Dienstag, 30. Oktober 2012

H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 7 - die Endmontage der Achshalter, der Gleitachslager und den Achsverschlüssen am Fahrwerk








Es werden nun die vorbereiteten Achshalter (- Brücken) exakt in das Fahrwerk eingeklebt und anschließend mit den Gleitachslagern und den Achshalterverschlüssen bestückt.
Dabei sind aber noch "ein paar Kleinigkeiten" zu erstellen.



Das Ergebnis dieser heutigen Aktion soll dann am Wagen wie es das Bild zeigt aussehen.
Nun denn, frisch ans Werk:

Sonntag, 28. Oktober 2012

Gleich vier sehenswerte Video zum Sonntag - ein 8 Meter messender Zug bestehend aus Fremo:87 / H0pur Fahrzeugen in Fahrt



Der eine oder andere wird diese auf YouTube eingestellten Clips schon kennen, ich für meinen Teil finde sie sehr bemerkens - und immer wieder sehenswert!
Bei einem Fremo : 87 Treffen in Glottertal bei Freiburg / Brsg. wurde ein 8 Meter langer "aus sage und schreibe" 110 Achsen gebildeter Zug mit Fremo : 87 / H0pur / Proto : 87 Fahrzeugen, gezogen "in Doppeltraktion" von einer BR 93.5 und einer BR 94.5 durch einen maßstäblichen Gleisbogen ohne Betriebsunfall oder desgleichen gefahren.
Dieses Experiment bezeugt einmal mehr, was alles mit dem H0pur Standard geht!

Aber schaut selbst und viel Spaß!










Freitag, 26. Oktober 2012

Der Komplettbausatz einer Köf II von Günther Modellbau drittes Kapitel - weitere Vorbereitungen zur Montage




Eine Vorbild einer Kleinlokomotive der Kö II die auch in ihrem fast originalen Ablieferungzustand in der Epoche 3 der DR bei der RBD Dresden, Bw Riesa beheimatet war und in diesem erst im Jahr 1995 ausgemustert wurde, ist zum Nachbau unter Verwendung der korrekten Beschriftung nach langem suchen auch gefunden.
Heute ist die ehemalige Kö 4498 das Eigentum der Interessengemeinschaft Dampflok Nossen e. V. "310 498 - 1" in Nossen / Sa.
Weitere Details zu dieser Kleinlok der Leistungsgruppe II sind auf der bestens aufgestellten Website  Deutsche - Kleinloks. de einsehbar.


                                                                                                        Aufnahme: DR / Sammlung Peter Große

Die von Henschel mit der Fabriknummer 22295 im Jahr 1934 gebaute und an die DRG gelieferte Kö 4498 wurde bei der RBD Dresden in dienstgestellt und dem Bw Riesa zugeteilt.
Das Foto soll nach einer freundlichen Mitteilung per Mail als Resonanz auf diesen Beitrag um 1960 im Raw Dessau entstanden sein

Diesem Vorbild soll nun der Bausatz respektive das Gehäuse von Günther Modellbau angepasst werden.
Zuvor aber möchte ich aber unter anderem noch das Fahrwerk der Kö II wie folgt vervollständigen:

Dienstag, 23. Oktober 2012

Der Reichsbahnweichen Klammer - Spitzenverschluß für EW 49 - 190 - 1:9 Gz und Fz nach Blatt R 2718 u. folgende



 

Der Klammer - Spitzenverschluss beim Vorbild und  erste Gedanken zur exakt maßstäblich  und funktionsfähigen Nachbildung im Maßstab 1 : 87 

 

Keine Weiche ohne Verschluss, so ist es beim Vorbild und so soll es auch im Maßstab 1 : 87 sein!
Die Konstruktion des Reichsbahn Klammerspitzen - Verschluss reicht auf das Jahr 1907 zurück und bis zum heutigen Tag wird er im wesentlichen unverändert eingesetzt um die sichere Fahrt über eine Weiche von schienengebundenen Eisenbahnfahrzeugen zu gewährleisten.



Der nicht isolierte Klammerspitzen - Verschluss an einer schönen Stahlschwellenweiche EW 49 - 190 - 1 : 9 Fsch (St).
Ein maßstäbliches Modell dieser Stahlschwellenweiche in 1 : 87 wird es demnächst bei RST - Eisenbahnmodellbau in den Normen jeweils für RP 25 und H0pur als lange erwarteten Bausatz geben.

Durch ein spezielles Gestänge in Verbindung mit den dazu gehörenden Verschlussstücken soll der Klammerspitzen - Verschluss folgende Aufgaben erfüllen:
  1. eine an der Backen Schiene fest und dicht anliegende Weichenzunge (der sogenannte Zungenverschluss),
  2. die von der Backen Schiene abliegende Weichenzunge muß im korrekten Abstand zu dieser liegen, so dass kein berühren oder auch nur anstreifen der Radreifen an Teilen der Weichenzunge möglich ist,
  3. eine Weiche soll zu jeder Zeit auffahrbar sein, dass heißt ein aus Richtung des Herzstück kommendes Fahrzeug darf bei falscher Weichenstellung nicht entgleisen, dabei dürfen natürlich auch nicht der Verschluss und die Zungen beschädigt werden,
  4. Eine aufgefahrene Weiche muß am Weichensignal / Weichenlaterne sowie bei ortsgestellten Weichen am Stellhebel und bei fernbedienten Weichen im bedienenden Stellwerk erkennbar sein.
Wie schaut die Theorie nun an einer Weiche in der Praxis aus:

Sonntag, 21. Oktober 2012

Original - H0pur / Fremo:87 Radsätze auch zum "schnellen umrüsten" von Güterwagen aus Großserienproduktion



Der erste Schritt zum H0pur - Standard ist wirklich nicht schwer!


Originale H0pur / Fremo:87 Radsätze aus der Werkstatt Günter Weimann's sind nicht nur für langwierige Umbauten von Wagen nach der H0pur Norm angedacht und erhältlich, sondern auch mit den jeweils angepaßten Spitzenachslängen ohne großen Aufwand für Wagen und deren Fahrwerke einiger Großserienhersteller schnell bestückbar.
Diese originalen H0pur Achssätze sind zB. für Wagen welche aus der Schachtel kommen, seien es jene von Brawa, Fleischmann, Roco, Piko ua. mit den jeweils von diesen Herstellern verwendeten Spitzenachslängen beim Anbieter für feine Ausrüstungsteile und Eisenbahnmodelle Wagenwerk, welcher ein komplettes Sortiment von originalen H0pur Achsen, aber auch nach Norm RP 25 ua. anbietet, dem Bahnsinn Shop von Willy Kosak oder bei dem Hersteller der Radsätze selbst, Günter Weimann, direkt erhältlich. Dort werden auch "Extrawünsche" Betreff des Laufkreisdurchmesser, Achslänge ua. gern berücksichtigt!

Leider tummeln sich zudem in letzter Zeit verstärkt diverse  "Trittbrettfahrer"  am Markt, welche für sich werben, gefertigte  Radsätze und Radscheiben nach H0pur Norm anfertigen und anbieten zu können. Von solchen preislich gegenüber den originalen H0pur Radsätzen "Super - Angeboten" kann ich persönlich nur abraten, diese sogenannten Radsätze erfüllen nicht einmal die Mindestanforderungen des H0pur Standard!

Mit solchen Radsätzen hat man keine Freude - das kann ich aus eigener Erfahrung berichten!



Dieser von der Unterseite abgebildete Rungenwagen von Fleischmann war mein erstes Modell, welches ich "damals probehalber" zum testen mit originalen H0pur Radsätzen und 24,0 mm Spitzenachslänge ausgestattet hatte.
Allein dieser Radsatz in den originalen Plastik - Achslagern laufend, stellte eine von mir damals bei weitem nicht erwartete Verbesserung der Rolleigenschaften des Wagen dar. Ich war völlig davon verblüfft!
Später erst kamen dann die im Bild zu sehenden Federpuffer und die Originalkupplungen von Weinert hinzu.

Wie geschildert bestanden meine Anfänge nach H0pur Standard vor einigen Jahren auch "nur" aus dem austauschen von Radsätzen der aus der Schachtel kommenden Wagenmodelle von Roco und Fleischmann, später dann gesellte sich ein erster Wagen von Brawa und auch Piko zu meinem umgerüsteten kleinen Wagenpark hinzu.
Dabei sind nur die Länge und zum Teil der Laufkreisdurchmesser (Brawa) der dem jeweiligen Hersteller zuzuordnenden originalen Wagenachsen zu ermitteln, die im folgenden aufgelistet sind:

  • Brawa  -  Spitzenachslänge 23,0 mm
  • Fleischmann  -  Spitzenachslänge 24,0 mm
  • Roco  -  Spitzenachslänge 24,75 mm
  • Piko  -  Spitzenachslänge 24,40
  • Sachsenmodelle   -  24,75
Die exakten Maße einer originalen H0pur Achse soll folgende Grafik verdeutlichen:



Eine Zeichnung mit der Bemaßung einer originalen H0pur Achse von dem Copyright Eigentümer der Marke H0pur, Willy Kosak

Im folgenden möchte ich einige Beschreibungen und Bilder von einem Teil der von mir verwendeten originalen H0pur Radsätze im Detail aufführen:


Freitag, 19. Oktober 2012

Auf der Website von Krüger Modellbau entdeckt - ein feines geätztes Sprengwerk für den Rungenwagen Rs Stuttgart




Bei meiner suche im Web nach von mir in der nächsten Zeit benötigten Bauteilen war ich, zugegebenermaßen seit sehr langer Zeit einmal wieder, auf der HP von Krüger Modellbau  gelandet.
Dort fand ich neben einigen neuen und interessanten Produkten den Bausatz eines geätzten Sprengwerk für den Rungenwagen Rs Stuttgart von Fleischmann.
Dieser ließe sich doch wohl für meinen im Umbau befindlichen  Rungenwagen verwenden?



Leider ist die Zeichnung auf der HP von Krüger Modellbau etwas vergrößert nicht sehr qualitativ, trotzdem kann man an dieser schon erkennen, dass dieses geätzte Sprengwerk in seiner Nachbildung nicht vergleichbar mit "dem Plastikteil" am originalen Fleischmannwagen ist!



Bildrechte: Gerhard Weidlich

Das Sprengwerk an einem Vorbildwagen Rs Stuttgart, leider hier ohne Rungenkorb zwischen dem Wagenboden und Sprengwerk. Ein Rungenkorb wurde bei damaliger Ablieferung dieser Wagenbauart durch die Hersteller in jedem Fall mit eingebaut.
Am Vorbildwagen ist das Sprengwerk mittels Winkelprofilen erbaut worden, diese Profile wie man es in der folgenden Zeichnung am Krüger - Sprengwerk erkennen kann, an diesem abgekantet werden müssen.


Mittwoch, 17. Oktober 2012

H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 6 - die Vorbereitungen der neuen Pufferbohlen für die Montage am Fahrwerk






Für den Rungenwagen der Austauschbauart Rs Stuttgart steht als kommende Aufgabe die Fertigung der Kopfstücke / Pufferbohlen für das Fahrwerk auf dem Programm.
Dafür sind auf dem Ätzblech natürlich zwei Pufferbohlen im "Rohstadium" vorhanden, welche nun bearbeitet und mit den zugehörenden diversen Teilen vom Blech selbst nebst einigen extra zu beschaffenden "Zutaten" wie Federpuffer, Puffersockelplatten, Bremsschläuche, Kupplungen und einen Rangierertritt mit Holzbeplankung gemäß dieser Nachbildung des Wagen in der Epoche III a der DR zugerüstet werden müssen .



Das Fahrwerk mit der gefertigten Pufferbohle nebst (fast) allen Anbauteilen provisorisch auf das Gleis gestellt. Es zeigt die von der Bremserbühne abgewandte Seite des Fahrwerk.
Wie ich nun diese Bohlen angefertigt habe, soll folgend in Wort und Bild gezeigt werden:

Samstag, 13. Oktober 2012

Der Messingbausatz eines Pwg 88 / Daa der DR von GI - Modell Gerhard Iwanczyk








Zu den Betrachtungen der am Markt erhältlichen Pwg  in Baugröße H0 ist mir doch tatsächlich der "typische" Vertreter eines Pwg 88 / Daa der Deutschen Reichsbahn der ehemaligen DDR völlig entfallen.
Das möchte ich nun nachholen!



Ein Pwg 88 wie er zum alltäglichen Bild nicht nur in Personenzügen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gehörte.
Im Modell ist diese Wagenbauart zudem seit einigen Jahren im Portfolio von Piko zu finden, leider ist dieses Modell respektive das Fahrwerk unter anderem viel zu breit umgesetzt worden, um ein maßstäbliches Modell daraus erstellen zu können.

Ein Kleinserien Hersteller in meiner Heimat Sandersdorf bei Bitterfeld ansässig, führt einen Messingbausatz dieses Pwg 88 schon seit vielen Jahren in seinem Programm.
Gerhard Iwanczyk firmiert unter GI - Modell und war schon zu Zeiten der ehemaligen DDR unter "Insider" ein Begriff nicht nur für seine Messingbausätze.
Dies dürfte wohl nicht sehr bekannt im "normalen" H0 Sektor sein, einen größeren Bekanntheitsgrad geniesen sicher seine Messingbausätze nach Vorbildern von Wagen und Lokomotiven der DR Schmalspurbahnen.



Die Abbildung des gebauten Messingbausatz des Pwg 88 DR auf der HP von Gerhard Iwanczyk.

Vor allem viele auch "exotische DDR Fahrzeuge" im H0 Bereich enstanden als Bausätze in seiner Werkstatt und sind auch heute noch zu haben!
Dabei denke ich persönlich für die Zukunft an die Modelle eines Pärchen festgekuppelter Gothaer Talbot - Doppelwagen, die ich aus meiner Kindheit noch sehr gut kenne, fuhren diese Wagen doch regelmäßig die Braunkohle aus den Gruben rund um Bitterfeld ab.

Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig einen Bausatz des Pwg 88 DR von GI Modell in Natura anzusehen.
Kann man diesen zu einem maßstäblichen Modell herrichten?
Ich werde es prüfen und berichten.

Für an diesem Wagen interessierte folgen nun ein paar Detailaufnahmen vom Vorbild, welche den Pwg 88 - 940 - 0379 - 6  im Eigentum des Traditions - Bw Stassfurt befindlich zeigen:


Donnerstag, 11. Oktober 2012

Ein Güterzugbegleitwagen Pwg Pr 14 in der DR Epoche 3 muß es sein - von Brawa, Fleischmann oder doch ein Bausatz von Weinert?




Seit der neue Preußen - Pwg von Brawa auf dem Markt erschienen ist, drehen sich meine Gedanken natürlich auch um diesen Wagen ob seiner filigranen Anbauteile und der zum größten Teil stimmigen Maße und Abmessungen!

Solche Pwg Pr 14  im Modell gibt es von einigen Herstellern, Fleischmann und Piko seien hier als Großserien Hersteller genannt zu haben, aber auch bei Weinert Modellbau ist unter anderen Pwg's ein Bausatz des Pwg Pr 14 mit dem hohen Dach erhältlich.
Nun habe ich aber spätestens im Angesicht des neuen Güterzugpackwagen Pwg von Brawa für mich den Entschluss gefasst, dass ein solcher Wagen dieser Bauart in der Epoche 3 der DR in meinem Betriebspark nicht fehlen sollte, waren sie doch in diesem Zeitraum noch zuhauf in den Güterzügen anzutreffen und kamen ganz sicher auch auf Kleinbahnen zu Besuch.
Es steht nun noch die Frage im Raum für welchen "Preußen" von welchem Anbieter ich mich entscheiden soll.



Der neu erschienene Güterzugpackwagen Pwg Pr 14 von Brawa entwickelt und hergestellt nach dem preußischen Musterblatt IIa 13a, ( Änderung richtig gestellt siehe Kommentare) ist der ersten Generation der Pwg zuzuordnen. Er ist noch mit allen traditionellen Ausrüstungsteilen ausgestattet, besitzt aber schon eine Luftdruckbremse, Dampfheizung und Hülsenpuffer.
In seiner Art ein sehr ansprechendes Modell!

Dabei sollte aber auch das ansprechende Modell des Güterzugbegleitwagen von Fleischmann etwas näher betrachtet werden:

Montag, 8. Oktober 2012

H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 5 - der (provisorische) Anbau der Achshalter und Gleitachslager








Vorab: nun ist auch bei mir der Eisenbahn Modellbau - Super GAU eingetreten!
In meiner Abwesenheit gelangte unbesehen meine Enkelin (2) in mein Arbeitszimmer und wie es der Zufall leider so will, an das bearbeitete und hier in den letzten Beiträgen vorgestellte Fahrwerk des Rs Stuttgart, dass leider völlig schutzlos auf meinem Arbeitstisch lag.
Mein Glück im Unglück - die schon fertigen Achshalter hatte ich an einer anderen Stelle gelagert und sind somit unbetroffen.
Weitere Worte erübrigen sich, ich mußte mit der Bearbeitung eines neuen Fahrwerk nochmals von vorn beginnen.
Dies hat aber auch viele Vorteile wie ich dabei bemerkte, einige Fehler, welche ich noch beim "alten" nun verunglückten machte, werden ich bei der neuerlichen Bearbeitung von vornherein ausschließen können!



Neues Fahrwerk - neues Glück?
Die in das bearbeitete Fahrwerk provisorisch eingelassenen Achshalter, die wie im folgenden Bild aufgezeigt zusätzlich bearbeitet wurden, auf der linken Seite bestückt mit Gleitachslager und einer H0pur Achse mit 22,0 mm Spitzenlänge nebst Radscheiben mit 11,0 mm Laufkreisdurchmesser.
Weitere Arbeiten im folgenden:

Samstag, 6. Oktober 2012

Sehr schöne und bemerkenswerte H0pur Anlagen und Arrangements: Das Wolpertinger Bockerl von Stefan Seim







Das weniger mitunter (sehr) viel mehr bedeuten kann, beweist ein lieber H0pur Eisenbahn - Modellbau Kollege mit seiner nur 40 cm in der Breite messenden und nach Motiven einer fränkischen Nebenbahn in der Epoche 3 erstellten Segmentanlage nach H0pur Standard.
Stefan Seim's Anlage der (bayrischen) DB in den 50iger Jahren des letzten Jahrhundert angesiedelt, wurde viele Male in bekannten Publikationen, die da heißen Eisenbahn Kurier, Eisenbahn Journal, MIBA etc. vorgestellt und auf überregionalen Modelleisenbahn - Veranstaltungen mit Preisen gekrönt!



Foto: Dani Hunziker (Leica Digilux 2), aufgenommen am 7. November 2009 an der Ausstellung «29. Expo-Trains Luxembourg» in Walferdange, eingestellt unter dieser URL

 

Ich selbst bin im Jahr 2000 auf diese schöne Anlage aufmerksam geworden, in dem der Eisenbahn Kurier in seinem damaligen Heft 5 / 2000 einen ersten für mich heute noch faszinierenden Bericht mit schönen Bildern vom Wolpertinger Bockerl veröffentlichte.
In jenem Jahr 2000 war es ein Novum im gängigen deutschen Modellbahn - Blätterwald von einer H0pur Standard erstellten Anlage in Wort und Bild berichtet zu werden. Einzig aus der HP 1 Eienbahnmodellbau heute von Willy Kosak welche man aber nicht zum herkömmlichen "Blätterwald" zählen dürfte, war mir allein zu dieser Zeit der H0pur Gedanke bekannt.
Die Anfänge des Wolpertinger Bockerl und mein in den vergangenen Jahren gesteigertes Interesse an dieser Segmentanlage:

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Der Komplettbausatz einer Köf II von Günther Modellbau zweites Kapitel - Vorbereitungen zur Montage

 

Der Einbau einer Pendelachse in das originale Fahrwerk der Köf II von Günther Modellbau

 

Bei dem betrachten des im Bausatz mitgelieferten Fahrwerk / Antrieb mir die Idee dieses mit einer Pendelachse zu versehen.
Die örtlichen Begebenheiten des aus Messing U - Profil gefertigten Antrieb sind allerbestens um eine Achse pendelnd auszuführen, zumal die Fahreigenschaften dieses recht kleinen Antrieb durch diesen Eingriff sehr positiv zu Tage treten werden.
Gesagt getan, nach einer kürzeren Phase des überlegen schritt ich ans Werk!



Der Radsatz, welcher zur Pendelachse umgebaut werden soll, ist auf dem Bild mit einem roten Pfeil gekennzeichnet.
Es ist die angetriebene Achse welche als "Abschluss" des Getriebe fungiert.
So geht es jetzt auch gleich an diesen Umbau:

Montag, 1. Oktober 2012

Mechanische Weichenantriebe Teil 3 - der Antrieb von H0fine in der Praxis





Der mechanische Antrieb von H0fine ist nun seit einigen Wochen von mir an einer H0pur Weiche EW 190 - 1 : 9 installiert und in dieser Zeit eingehend getestet worden.
Dabei habe ich als Stellstange für die Federzungen der Weiche, um eventuelle Beschädigungen an der Stellstange von Weinert und auch an dem zum endgültigen Einbau vorgesehenen funktionstüchtigen und äußerst filigranen Klammerspitzenverschluß vorzubeugen, mir ein für diese Experimente passend bearbeitetes Stück Pertinax benutzt, welches "auf Maß" für die korrekte Stellung der Federzungen gebohrt und mit kurzen in die Bohrungen gesteckten 0,3 mm starken Messingdrahtstücken verlötet, diese dann von unten "provisorisch" in die jeweiligen Bohrungen der Zungen eingeführt.
Da die von mir zu dieser Aktion verwendeten Zungen meine "ersten Versuche" für eine H0pur Weiche hergestellten sind und leider durch einen groben Fehler beim verlöten begangen "leichte Unfälle" darstellen - dieses Paar Zungen ist ua. in ihrer  Länge nicht maßhaltig - konnte ich nun "ohne Rücksicht auf eventuelle Verluste" meine Tests beginnen.
Zur Entwarnung liegen aber schon neu angefertigte korrekt maßhaltige Federzungen für den späteren ultimativen Einbau in diese Weiche bereit.

 

Der Stellweg der Zungen an einer Weiche nach H0pur Standard ist um einiges geringer deren der H0 Weichen nach NEM, dies gilt es natürlich gerade bei Weichenantrieben und dem "Mindeststellweg" dieser - der Mindeststellweg ist von H0fine für den Antrieb mit 4,4 mm angegeben -  zu berücksichtigen!
Der angegebene Mindeststellweg setzt sich bei diesem Antrieb aus dem benötigtem Weg der korrekten 90° Drehung des Laternenantrieb und der im Stellweg befindlichen Umschaltung des Schalters für die Herzstückpolarisierung zusammen.
Der korrekte Abstand der jeweils abstehenden Zunge zur Backenschiene beträgt bei H0pur dem gegenüber aber "nur" 1,8 mm!
Gerade bei der später geplanten ultimativen Verwendung eines Klammerspitzenverschluß zum stellen der Weiche bin ich mir nicht sicher, ob der Stellweg des Antrieb nicht zu lang für den äußerst filigranen Verschluss ist und diesen bei ihrem Job vielleicht zerstören könnte.
Nachdem ich ein Langloch in das Grundbett der Weiche für den Stellweg des 0,8 mm starken Stahldraht gearbeitet und des gleichen eine mit der von H0fine dem Antrieb beigefügten Schablone für die exakte Bohrung zum Antrieb der Weichenlaterne gesetzt habe, konnte ich den Antrieb nun von unten mittels Schrauben an das Weichenbrett montieren.

Zur mechanischen Stellung des Antrieb von beiden Segmenträndern mittels durchgängiger Stellstange musste dabei wie folgt nach meinen Bedürfnissen etwas aufwendiger gearbeitet werden: