ohne berühren getränkt werden.
Nach ca. 30 Minuten ist die Sache schon gelaufen, völlig unsichtbar matt oder leicht seidenmatt getrocknet sind die Stoffe fest fixiert. Dabei wird eine schon mit Farben behandelte Oberfläche beim kleben nicht angriffen oder im Farbton verfälscht!



Erste Experimente am Objekt stellt das "versanden" eines Stück Straßenrinne inklusive Gully auf der neuen alten Fabrikstraße dar.
Auch hier: Sand / feiner Kies wie gewünscht in der Rinne ausgelegt, Gravel & Sand Fixer mittels einem Zahnstocher tröpfchenweise berührungsfrei durchtränkt, trocknen lassen und fertig ist die versandete Straßenrinne.

Wenig Mittel zum kleben aufgetragen stellt sich das getrocknete Ergebnis leicht seidenmatt dar, mit etwas mehr des Guten in Richtung absolut Matt. 

Mittwoch, 18. Oktober 2017

ESPEWE / Modelltec / SES LKW W 50 LA *schick aufmotzen*





Nachdem ich den Bausatz für ein Culemeyer Modell von Hauler hier im Blog "in der Mache" habe und mir nach einigen eifrigen Gedanken noch zusätzlich ein paar Messingguß - Bauteile aus dem Straßenroller Programm von Weinert Modellbau direkt telefonisch bei Frau Weinert bestellte - soll heißen einen MS - Gußbaum aus einem Komplettbausatz einzeln heraus gepickt - habe ich mich ein wenig in meinem über die Jahre stark gewachsenen W 50 Fotoarchiv umgeschaut, um ein interessantes Vorbild zum Umbau meines ersten ex DDR LKW Modell in 1 : 87 auszuwählen.
Hängen geblieben bin ich an einem mir bekannten noch heute zugelassenen LA / F  mit Güllekessel, der nicht zur Show wie heute viele seiner Artgenossen dient, sondern noch ziemlich wacker und störungsfrei seinen fast täglich gestellten Aufgaben nicht nur in der Landwirtschaft sehr gerecht wird.
Zudem war er zum Zeitpunkt der Aufnahmen in vielen Baugruppen fachgerecht frisch überholt worden, was noch für eine weitere lange Einsatzbereitschaft sprechen dürfte.



Diesen W 50 LA / F Güllekessel mit Niederdruckquerschnitt (Ballon) Reifen hatte ich im September 2013 in Dessau mit meinem treuen noch heute im Einsatz befindlichen Handy Nokia N 95 in weit über 100 Aufnahmen dokumentiert.
So konnte ich nochmals viele Details von der Technik auch "unten herum" auf die Festplatte bannen.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Ein sehr angenehmer MoBa Erlebnistag im *Feldmann* Hadmersleben




Wer und Was ist den meine Güte der *Feldmann* in Hadmersleben > Bördekreis > Sachsen-Anhalt?

Kennt ihr nicht?
Das dürfte dann aber zumindest für Freunde der regionalen Eisenbahn in Vorbild und Modell eine zumindest mittelschwere Bildungslücke sein ...
Um nun jene Lücke zu schließen, sollte man dem Verein der Eisenbahnfreunde Hardmersleben e.V.  einen Besuch abstatten und sich in einem wahrlich weit über 100 Jahre altem neuzeitlich noch fast unberührten Ambiente eines ehemaligen Getreidespeicher (inklusive altem Speicherduft!!) die regionale Eisenbahngeschichte, die Geschichte der ehemaligen Zuckerfabrik Hadmersleben nebst vielen originalen Exponaten und der in Sachsen-Anhalt größten LGB Gartenbahn - oder nennt sie sich in diesem Falle LGB Feldmann Speicher Bahn? - zu Gemüte zu führen.
Sehr empfehlenswert ist danach noch ein oder auch zwei ... Tassen Kaffee mit hausgebackenem Kuchen verabreicht im sehr originellen Vereinsraum zu verkonsumieren, wobei interessante Gespräche mit den Vereinsmitgliedern in wohltuend familiärer Atmosphäre nicht lange auf sich warten lassen.

Der Besuch bei euch im Speicher Feldmann, lieber Erhard Horn nebst Frau, Freunden und Freundinnen, war ein schönes Erlebnis und wir sind uns sicher, beim nächsten eurer öffentlichen Events wieder auf der Feldmann - Matte zu stehen.
Danke!

Sollte jetzt dem einen oder anderen Leser des Blog nun etwas bekannt vorkommen, - ja die von mir ua. hier im Blog in Wort und Bild vorgestellten feinen Bördeland - Module in H0 sind auch im Feldmann Hadmersleben zu Hause.



Der alte Speicher Feldmann, Domizil des regionalen Museum für Eisenbahngeschichte der Eisenbahnfreunde Hadmersleben e.V.

Sollen im folgenden noch ein paar fotografische Eindrücke vom gestrigen Besuch in Hadmersleben folgen.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

DR Epoche IV im Mai 1990 - BRAWA 108 036-5 wird in Dienst gestellt





Mit einer kleinen Sünde bei dem Erwerb eines Werkfrischen Konvolut BRAWA Modelle in der DR Epoche IV begann der Monat Oktober in diesem Jahr diesbezüglich sehr angenehm.

Eine Diesellokomotive der BR 108 Digital mit ESU Sound nebst dreier Kesselwagen und einem Gw Oppeln mit Bremserbühne ist nun mein privater Bestand an Modellen der Epoche IV DR auf lange Zeit ausreichend bestückt.



Abgesehen hatte ich es im Grunde anfänglich nur auf diese 108 036-5, die beim Vorbild umgebaut und modernisiert aus der ehemaligen V 100.4 / BR 111 - ex 111 036-0 DR - im Mai 1990 das RAW in Stendal verließ und ihre neue Heimat dem Bw Halle / G zugeteilt wurde.

Viele weitere Informationen und Bilder zur Vorbild 108 036-5 erhält man auf der Hp V 100 Online.

... übrigens habe ich absichtlich ua. mit dem schief stehenden halben Gleistor den "beschleunigten" Zerfall der DR - Republik Anfang des Jahres 1990 darstellen wollen ... was wohl leidvoll einer Sicht einiger Altbundesbürger auf ihre heutige eigene Lage vor ihren Haustüren kausalisiert.
Die letzte Rache des Politbüro macht es, nun demokratisch, auch weiterhin möglich!

Sonntag, 8. Oktober 2017

Einladung zur Dessauer Modellbahnausstellung am 28. + 29. Oktober 2017





Der Arbeitskreis Modelleisenbahn Dessau e.V. lädt zu seiner diesjährigen Modellbahnausstellung am letzten Wochenende im Oktober 2017 in die Vereinsräume Askanische Straße 152 in 06842 Dessau sehr herzlich jeden interessierten Mitbürger / in ein.

Persönlich für mich mindestens ein großes Highlight dieser kommenden Ausstellung stellt die - dankenswerter Weise!! - ""nochmalige"" 👌 Präsentation der wunderbaren H0 Anlage *Flinsberger Kleinbahn* des Dessauer Kollegen Jan Kotzanek dar, jene Anlage zur diesjährigen MoBa - Ausstellung im vergangenen Februar in Magdeburg dank ihres nicht zuletzt überzeugenden sehr fein ausgeführten Konzeptes und diverser zum Teil exotischer Eigenbau / Umbau Lokomotiven und Wagen ein sehr starkes Besuchermagnet darstellte.
Diese Anlage soll leider, so lautet es aus dem Arbeitskreis, nur EINMALIG in Dessau zu sehen sein!!

Wer sich nochmals oder auch ganz Neu mit der H0 Anlage der Flinsberger Kleinbahn vertraut machen möchte, der schaue sich in diesem Blog den Bericht zu dieser Anlage in Wort und vieler Bilder unter diesem Link an.


Die Flinsberger Kleinbahn, aufgenommen zur MoBa Ausstellung Februar 2017 in Magdeburg

Des weiteren werden Anlagen der Nenngrößen TT, H0e und Feldbahn H0f vor Ort sein, nebst einigen ausgewählten Segmentteilen aus dem großen Gesamtkonzept der 1 : 87 Nachbildung der ehemaligen Dessau - Wörlitzer Eisenbahn (DWE), die wohl geschuldet ihres mittlerweile extrem großen Gesamtumfanges hier zum ersten Mal in den Vereinsräumen zu besichtigen sein werden.
Man darf in diesem Jahr berechtigt der kommenden Ausstellung des Dessauer Arbeitskreis mit sehr großer Spannung und Freude entgegen harren!

Apropos Dessau - Wörlitzer Eisenbahn:
Vielleicht könnte der liebe Kollege Schienen(ver)bieger im Vorab der Ausstellung hier kurz ein paar spezielle Andeutungen über die zum Einsatz kommenden Segmente machen ...

Dienstag, 3. Oktober 2017

Die H0 Pur Gleiswanne für Kesselwagen - endlich fertig gestellt zum Einbau





Ein weiteres meiner Langzeitprojekte nähert sich seinem Abschluß - die Gleiswanne für Kesselwagen der Füll- und Entladestelle im H0 Pur Standard eines für die nächsten Jahre geplanten kleinen Industrie Betriebsdiorama.

Die Gleiswanne zum Einbau soweit fertig, kann nun als nächster Schritt das Stück H0 Pur Gleis auf Eichenechtholz Schwelle bis zur noch in Umbau und Verfeinerung befindlichen B & K Wagendrehscheibe in Angriff genommen werden. Ebenso ein weiteres Stück Gleis zum Prellbock, an dem der Wanne folgenden Gleisabschluß stehend.
Dieses Stück Gleis soll zudem im Straßenplanum eingepflastert liegen, für diesen wenn auch relativ kurzen Bereich benötigte "richtige Rillenschienen" in H0 Pur liegen nun erste vielversprechende Experimente vor. Davon demnächst mehr.



Die beiden Schienen werden erst nach dem kompletten Einbau des Modell ihre betriebsgerechte Patina erhalten, so auch einige letzte Farbtupfer zur Anpassung der Optik an die Umgebung für die Gleiswanne selbst.

Einige weitere im folgenden zu sehende Aufnahmen zeigen die Wanne in verschiedenen Perspektiven aufgenommen.

Mittwoch, 27. September 2017

Was gibts Neues aus Merzien von der Privatbahn? Nur ein Bild?





Wir schreiben den Monat März 1982 in der Provinz MeckPom, damaliger DDR Bezirk Schwerin.
Drei Kompanien rückwärtiger Dienste der NVA befinden sich auf dem Weg vom Bahnhof Bad Kleinen zum Regimentstandort ""Heimatkaserne"" in Schwerin.

Dabei wurde ein Foto verbotener Weise aus sicherem Versteck geschossen, welches als Beleg für den seinen 18 Monate Wehrpflicht leistenden Soldaten Kradregulierer bei der Ausübung seines glorreich wichtigen Dienstes für die Arbeiter und Bauernmacht der damaligen DDR dient ...

Was mich aber beim betrachten "der alten Zeit" und meiner persönlichen Erinnerung an diese Szene heute interessiert, sind zum einen das wunderbar verlegte Pflaster der Straße, die im Hintergrund geparkte Fünfgang TS - für nicht eingeweihte eine MZ TS 250/1 NVA  Ausführung - und der W 50 LA der NVA in Zivilausführung mit orangenem Gefahrengutsschild!!! als Benzintransport Tankfahrzeug deklariert.

Läßt sich das Motiv des Bildes, die gepflasterte Straße, der W 50 und das Krad in ein Modell übertragen?
Tiefere Überlegungen dürfte es schon Wert sein ...

... übrigens ist das Bild ein ganz frischer Labor - Papierabzug vom ORWO Color Negativfilm. Es wird ja mitunter hartnäckig behauptet, dass die ORWO Filmfabrik Wolfen in Sachen Farbfilm gerade in den 1980er Jahren nur Sch... hergestellt haben soll.



Donnerstag, 21. September 2017

Die ersten Sammler und Gully's der alten Straße sind installiert





Bevor ich am im Bild vorgefahrenen W50 L / LA ein kurzes Programm der Entmilitarisierung alter DDR Überbleibsel zum unschuldigen Zivilfahrzeug durchführen werde, habe ich nun die je beiden ersten nun finalen Sammler und Gully's in die Straße implantiert und etwas mit Farbe und Sand behandelt.

Ein paar Bilder zur optischen Kontrolle  der Arbeiten in der Natur schnell geschossen, wovon ich  vier Aufnahmen hier der werten Leserschaft nicht vorenthalten möchte.


Ohne weitere Worte ...



Dienstag, 19. September 2017

Der Resin Bausatz eines Culemeyer Straßenroller von Hauler





Nachdem ich mich mit dem an die 50 Jahre seiner Konstruktion alten antiquierten Culemeyer Straßenroller Modell von ESPEWE hier im Blog etwas beschäftigt habe, suchte ich nach einer weiteren Möglichkeit, solch ein Gefährt wenn möglich nach Vorbild einer in der ehemaligen DDR hergestellten und gefahrenen Bauart auf die alte im Bau befindliche Straße ans Schlackensteine zu stellen.

Nach einem Tip vom  aufmerksamen Kollegen Norman doch mal bei einem tschechischen Anbieter in der E - Bucht nach einem Bausatz eines Culemeyer Ausschau zu halten und fündig zu werden, wurde kurzerhand solch ein Straßenroller geordert. Nach nur wenigen Tagen lag dann der Bausatz direkt aus Prag kommend auf meinem Tisch.

Mein Sinn liegt im Grunde in der Darstellung eines Culemeyer Straßenroller wie er in der Waggonfabrik Gotha ab 1950 für den Straßenverkehr der DDR gebaut worden ist.
Dieses Vorhaben erfüllt der Bausatz von Hauler leider nicht, er ist einer Bauart am Ende der 1930er Jahre abgeleitet.



Ein Culemeyer Bauart Gotha Bj. 1950 nebst der Zugmaschine TATRA 141 auf der Halleschen Straße in Bernburg / Saale 1983 in Richtung Serumwerk unterwegs.
Prägnant an dieser Bauart des Straßenroller sind zum einen die Hartgummi bereiften und mittels Druckluft gebremsten Räder, diese mit je 8 Radbolzen / Muttern an den pendelnden Achsschenkeln verschraubt sind.
Ein kleines Detail welches vielleicht bei der Nachbildung der Zugmaschine TATRA 141 noch interessant sein dürfte, ist das fehlen des zweiten Reserverad an der Rückwand der Pritsche.
Einen feinen Bausatz ebenfalls aus Resin mit diversen Ätzteilen versehen, ist vom Produzenten Hauler zudem käuflich erwerbbar.
Das sehr alte von ESPEWE stammende Modell jenes 141er TATRA ist wohl in heutiger Zeit nicht mehr als das gelbe vom Ei zu bewerten.

Zum Modell:

Montag, 11. September 2017

Die eigenhändige Pflasterung der alten Straße schreitet hurtig voran





Eine mit Schlackensteine gepflasterte Straße die vielerorts in der ostdeutschen Landschaft zu finden war als Vorbild und nun im Modell mit von Eichen - Echtholz - Profilen im Laubsägeverfahren gewonnenen einzelnen "Steinen" angefertigt werden soll, setzt wohl sicher schon etwas leicht? verrücktes voraus.

Dieses Projekt ist mühsam, unbestreitbar, aber es übt Geduld und Feinmotorik auf eine doch recht angenehme Weise. Nach dem Streß des Alltag Abends so es die Zeit zuläßt ein paar Minuten, aber nicht länger als eine gute halbe Stunde, sich der Arbeiten eines (Holz-) Steinsetzer zu widmen, bringt eine gewisse Ruhe und Ausgeglichenheit zurück.



Dieses kleine Stück einer Straße von etwa 18 cm Länge wurde so zu sehen in etwa 10 Wochen erstellt. Dabei war ich allerdings nicht täglich am Wirken!

Am oberen Rand im Bild zu erkennen ist der Rohbau, die Steine sind mit einer Mischung UHU Alleskleber Lösungsmittel und Azeton "beinahe Felsenfest" auf die Grundlage eines 6,5 mm starken Multiplex - Birke Brettchen verklebt.

Ein weiterer sehr positiver Effekt dabei stellt das beim Kleben mit dem UHU Kleister und dem bei diesem Vorgang komplette versiegeln der Oberfläche des Holzbrettchen dar!
So stellt ein späteres Einschwemmen der Fugen mittels feinstem gemahlenem Quarzmehl nebst mit destilliertem Wasser verdünntem Bindulan - Weißkleber + Ochsengalle als Fließverbesserer zumindest für jenen Holzuntergrund kein Problem dar.

Mittwoch, 6. September 2017

Baubericht eines schmalspurigen OO 97-28-99 in H0e von Glöckner



von Norman Timpe


Da ja Ingo letztens hier auch auf sozusagen "schmalspurigen Schienenpfaden" gewandelt ist (siehe hier im Blog den Baubericht des dreischienigen Gleiswechsel Wolkenstein), war es naheliegend wieder einmal einen kleinen Baubericht beizusteuern, welcher recht gut zur Thematik paßt...

Unlängst habe ich mir einen Bausatz von Glöckner Modellbau vorgenommen, welcher nun kurz vorgestellt werden soll.
Damit der geneigte Leser weiß, um welchen Wagen es sich handelt, sei mir gestattet ein Bild des fertigen "Machwerkes" voranzustellen.



Doch der Reihe nach.

Der zunächst recht unspektakulär wirkende Wagen hat doch eine recht interessante Vita.
Für die Rbd Cottbus wurden mangels geeigneter Fahrzeuge 1955/56 fünf offene Güterwagen für die 750mm-Schmalspurstrecke Zittau-Oybin/Jonsdorf im Raw Karl-Marx-Stadt gebaut. Hierfür dienten die Untergestelle von Wagen der Gattung HH vierachsiger Rungenwagen als Spenderfahrzeuge.
Obiger OO (also 15 Tonnen Ladegewicht) hatte als einziger Pressblech - Drehgestelle, da sein Spenderfahrzeug einer der in wenigen Exemplaren gebauten Einheits - HH war.
Um 1960 kam das Fahrzeug nach Oberwiesenthal zur CW - Linie = (Ober)Wiesenthal-Cranzahl).
Etwa 1967 wurde der Wagen schlußendlich ausgemustert.

Mittwoch, 30. August 2017

Der ESPEWE Culemeyer - Rekonstruktion? Dann aber mit vielen Fragen





Es ist sicher schon an die 50 Jahre alt, dass Modell eines Straßenroller der Bauart Culemeyer aus der ESPEWE.Produktion der ehemaligen DDR
Vor vielen Jahren ist mir solch ein Fahrzeug nebst Teilen in einer großen DDR 1 : 87 Fahrzeugmodell - Ersatzteilkiste zugeflogen.
Bei der Suche in dieser nach einem Bauteil fiel mir der Culemeyer so wieder in die Hände. Stark ramponiert stand er dann vor mir und dabei kam ich auf die vielleicht völlig absurde Idee, aus diesem eher als Bastelschrott zu bezeichnenden Spielzeug ein gutes Modell zu fertigen - zu rekonstruieren.
Ein persönlicher REKO - Culemeyer, so zu sagen.👌

Ich habe im Moment noch nicht die leiseste Ahnung welcher Bauart dieses in der ehemaligen DDR anzutreffende Fahrzeug eingegliedert ist, noch ob es eine Eigenentwicklung des Arbeiter und Bauernstaates gewesen sein könnte.
Mit dieser Materie des Vorbildes müßte ich mich dann, sollte die Beschäftigung mit dem Culemeyer stattfinden, detailliert auseinander setzen.
Was man aber beim betrachten des Modell so erkennen kann, war der Konstrukteur vor solch langer Zeit ganz gut auf der Höhe.
Spezialisten auf diesem (Modell-) Gebiet werden mich jetzt meiner Aussage wohl belächeln ...

Persönlich ist mir solch ein Culemeyer dieser Bauart lebhaft bekannt, wurde doch mit diesem Gefährt und der Zugmaschine in Form eines Tatra 141 täglich aufgebordete 2 - achsige Güterwagen vom Bahnhof Bitterfeld durch die Stadt bis zur Kartonfabrik an der B 100 in Richtung Mühlbeck gelegen gefahren.
Wie oft wir Stifte damals in den Anfängen der 1970er der interessanten Sache zugeschaut hatten, aber leider ist kein Foto dabei entstanden.

Werde ich also den lieben Herrn Holtz, seines Zeichen Museumsdirektor des Kreismuseum Bitterfeld zu Rate ziehen ...



Nun denn, dass Modell des mit Luftdruck gebremsten Culemeyer oder was von diesem noch übrig ist.
Ist eine Überarbeitung lohnenswert  - oder ist es nicht der Mühe wert?
Oder existiert am Markt ein Kleinserien Hersteller, der solche Culemeyer Modelle dieser Bauart in 1 : 87 und guter Qualität herstellt???

Samstag, 26. August 2017

Ein kleines Rätsel eines Schelm zu einem BRAWA Güterwagen Dach





Ein altes Dach eines BRAWA G 10 soll für ein neues kleines Projekt herhalten und wurde kurzer Hand mit einem größeren rechteckigen Loch versehen.
Der Zerstörung ist aber noch kein Ende gesetzt, es sollen noch einige weitere "Ausbrüche" folgen!

Ein Zerstörungswahn vom Bastler wegen einer wohl völlig mißlungenen Bastelei??

Aber nein nein, mit Nichten - vorerst zwei Bilder, die Aufklärung folgt demnächst in Wort und Bild!



Dienstag, 22. August 2017

Ein vierachsiger Versuchswagen für Gleisselbstbau sächsischer Schmalpur





Um eine ordentliche Entgleisungsfreie und ohne Bremswirkungen stattfindende sanfte Lauffähigkeit im Seitenwechsel des im Aufbau befindlichen 3 - Schienengleis Gleis H0 1435 mm /  H0e 750 mm sächsischer Schmalspur testen zu können, habe ich mir schnell einen vierachsigen Probewagen gebaut.
Dieser wurde aus einem 85 mm langen Stück 3 mm starkem Polystyrol und zwei H0e Drehgestellen von Technomodell mit 60 mm Drehzapfenabstand hergestellt.
Das besondere an diesem Fahrzeug sind die in gerader Laufrichtung festgestellten Drehgestelle, so dass dies Ganze ein starres Laufwerk bewirken soll.
Somit kann das Fahrzeug zB. sächsische Schmalspur Dampflokomotive mit starrem Fahrwerk und 5 Triebachsen der BR VI K und VII K imitieren.
Nun könnte man natürlich für einen Probebetrieb während des Bau auch Modelle der Bauarten einsetzen die ich selbst zwar nicht besitze, aber jene von den Kollegen mir gerne überlassen worden wären.
Ich denke aber, dass solche teuren Modell viel zu schade für jene Spielereien sind und solch ein von mir gebautes einfaches Fahrwerk erfüllt seinen Zweck gleichwohl, da es bewußt einige mm länger als die starren Rahmen der o.g. Lokomotiven ist.

Beim Bau von exakt maßstäblichen Weichen im H0 Pur Standard benutze ich auch solch ein im Aufbau ähnliches Gefährt viele Jahre zu vollster Zufriedenheit



Das Hauptaufgabengebiet dieses Fahrzeuges ist das neben dem Meßschieber korrekte Einstellen der Radlenker im Seitenwechsel, was im folgenden etwas näher geschildert werden soll.

Mittwoch, 16. August 2017

Neue Variante der Pflasterung einer Straße mit Schlackensteine in 1 : 87





Die zweite Variante meines Straßenbau Experiment mit Holz soll ein mit Schlackensteinen gesetztes Pflaster darstellen, so ich es in meiner Heimatgegend zu Hauff existent kenne.
Anders der ersten Variante sind hier die einzelnen Steine der Fahrbahn gleichmäßig der Kopfmaße von etwa 20 cm x 20 cm des Vorbildes, im Modell 1 : 87 ca. 22 mm x 22 mm aus Eichenholz gefertigt!
Die Rinnsteine dagegen stellen einmal wieder rote Porphyrite dar, diese wohl gesondert bearbeitet und sortiert in Etwa einheitliche Maße aufweisen.

Momentan sind die "Steine" nur mittels Laubsägebügel von der Holzleiste abgetrennt und aufgeklebt, einer weiteren Feinbearbeitung werden sie am Ende des Aufbau der Straße auf einem 6,5 mm starkem Multiplex Birke Brettchen mit den Abmessungen von 150 mm x 100 mm im sehr leichten Bogen ausgeführt erfahren.




Die Einfriedung des großen Sammler mit Steinen wird gerade nochmals überarbeitet, hier im Bild ist noch mein erster Versuch zu sehen, der aber so leider überhaupt nicht ""vorbildlich"" gelungen ist!

Im Folgendem nun ein paar Bildchen verschiedenster Aufnahmewinkel von dieser Baustelle, zum Schluß die vor ein paar Tagen veröffentlichte erste Variante nebst dieser heutigen Variante in zwei Bildern zum Vergleich.

Mittwoch, 9. August 2017

Die Pflasterung einer alten Industriestaße erbaut um 1890 im Modell 1 : 87





Verhältnismäßig gute Nachbildungen für Straßen ob Pflaster oder Teer in verschiedenster Bauart im Maßstab 1 : 87, sind bekanntlich von diversen Anbietern am Markt erhältlich, seien es geprägte Platten aus Kunststoffen oder aus diversen Materialien gegossene Elemente für den Straßen- und Wegebau, so zB. von Spörle, Vampisol, Langmesser ua.
Allen Produkten gemein ist aber wohl der Umstand, kein variables  bzw. flexibles formen von Wellen am mir gewünschten Positionen in der Farbahn / Straße, abgesunkene oder gegenüber der Oberfläche leichtes erhöhter auch einzelner Pflastersteine, noch zB. einen absinkenden Gully / Sammler glaubhaft nachzubilden.

Ergo bleibt auch zu diesem Thema Straße wohl nur die Eigeninitiative des Selbstbau übrig, möchte man die geschilderten Umstände auf der Straße etc. nachbilden.

Vor einigen Jahren schon hatte ich einmal versucht, mit verschiedenen Materialien ein Stück gepflasterte Farbahn selbst nachzubilden. Dabei kristallisierte sich heraus, dass der Werkstoff Holz ganz gut zu solchem Zweck zu gebrauchen ist.
Von einer 2,5 mm 2,0 mm Lindenholzleiste wurden sodann einzelne!! Pflastersteine in den Längen zwischen 2,0 mm bis 3,0 mm abgetrennt, um eine mit beim Vorbild grob gebrochenen roten Porphyr Pflastersteinen gesetzte Industriestraße erbaut um 1890 nachzubilden.
Fertig wurde die Straße nicht, zu einen fehlte mir der Zeit noch die notwendige Geduld.

Nun hatte ich vor ein paar Wochen begonnen, nochmals zur Probe!! mich mit diesem Thema damit zu beschäftigen, ein Stück einer gepflasterten alten Straße zu fertigen und begonnen, ein wenig mit ersten Farben zu patinieren.
Es soll nur ein (weiterer) Versuch darstellen, eine Straße von ca. 15 cm Länge und 11 cm Breite (ca. 9,0 Meter Vorbild) würde wohl leicht eine sehr hohe zweistellige Stundenanzahl der Beschäftigung verschlingen.

Folgende Bilder zeigen dieses Experiment - welches auch nur ein Experiment bleiben sollte ...



Donnerstag, 27. Juli 2017

Dreischienengleis, Kesselwagenwanne, Warnkreuze mit Blinklicht WSSB - ein paar geplante Basteleien nach der Sommerpause





Nach dem nun wieder in Kürze endenden Jahresurlaub werden in kommender Zeit drei verschiedene Bastelprojekte ihre Fertigstellung erfahren.
Von diesen möchte ich heute ein paar Bilder des momentanen Bauzustandes dem interessierten Leser vorstellen.
Die einzelnen Bauschritte jener Basteleien werden dann in nächster Zukunft von mir in gewohnter Weise in Wort und Bild folgen.


Ein Versuchsprojekt in für mich wahrlich ungewohnter 750 mm Schmalspur, stellt das von mir schon vor einiger Zeit hier im Blog in Wort und Bild vorgestellte Dreischienengleis H0 / H0e zuzüglich einem kompletten Seitenwechsel im Gleis nach dem Vorbild im Bahnhof Wolkenstein / Sa. direkt vor dem Stellwerk B 2 liegend dar.
Dieser Seitenwechsel im Dreischienengleis zur ehemaligen Pressnitztalbahn gehörend, war im klassischen Reichsbahn Oberbau K mit S 49 Schienen aufgebaut.

Für das erstellen dieses Gleises werden wie schon von mir hier im Blog vorgestellt ausschließlich die von Weinert Modellbau in 2017 angekündigten Neuheiten an Messingguß Schienenstühlchen / Rippenplatten verschiedener Bauart Verwendung finden.

Dabei es wird kein maßstäblich exakter Nachbau der Gleise nach Vorbild sein denn jenes Vorhaben ist nicht möglich, zum einen da die zur Verwendung kommenden Fahrzeuge Räder nach NEM und Rp 25 / 110 besitzen und zum anderen es auch leider beim besten Willen aus mehreren Gründen nicht möglich ist, mit diesem Material an Rippenplatten etc. von Weinert grundlegend maßstäblich zu bauen.

In der Hoffnung das der liebe Kollege Schienen(ver) bieger ein nicht zu sehr vernichtendes Urteil zu dieser Bastelei abgeben wird, werde ich dieses Geduldspiel par Exzellenz weiter betreiben.
Allein das in großen Teilen bedingte starke stückeln der Rippenplatten des Seitenwechsel der Schmalspur im Gleis ist ein Geduld- und Nervenraubendes unterfangen!!



Freitag, 30. Juni 2017

Ich bin Urlaubsreif - der Monat Juli mal ohne Eisenbahn - Modellbau





Der nun in aller Kürze folgende Monat Juli gehört ganz und gar meinem Jahresurlaub, aus diesem Grunde wird auch der Modellbau in diesem Blog für diese Zeit ruhen.
Ab Anfang August geht es dann in neuer Frische weiter!


PS: 
Liebe Kollegen die ihr mir in den letzten 2 - 3 Wochen Mails etc. zukommen lassen habt und diese ich aus akutem Zeitmangel leider noch nicht beantwortet habe bzw. konnte, ihr bekommt alle in den nächsten Tagen Post von mir!!
Es ist nichts vergessen, ich bitte nur um etwas Geduld und entschuldige mich im Vorab  für die lange Zeit des Warten auf Antworten.