Dienstag, 31. Dezember 2013

Am Ende eines Kalenderjahr ein kleines Resümee meiner laufenden Projekte und was im neuen Jahr zudem an bastlerischen Aktivitäten geplant ist






Aus dem Anlaß, dass sich das Jahr 2013 nun seinem Ende neigt, möchte ich eine Art kleine Inventur dieses Blog oder ein Resümee meiner sich in Arbeit befindlichen Projekte ziehen, von einigen Projekten nach meinem Plan in der nächsten Zeit nicht mehr verfolgten oder auch gänzlich eingestellten Aktivitäten kurz sprechen und parallel dazu über neue geplante größere Vorhaben plaudern.

In aller erster Linie möchte ich meine neben diesem Blog betriebene Website zur Zschornewitzer Kleinbahn GmbH wieder in den vollen Betrieb nehmen, diese nach einem für mich unerklärlichem "Chrash" seit geraumer Zeit leider nicht mehr erreichbar ist und es aus diesem Grund bedingt mit dem "Anbieter der Software" zu einer sehr gelinde gesagten Meinungsverschiedenheit kam, welche wohl nur noch juristisch endgültig zu klären ist.
Darum bitte ich auch allen interessierten Besuchern der HP zur Zschornewitzer Kleinbahn zu Zeiten ihrer Erreichbarkeit noch um ein wenig Geduld, ich arbeite zum Teil intensiv daran, dass meine HP wieder online zu erreichen ist!

Meine Hauptaugenmerke für das kommende Jahr 2014 wird den nun in kurzer Vorstellung umrissenen Projekten gelten, welche dabei nicht die Vollständigkeit der kompletten Aktivitäten bedeuten sollen.
Kleinere Basteleien werden natürlich auch weiterhin und spontan realisiert werden!



So ist als ein "Hauptprojekt" das Minimodul des geschlossenen Abzweig Schwellenplatz zu nennen, von diesem ich hier im Blog in einigen Berichten gesprochen habe.
Hierzu sind in der nächste Zeit einige Bauten zu erstellen, zB. wäre die kleine genietete Stahlträgerbrücke über den Abflußkanal zu bauen, aber auch viele weitere im direkten Umfeld der Gleistrasse befindliche Details zu erstellen.
Dann liegt natürlich auch noch das einschottern der Gleise an, die Fertigstellung des Auffangbecken für das Sickerwasser neben dem Gleis und diverse Industrie Rohrleitungen neben einer vollständig originalgetreuen Nachbildung der Rohrbrücke für den Abtransport / der Spülung der Asche und sonstigem Abbrand aus den Kesseln des Kraftwerk Zschornewitz in Richtung einer Halde.
In Planung ist außerdem der Bau eines kleinen Schattenbahnhof - Segment bestückt mit einer Drehscheibe.
Des weiteren wird dann mittelfristig begonnen werden, dass zweite Gleis dieser Ausweichstelle in einem Lang-läufigen Bogen inklusive dessen Er - und Überhöhung streng nach seinem Vorbild zu erstellen.
Ob dieser Plan des zweiten Gleis schon im Jahr 2014 zu realisieren ist, wird sich dann zu seiner Zeit zeigen.


Der schon vor längerer Zeit von mir begonnene Ätzblech Bausatz eines exakt maßstäblichen RAWIE Prellbock von diesem anfänglichen Bau ich hier im Blog berichtete, soll nun endlich vollendet werden.
Dieses Vorhaben werde ich in naher Zukunft forciert betreiben!
Nach neuerlichen Erkenntnissen aus dem Landesarchiv Dessau hat es sich nun bestätigt, dass bei meinem Vorbild der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn im Bereich des alten Schwellenplatz ein solcher der DRG - Bauart wirklich existiert hat!
Davon dann zu gegebener Zeit mehr an Informationen.


Im Fahrzeugbau / - Umbau / - Verfeinerung wird es wie im folgenden aufgezeigt natürlich auch weiter gehen:

Samstag, 28. Dezember 2013

Die "schnelle Ertüchtigung" eines G 10 von Brawa zum kompatiblen Fahrzeug für H0 Pur Gleis - die sechste Runde - und ein neuer Wagen








Ein paar Tage vor Weihnachten zappte ich ein wenig in "der Bucht" herum und bin auf ein Angebot gestossen, welches ich nicht abschlagen konnte.
In diesem Angebot wurde ein neuer!! G 10 mit hohem Bremserhaus der ÖBB von BRAWA für sage und schreibe ganze 14,99 € das Stück mit kostenlosen Paketversand von einem in Deutschland ansässigem Händler angeboten! 
14,99 € - da mußte ich natürlich gleich 2 Exemplare dieses Wagen kaufen.
Schnell das Geld überwiesen, gestern die Nachricht vom Versand bekommen und heute schon auf meinem Arbeitstisch gelandet.
Selbstverständlich hatte ich bei diesem Geschäft auch ein klein wenig Pessimismus anbei, dieser hat sich aber beim ersten "unter die Lupe nehmen" der Wagen völlig in Luft aufgelöst!
Die erste Untersuchung brachte keine Mißstände oder Fehler an den Fahrzeugen, auch war die Verpackung der Wagen selbst meiner Meinung nach noch nicht geöffnet worden.
So bin ich nun in den Besitz eines weiteren G 10 von BRAWA für einen geplanten Umbau gekommen, den zweiten habe ich meinem Enkel abgegeben der sich natürlich über den für ihn unerwarteten Neuzugang in seinem Betriebspark auch sehr freute.



Dieser Wagen, hier im Bild schon mit H0pur Radsatz bestückt, besitzt ein verlängertes Fahrgestell und soll in der nächsten Zeit seines Bremserhaus neben der Handbremse beraubt werden.
Einen solchen Gedanken einen G 10 mit verlängertem Fahrwerk, dabei aber rückgebauter Handbremse zu erstellen, hatte ich schon einige Male in den letzten Jahren, nur der "normale" hohe Preis des Wagen lies mich etwas zurück halten.
Nun spielte der Zufall eine kleine Rolle mit und ich kann diesen Gedanken nun doch in die Tat umsetzten.

Ergo habe ich im ersten vorsichtigen Versuch gleich einmal das Bremserhaus vom Wagenkasten demontiert um zu schauen, wie groß der Aufwand beim beseitigen von etwaigen Formfehlern am Wagenkasten oder Dach unter dem Sitz des Bremserhauses ist.
Dies soll im folgenden gezeigt werden:

Montag, 23. Dezember 2013

Die H0 Pur Weiche - meine erste im Jahr 2009 gebaute EW 190 - 1:9r Fsch (H) nach H0 Pur Norm soll nun endlich fertig gestellt werden - die Wiederholung einiger Arbeitsschritte aus eigener Unachtsamkeit begangen







Es ist schon irgendwie verhext bei meiner Beschäftigung an dieser Weiche!
Habe ich noch im letzten Beitrag zu diesem Thema davon gesprochen, dass ich mit meinen Verbesserungen usw. im Bereich des Herzstück - und zu diesem Bereich zählen auch die beiden Radlenker - fertig bin und dem zufolge die Schwellen nun mit dem Furnier abschließend bedecken kann, was mir leider im ersten Durchgang auch nicht befriedigend gelungen ist, so habe ich doch dabei so sehr getrieft, dass ich die zu damaliger Zeit beim Bau der Weiche von mir falsch verwendeten Radlenker nicht bemerkte und diese noch immer montiert sind.
Falsche Radlenker in dem Sinne, dass diese von mir zu seiner Zeit verwendeten für die Bauart einer Weiche der Deutschen Reichsbahn nicht korrekt und demzufolge nicht geeignet sind!
Diese eingebauten Teile sind für eine EW 190 - 1:9 mit ihrer Vorbildlänge von 4,6 Meter für eine Weiche der Deutschen Bundesbahn ab den 1950er Jahren treffend, aber nicht für die beabsichtigte Nachbildung meiner Weiche der Bauform der DR.
Diese Weichen der DR besitzen Radlenker mit dem Vorbildmaß von 3,1 Meter!
Den begangenen Fehler hatte ich damals bei der Beschäftigung mit Fachliteratur dann sehr schnell bemerkt und besorgte mir ein Paar korrekte maßstäblich lange Teile für diese Weiche. Dies ist sicher auch schon wieder gut zwei Jahre her, solange lagern die Radlenker bei mir und harren auf ihre Verwendung.

Kurioser Weise habe ich dann schon im August 2012!! in diesem Beitrag im Blog vom Zusammenbau solcher 3,1 Meter langen Radlenker und deren Futterstücke für eine andere damals im Bau befindliche einfache Weiche detailliert in Wort und Bild berichtet!

Und nun beschäftige ich mich endlich intensiv mit der Fertigstellung dieser Weiche und habe dabei doch prompt das auswechseln der damals schon mit vorbereiteten Radlenker vergessen!




Das auswechseln selbst ist nicht der große Akt, die haltenden Kleineisen werden wieder von den Pertinax Schwellen vorsichtig mit nicht zuviel Wärme am Lötkolben um ein lösen der dünnen Kupferschicht vom Pertinax zu vermeiden abgelötet, und die "neuen" Teile nach dem sehr korrektem Ausrichten zum Herzstück und dessen Innenmaß wieder eingebaut.

Da ich im letzten Beitrag zur Weiche die Qualität meiner "Klebungen" des Furnier auf das Pertinax in diesem Bereich mit Recht bemängelte, kann ich hiermit nun "zwei Fliegen mit einer Klappe" schlagen, in dem diese Furnierstreifen vor dem geschilderten Umbau noch einmal vollständig entfernt wurden und nun nachdem der neue Radlenker eingebaut ist, nochmals mit frischem Furnier sehr sorgfältig und unter sparsamerer Verwendung des Klebstoff UA - AZ aufgeklebt sind.
Zum Schluß steht nun noch das vorsichtige verputzen der Furniere mit den Schwellen an.

So werde ich nach den Feiertagen auch den zweiten "falschen" Radlenker wechseln.


Ich wünsche nun allen meinen Besuchern und Lesern dieses Blog eine sehr geruhsame und entspannte Weihnachtszeit.


Donnerstag, 19. Dezember 2013

Die H0 Pur Weiche - meine erste im Jahr 2009 gebaute EW 190 - 1:9r Fsch (H) nach H0 Pur Norm soll nun endlich fertig gestellt werden - der Beginn einer wahren Sysiphus - Arbeit







Im vergangenen September hatte ich hier im Blog über mein geplantes fertigstellen der ersten vor ein paar Jahren von mir gebauten einfachen Weiche EW 49 - 190 - 1:9r Fsch (H) im H0pur Standard berichtet.
Bei diesen angestrebten "Restarbeiten" handelt es sich um Verbesserungen und Änderungen kleinerer Fehler und Details, welche ich zu seiner Zeit beim erstellen dieser Weiche auch aus damaliger Unkenntnis beging.
Diese Arbeiten sind nun im Bereich des Herzstück erfolgreich beendet und so kann es nun an die eigentliche geplante Arbeit des bestücken jeder einzelnen Pertinax Schwelle mit "Echtholzfurnier" aus dem Baum einer Linde gehen.
Dies nun ist der Beginn einer wahren Sisyphus -Arbeit, was im Grunde wohl noch sehr geschmeichelt ausgedrückt ist!

Im Bild zu sehen ist diese Weiche im noch "Kupfer - glänzenden" Outfit des Pertinax, nach der Prozedur der Bearbeitung würde ich sehr gern eine Weiche "im Echtholz - Outfit" der Schwellen vor mir liegen haben.
Nun dann mal frisch und fröhlich ans Werk!



Nach ca. 4 Stunden reiner Arbeitszeit, welche ich dabei aber nicht an einem Stück abgeleistet habe, stellt sich nun das erste Ergebnis wie es im Bild zu sehen ist dar.
Dies ist nun den ersten Versuch der Beklebung mit Holzfurnier auf Pertinax, es ist im Vorab gesagt wirklich nicht der ultimative "Kracher", von diesem bin ich noch ein ganzes Stück entfernt, aber es hat mir erste wertvolle Eindrücke und Erfahrungen gebracht, wie ich es besser machen könnte und natürlich auch muß!
Wenn man dabei noch bedenkt, dass die gesamte Länge der Schwellen dieser Weiche ca. 3,0 laufende Meter betragen, kann man sich gut vorstellen, dass dieses Projekt nicht mal eben schnell mit der nötigen Sorgfalt auszuführen ist.

Der heutige Beitrag zu diesem Thema soll noch nicht meine Vorgehensweise bei dieser Bastelei darstellen, dies werde ich wohl erst im nächsten Beitrag zur Sache berichten können - nachdem ich einige wichtige Punkte meiner Bearbeitung noch einmal durch den Kopf gegangen bin.
Im folgenden nun die ersten noch nicht ganz befriedigenden Ergebnisse beim verdecken der Pertinax Schwellen mit dem Holzfurnier:

Samstag, 14. Dezember 2013

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 10. Etappe








Man sollte es wirklich nicht für möglich halten beim Beginn der Arbeiten zur Angleichung eines BRAWA Kö II Modell in ein Fahrzeug des Ablieferung - Zustand im Jahr 1934 von Henschel in Kassel, mit welchem großen Aufwand an Zeit dieser Plan in die Tat umgesetzt werden kann.
Dabei steht hier "am Objekt" nicht einmal eine maßstäbliche Umsetzung dieser Basteleien im Vordergrund sondern die glaubhafte Darstellung der einzelnen Baugruppen und Bauteile zu einem harmonischem Ganzen!
Anfang Juni diesen Jahres habe ich nun mit diesem Projekt begonnen und es sind auch schon mittlerweile 9 Beiträge von mir zu diesem Thema erstellt worden und hier unter diesem Link chronologisch einsehbar - und es ist wohl noch kein Ende abzusehen, immer wieder werde ich beim teilweise doch intensiven beschäftigen mit dem Vorbild in der mir zur Verfügung stehenden über die Jahre angesammelten sehr umfangreichen Literatur aber auch an mir zugänglichen "Vorbildobjekten" der Kö II in meiner Nachbarschaft auf neue Situationen aufmerksam, die wenn möglich auf das Modell übertragen werden sollten.
Schaut man sich zB. nur einmal das oben abgebildete Innere des Führerstand und dessen Einrichtung einer Kö II intensiv an, werden immer wieder neue Details entdeckt welche auf das Modell übertragen werden könnten.
Was doch alles in solch einem "schnöden" Führerhaus einer Kleinlokomotive Nachbildungswert ist!



Ich habe nun weiter an "meiner Inneneinrichtung" gebastelt, dabei ist der obere Aufbau des Bedienungspult entstanden und auch der Kraftstofftank ist nun auf seinen "Schienen" mittels zwei Stahlbänder gemäß dem Vorbild auf dem Aufbau befestigt.
Davon werde ich heute aber hier erst etwas später detaillierter berichten, vorab sollen die eigentlich zur geplanten Verwendung kommenden gefederten Stangenpuffer ein Thema sein.


Im Bild oben am Modell sind zwei Exemplare gefederte Stangenpuffer mit quadratischen Pufferplatten von Weinert Modellbau zur Probe montiert.
Leider geben diese Puffer nicht das Bild der Puffer beim Vorbild wieder wie es im Bild rechts zu sehen ist.
Das diese Puffer mit dem kleineren 4,3 mm Pufferteller ausgestattet sind, obwohl das Vorbild mit den großen Tellern ausgestattet ist, soll erst einmal Nebensache sein, ich hatte eben zufällig noch diesen Satz "auf Lager".
Es sind die Weinert'schen Pufferhülsen, welche nun gar nicht dem Vorbild entsprechen.
Aber von welchem Anbieter sind diese gefederten Stangenpuffer gemäß dem Vorbild erhältlich?
Bis dato habe ich noch keinen Anbieter gefunden, im Online - Katalog von Reitz sind solche Exemplare aufgelistet, aber leider ohne Abbildung!
Vielleicht könnte mir der eine oder andere Leser dieses Beitrag zur Sache weiter helfen??

Nun zur Inneneinrichtug bzw. deren Aufbau der BRAWA Kö II in Wort und Bild:

Dienstag, 10. Dezember 2013

Nur mal so eine Idee - der Bau einer Entgleisungsweiche im H0 Pur Standard wird nun begonnen und die Idee in die Tat umgesetzt






Habe ich noch in diesem von mir hier im Blog geposteten Beitrag von "nur" einer Idee des Bau einer Entgleisungsweiche mit Gelenkzunge im H0pur Standard gesprochen, so ist mir dieser interessante Gedanke zur Umsetzung in ein maßstäbliches Modell in den letzten Tagen nicht mehr aus dem Kopf gegangen.
So habe ich weiter auf diesem Gebiet recherchiert und bin in einigen Publikationen, aber auch etwas im Internet zu diesem Thema fündig geworden. Zudem hat mir zu diesem Thema ein sehr netter Kollege aus dem Vogtland beratend Material und wertvolle Tipps übersandt!

Mein Hauptaugenmerk bei dieser Recherche war unter anderen der Aspekt, wie die Stelleinrichtung respektive der Verschluß der Gelenkzunge konstruktiv an einer Entgleisungsweiche nach Oberbau K beim Vorbild aufgebaut ist und ob dieser dann auch von mir mit meinen Möglichkeiten glaubhaft und funktionell nachgebildet werden kann.
Im Bild oben ist ein Hakenverschluß der Zunge bei einer Entgleisungsweiche - Professionell  ausgedrückt eine Entgleisungsvorrichtung nach Blatt R 853 DRG nach Oberbau K zu sehen, (übrigens können diese kleinen Bilder durch drauf klicken vergrößert werden), von diesem ich mir versuche eine detaillierte Konstruktionszeichnung der einzelnen Bauteile zu besorgen.
Darüber werde ich dann später hier meine Gedanken äußern, erst einmal muß ich selbst in diese für mich zum Teil noch unbekannte Materie eintauchen, auch um darüber keinen groben Unsinn zu schreiben!



Nun habe ich die ersten Schritte zu einem Modell dieser Entgleisungsweiche "auf's Brett" gebracht.
Die gedruckte Schablone einer einfachen Weiche  EW 190 - 1:9 geteilt um den vorderen Zungenbereich zu erhalten und diesen sorgfältig ohne zu ziehen auf ein 12 mm starkes Stück Multiplex geklebt.
Darauf werden dann die Echt - Holzschwellen positioniert.
Die Holzschwellen aus dem bewährten und stimmigen Lindenholz Profil von H0fine werden den Vorgaben der Schablone entsprechend abgelängt und bearbeitet, mit der ersten Grundbeize überzogen und nach dem trocknen mit ein wenig UHU Alleskleber mit Lösungsmittel - angerührt mit etwas Azeton bis sich beim Klebstoff keine Fäden mehr ziehen - aufgeklebt.

Weiter geht es im folgenden mit der ersten Bestückung von Kleineisen an dieser Entgleisungsvorrichtung:

Mittwoch, 4. Dezember 2013

BRAWA 's geschweißter 22 Kubikmeter Kesselwagen Epoche 3 der DR im Umbau auf H0 Pur Standard - und ein paar kritische Gedanken zum Fahrwerk nebst einem "kleinen" Umbau von Achshalter und Gleitachslager






Beim bearbeiten und späteren beginnen der Alterung am Fahrwerk des BRAWA Kesselwagen ist mir dabei oft der Gedanke gekommen, dass irgend etwas an diesem Fahrwerk nicht stimmig ist, nicht stimmig sein kann.
Dieses geschilderte Gefühl lies mich nun nicht mehr los, lange konnte ich mir aber selbst nicht erklären, welcher Umstand am Fahrwerk diesen Gedanken erzeugt. Einige Male habe ich mit dem Messschieber vermessen und mit den Daten des Vorbild verglichen, eine "richtige" Unstimmigkeit die mein Gefühl erzeugte, konnte ich einfach nicht finden.
Nach immer wieder teils längerem betrachten des Kesselwagen, den ich nun extra für diesen Zweck auf meinen Schreibtisch in Sichtkontakt geholt hatte, viel es mir auf einmal wie die "berühmten" Schuppen von den Augen - die Ursache meines Gefühl sind die originalen von BRAWA an diesem Wagen angebauten Gleitachs - Radlager bzw. deren Kästen!
Also schnell eine Musterzeichnung eines Gleitachslager / Lagerkasten auf den Tisch geholt, am Wagen die Maße genommen und in den Maßstab 1 : 87 gerechnet und siehe da - BRAWA's Gleitachslager sind viel zu klein gegenüber ihrem Vorbild!
Ich möchte jetzt nicht mit einzelnen Abmessungen und deren Unterschiede der Gleitachslager des Vorbild zu den verbauten Originalteilen am Kesselwagen nerven, nur so viel sei gesagt, dass meiner persönlichen Meinung nach BRAWA die Abmessungen dieser Gleitachslager wohl mit Rollenlager nach UIC gleich gestellt hat, denn nach einer Prüfung in dieser Richtung stellten sich die Ergebnisse dementsprechend sofort ein.
So ist auch mein oben geschildertes Gefühl erklärbar!
Rollenlager der UIC Bauart sind um einiges "zierlicher" gebaut als die doch recht wuchtigen Gleitachslager in ihrem Umfang es darstellen.

Kann ich nun mit diesen in ihrer Dimensionierung zu kleinen Gleitachslager an diesem Wagen leben?
Vielleicht klingt es nun zu sehr pedantisch von mir, wenn ich klipp und klar sage: NEIN!

Da dieser Wagen, auf jeden Fall betrifft es mein Exemplar mit H0pur Radsatz und auch den Wagen meines Enkel mit RP 25 / 88 Radsatz ausgestattet, eine sehr mäßige Rolleigenschaft besitzt und der Grund dafür an den beiden verbauten aus Blech gestanzten Achshalterbrücken zu finden ist, habe ich nun für mich eine Lösung beider Probleme gefunden.



Das nun im Bild links zu sehende "neue" Gleitachslager ist ein maßstäbliches Teil aus dem Bahnsinn - Shop. Dieses Achslager nun am Kesselwagen zu installieren bedarf es natürlich auch neuer maßstäblicher Achshalter, welche ich aus der hier unter diesem Link im Blog vorgestellten Ätzplatine für den Umbau des Rungenwagen Rs 31 Stuttgart entnommen habe.
Diese Achshalter beim Vorbild des Rs Stuttgart sind Baugleich denen der geschweißten Kesselwagen aus den gleichen Baujahren beim Vorbild zur DRG Zeit. So ist es nicht Vorbild widrig, diese Teile auch am BRAWA Kesselwagen zu verwenden.

Es ist an diesem Wagen relativ einfach die Achshalter inklusive der Gleitachslager zu wechseln, so ich es im folgenden zeigen möchte:

Montag, 2. Dezember 2013

Mein Besuch der Modellbahnausstellung der Köthener Modellbahnfreunde am vorigen Wochenende in Köthen / Anhalt







Einer meiner alljährlich regelmäßig stattfindenden Besuche einer Modellbahnausstellung in der Vorweihnachtszeit gilt den Köthener Modellbahnfreunden mit deren Präsentationen des Schaffens an ihren Heimanlagen verschiedener Baugrößen und den Segmenten / Modulen der Baugröße H0 in meiner Nachbarschaft der Bachstadt Köthen / Anhalt.
So habe ich zusammen mit meiner Frau auch am vorigen Wochenende die Kollegen in Köthen besucht, um wieder einmal einen schönen Fahrbetrieb auf der recht langen Segmentanlage, welche zum großen Teil nach Motiven der ehemaligen sächsischen Normalspur - Kleinbahn Schildau - Mockrehna an der Hauptstrecke Eilenburg Torgau gelegen zu erleben.

Ich gebe es hier freimütig zu, die gezeigten Segmente / Module der H0 Anlage haben es mir äußerst positiv angetan. Aus diesem Grund möchte ich heute hier auch ein paar schöne Szenen zeigen, welche mir neben vielen anderen sehr stimmigen und originell umgesetzten Arbeiten am besten gefallen haben. Dabei viel mir die Auswahl aus deren vielen sehr schwer!

Wer noch mehr Bilder von der diesjährigen aber auch in den letzten Jahren stattgefundenen Ausstellungen sich anschauen möchte, der geht bitte unter diesem Link zum Drehscheibe (DSO) Modellbahnforum. Dort hat der Kollege Steffen viele schöne Aufnahmen eingestellt und diese zum Teil dokumentiert.

Sollen nun einige Bilder der sehr sehenswerten Ausstellung folgen.



Zu erst wurde das Bahnbetriebswerk besichtigt.
Diese Anlage wird analog betrieben und die jeweiligen Baugruppen wie Drehscheibe, Weichen und auch ein Gleistor werden von einem Stellpult aus gestellt, die Fahrzeuge werden dagegen digital gesteuert.
Alles in allem eine sehr stimmige Szenerie mit vielen schön gestalteten Szenen und Details, wobei man beim betrachten wirklich den Eindruck gewinnt, dass der Erbauer sich mit dieser Thematik eines Bw beim Vorbild eingehend beschäftigt hat.

Nun weitere sehr sehenswerte Bilder dieser Ausstellung:

Donnerstag, 28. November 2013

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge XII - und die Abstützung und Sicherung der gefährdeten Bahntrasse in diesem Streckenbereich







In einem der vorangegangenen Beiträge zum Minimodul, der unter diesem Link zu erreichen ist, hatte ich das Thema "Sickerwasser aus der Abraumhalde neben dem Gleis" schon eingehend beschrieben und  berichtet dabei von der anstehenden Situation der notwendigen "Wasserentsorgung" an der Strecke beim Vorbild der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn.
Ich habe nun begonnen, diese Situation in ersten Schritten auf das Minimodul zu übertragen.
Dabei soll die am Anfang die Ende der 1950 iger Jahre entstandene Befestigung der Gleistrasse entstehen um später die Rohre etc. zur Wasserableitung verlegen zu können.
Dieses Befestigung der Trasse wurde zu damaliger Zeit mit sehr einfachen aber dennoch wirksam über 30 Jahre ihren Zweck erfüllenden Mitteln ausgeführt.
Dabei kamen beim Vorbild 300 mm H - Stahlträger zum Einsatz, welche "recycelt" aus einem Abbruch im benachbarten Großkraftwerk Zschornewitz stammten. Diese H - Träger zusammen mit brauchbaren Altschwellen wurde knapp neben dem Gleis in Profilfreiheit zur Strecke in den Boden gerammt und die Lücken zwischen den Trägern mit den alten Schwellen aufgefüllt. So ist eine sehr wirksame Befestigung der Gleistrasse gegenüber dem unmittelbar daneben liegenden Wassergraben erreicht worden. Bei Verrottungen der aufgefüllten Schwellen wurden diese Kurzerhand entsorgt und "neue" alt brauchbare Schwellen wieder aufgefüllt.
Gleichzeitig mußte man ein paar der H - Stahlträger im Laufe der Zeit nochmals abstützen, was auf den sehr lockeren sandigen Boden zurück zuführen ist.
Diese Situation wovon leider bis dato kein Bild vom Vorbild aufzutreiben war, aber nach Aussagen eines Zeitzeugen und ehemaligen Mitarbeiter des damals für diesen Streckenabschnitt zuständigen Meisterbereich glaubhaft und detailliert mir gegenüber erzählt und beschrieben worden ist,  möchte ich nun versuchen im Modell darzustellen!



Die H - Stahlträger bestehen in diesem Fall aus Messing H - Profil der Abmessung von 3,0 mm x 3,0 mm nebst  dem Lindenholzprofil von H0fine, welches ich für "normale Schwellen" beim Gleis - und Weichenselbstbau auch verwende.
Im Prinzip ist der Bau dieser Balustrade recht simpel, einige wenige Bemerkungen möchte ich im folgenden dem geneigten Leser und Besucher dieses Blog an Hand weiterer Abbildungen zur Erstellung abgeben:

Sonntag, 24. November 2013

Ein paar "kleine Basteleien" am Modell des offenen Güterwagen der Gattung Omm 33 Villach von Liliput / Bachmann und ein neuer Versuch kann begonnen werden







Ungebremster Werkswagen Ommu 33 Villach
Mit etwas Glück geht es nun weiter mit den Basteleien am Omm 33 Villach, Glück in dem Sinne, dass ich aus alter ehemaliger Liliput Produktion noch einen unbehandelten "rohen" Wagenkasten auftreiben konnte.
So kann ich nun ohne Rücksicht auf Verlust um den auf dem Metallfahrwerk aufgeklebten Wagenkasten wie in diesem vorher gehenden Beitrag beschrieben von diesem entfernen.
Demnächst wird nun die Bearbeitung des "neuen" Wagenkasten anstehen, dass anbringen von verschiedenen Details aber auch die komplette Heraustrennung des Kastenboden, welcher durch eine passende Messingplatte ersetzt werden wird um das Gewicht des trotz seines Fahrwerk aus Metall doch recht leichten Wagen etwas zu erhöhen.



Im Bild zu sehen ist der "rohe" Wagenkasten des Villach aus ehemaliger Liliput Produktion und zwei Ätzrahmen aus Neusilberblech vom AW Lingen.
Bei den anstehenden Verfeinerungsarbeiten werden zudem ua. die Eckstützen gegen feine geätzte Teile aus der Ätzplatine für den Ommu Villach von AW Lingen Jochen Leisner, erhältlich direkt bei Herrn Leisner oder im H0fine - Shop ausgetauscht werden.
Später dann wird der Bau des Sprengwerk aus eben diesem Ätzblech erfolgen.

Nachdem ich nun die neuen Wagenkasten erhalten hatte, konnte ich mich "frisch und frei" an die Trennung des originalen Wagen machen. Ich brauchte ja keine größte Vorsicht mehr walten zu lassen um die geklebten Bereiche des Kasten vom Fahrwerk zu trennen.
Eine doch große Überraschung bekam ich dabei zu spüren, welche ich im folgenden zeigen möchte:

Mittwoch, 20. November 2013

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 9. Etappe und die Bearbeitung des Führerhausdach








Mein Vorbild - Kö 4498 im Ablieferungzustand von Henschel 1934
Ganze zwei Monate ruhte nun das Projekt der BRAWA Kö II, heute soll es endlich weitergehen mit deren Umbau zu einer Kleinlokomotive der Leistungsklasse II im Ursprungszustand bei der Ablieferung von Henschel im Jahr 1934.
Um mich wieder in das Thema "zurück zu finden", werde ich als nächstes mit der "etwas kleineren Arbeit" der Bearbeitung des Führerhausdach beginnen.
Dieses Dach besitzt werkseitig von BRAWA die relativ vorbildgetreue Anordnung der Niete, welche das Dach da dieses aus mehreren Blechtafeln beim Vorbild zu einer Einheit zusammengesetzt ist verbinden.
Natürlich könnte man der Einfachheit halber auch ein passendes Messingblech zum Dach bearbeiten und dieses dann verwenden, einzig die abgebildeten Niete werden dann aber zum Problem eines sehr großen Arbeitsaufwand, den ich bei der Benutzung und nachfolgenden Bearbeitung des originalen Dach mir einfach ersparen möchte.
Die Bearbeitung dieses originalen Dach bis zur Erreichung meines gewünschten Resultat hatte es ohne hin sehr "in sich", was man beim betrachten des Originalzustand eigentlich nicht für möglich hält.
Um es vorweg zu nehmen, dieses komplette Bearbeitung hat mir in etwa ganze 5 Stunden reine Arbeitszeit gekostet!



Das komplett bearbeitete Dach auf dem Führerhaus der BRAWA Kö II.
Einzelne Schritte der Bearbeitung bis zu diesem sichtbaren Ergebniss möchte ich nun im folgenden schildern:

Freitag, 15. November 2013

BRAWA 's geschweißter 22 Kubikmeter Kesselwagen Epoche 3 der DR im Umbau auf H0 Pur Standard - die erste Patina








Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich dem Versuch unterlegen bin, einen Güterwagen so realistisch es mir möglich ist zu altern, ihm eine realistische "Betriebspatina" zu verpassen.
Nun denn, nachdem ich am Fahrwerk des BRAWA Kesselwagen "nur ein Paar" Details des Fahrwerk "schon mal" mit etwas Farbe versehen habe, hat es mich doch wieder völlig gepackt!
Ich konnte mich aber dennoch "mit Mühe und Not" von den Teilen bzw. Bereichen des Fahrwerk mit der Farbe fernhalten, welche ich noch etwas verfeinern möchte bzw. muß.

Aber von den ersten Ergebnissen mit dem Umgang der Farbe bin ich schon ganz zufrieden und möchte Euch hier die ersten Fortschritte kurz in ein paar wenigen Bildern zeigen.



Nachgebildet werden soll dieser Kesselwagen um das Jahr 1960, in dieser Zeit er als Privatwagen bei einem großen Chemiewerk in Bitterfeld eingestellt gewesen ist.
Dieses Chemiewerk hatte zu jener Zeit bis hinein in die "späten" 1980er Jahre eine größere dreistellige Anzahl an Kesselwagen verschiedenster Bauart von der Deutschen Reichsbahn angemietet, welche sich nun regelmäßig in den Tiefen des Werkes befanden und dementsprechend mit einem gewissen Alter nach dem letzten Stelltag durch die Einwirkungen der nicht gerade gesunden Umgebung für Mensch und Material geschwängert von Säuren, Salzen und anderen hoch korrosiven Stoffen in einem zum Teil sehr herunter gekommenen Zustand befanden.
Ich persönlich kenne speziell aus den 1980er Jahren noch viele solcher Kesselwagen, die gemessen an ihrem letzten Stelltag in einem RAW unter Umständen nicht einmal 2 Jahre zur Erlangung diese Zustand brauchten!

So bin ich nun am Versuch, einen solchen "Leidgeprüften" Kesselwagen auf meine Gleise zu stellen.
Folgend habe ich noch ein paar Bilder des Wagen aus anderen Perspektiven aufgenommen:

Donnerstag, 14. November 2013

Nur mal so eine Idee - der (eventuelle) Bau einer Entgleisungsweiche nebst einer Güterwagen - Rangieranlage






Bei der Suche vor einiger Zeit in den Tiefen meines Bilderarchiv nach einer bestimmten Aufnahme, fiel mir dieser im folgenden abgebildete Papierabzug in die Hände.
Irgendwann in den 1990er Jahren hatte ich mir einmal von einem Hobbyfotografen dessen Namen ich leider nicht mehr weiß, einige  Papierabzüge von Eisenbahnmotiven rund um Chemnitz auf einer Börse gekauft.

Zu diesem erstandenen Satz Bilder gehört auch die Aufnahme einer Entgleisungsweiche mit angeschlossener Gleissperre, welche einem scheinbar kleinen mir leider nicht bekannten Anschlieser mit seinem Betrieb an einer Hauptstrecke der ehemaligen DR gelegen eigen ist, diese Entgleisungsweiche nun im Anschlußgleis als Flankenschutz zur Hauptstrecke fungiert.


Abbildung: Rainer Heinrich
Seitdem ich nun dieses Bild wieder aufgefunden habe, geht mir das Motiv der Entgleisungsweiche inklusive ihrer unmittelbaren Umgebung "Modellbautechnisch" nicht mehr aus dem Sinn!
Auch das im Bild links zu sehende schöne Maschinenhäuschen finde ich sehr interessant, zeigt es doch wohl durch das Indiz der vor diesem zu erkennenden Umlenkrolle bekräftet, daß jene sehr wahrscheinlich zu einer an dieser Stelle installierten Güterwagen - Rangieranlage (Spill) gehört, wobei sich die eigentliche Winde als Maschinenanlage eben in diesem Häuschen befindet dürfte.

Natürlich ist die hinter der Entgleisungsweiche liegende kurze Aussenbogenweiche "auch nicht von schlechten Eltern" und immer einem Nachbau wert.

Leider existierte solch ein Motiv nicht bei der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn, von welcher ich bekannterweise eine Betriebsstelle an diesem Vorbild gemäß im Maßstab 1 : 87 erstelle, aber als kleines Diorama wäre jene im Bild zu sehende Betriebssituation schon sehr interessant nachzuempfinden ...
Vielleicht komme ich noch einmal darauf zurück.

Dienstag, 12. November 2013

BRAWA 's geschweißter 22 Kubikmeter Kesselwagen Epoche 3 der DR im Umbau auf H0 Pur Standard und der Beginn einer betriebsgerechten Alterung








Da ich in diesen Tagen sehr wenig Zeit habe etwas zu bauen und basteln, möchte ich heute "nur" ein paar Bilder von diesem Fahrzeug und den ersten Versuchen einer betriebsgerechten Patinierung an Fahrwerk und Kessel, welche ich kürzlich begonnen habe hier zeigen.
Einige Umbau - und Verfeinerungsarbeiten müssen aber noch vollzogen werden bevor der Wagen dann komplett gealtert werden wird.



Im Bild zu sehen ist ua. eine Beplankung der oberen Laufstege des Kessel, diese habe ich aus 0,17 mm starkem oder besser gesagt aus extrem dünnen Lindenholz Furnier beklebt. Gleiches wir mit der Bremserbühne und den Aufstiegen zu dieser geschehen.
Zu diesem Lindenholzfunier in wirklich Erstklassiger Qualität bin ich durch meine Frau gekommen, welche sich mit der Frage nach der Fertigung von solchem wirklich extrem dünnen Furnierstreifen an Mathias Hellmann von H0fine gewandt hat und dieser ohne zu zögern die Machbarkeit mit seiner Holzbearbeitungsmaschine ausprobierte und nun das Ergebnis der Bearbeitung als Muster, geliefert mit einer von mir aus seinem Shop benötigten Warenlieferung nun hier vorliegt.
Dabei ging es meiner Frau bei ihrer Anfrage erstrangig um solch dünnes Furnier zum bekleben meiner auf Pertinaxschwellen gelöteten Gleise und Weichen im H0pur Standard meines kleinen Privatbahn Bahnhof der Merziener Privatbahn AG bb, den ich hier im Blog vor nun bald 2 Jahren vorstellte und dieser nach Aussage meiner Frau nun endlich auch einmal fertig gestellt werden sollte.
Ja ja, die Frauen ...

Mein großer Dank gebührt Mathias Hellmann für seine schnelle und unkomplizierte Bereitschaft zu dieser Tat, werden dadurch ganz sicher nicht nur mir in Zukunft einige "Modellbauträume" mehr in Erfüllung gehen.

So, zurück zum Thema und dem Kesselwagen von BRAWA, von diesem Modell und seinem Vorbild nun noch ein paar Bilder folgen sollen:

Donnerstag, 7. November 2013

BRAWA 's geschweißter 22 Kubikmeter Kesselwagen Epoche 3 der DR rollte vom Händler an - und liegt nun zur Verfeinerung in den H0 Pur Standard auf meinem Arbeitstisch








Vor einiger Zeit hatte ich in einem Beitrag hier in diesem Beitrag im Blog davon berichtet, dass ich meinem Enkel ein Exemplar der neuen geschweißten 22 Kubikmeter - Kesselwagen von BRAWA - so neu sind die Wagen heute ja auch nicht mehr - als Dank für seine Mitarbeit am Minimodul schenken wolle.
Nun ist der Wagen (fast) ohne Fehler schon einige Zeit in seinem Fahrzeugbestand angekommen, aber auch ich selbst habe mir zeitgleich solch einen Wagen beschafft.

Über die Qualität der filigranen Ausführung des Modell und dessen sehr gute Umsetzung des Vorbild wurde seit dem erscheinen schon sehr viel in den einschläglichen Publikationen geschrieben, aus diesem Grunde möchte ich euch und mir es hier ersparen, auch noch meinen Senf  abzugeben.

Nur so viel, es ist schon erstaunlich, was heute und mit der hier ausgeführten Feinheit aus dem Material Kunststoff hergestellt werden kann!

Nachdem ich mir nun meinen Kesselwagen eingehend betrachtet habe und dabei - ich gebe es zu - auch mit dem Meßschieber "kontrollierte", habe ich den Plan gefaßt das Modell noch etwas zu verfeinern.
Dabei könnte man noch so einiges verbessern bzw. nicht vorhandenes anbauen.
Ich möchte es in diesem Sinne aber nicht übertreiben und werde "nur" vereinzelte Bauteile und Details anbringen, welche der Betrachter auch auf "den zweiten Blick" erkennen kann.
Schluß endlich werden der Großteil der Verfeinerungen den Fahrwerksbereich zu Gute kommen, nur ein paar wenige kleine Details betreffen die Aufbauten.




Die erste Verbesserung welche für mich an Güterwagen schon fast obligatorisch ist, soll das anbringen der fehlenden Bremsfangschlingen im Bereich der Bremsdreiecke sein. Diese Teile heben im angebauten Zustand meiner Meinung nach den Anspruch für ein gutes Modell ungemein!
Die Originalkupplung von D.I.T.- Modell mit Stahlbügel habe ich in diesem Bild nur provisorisch eingesteckt, auch sind noch die originalen Puffer vorhanden, welche zum Abschluß der Arbeiten gegen solche der gefederten art ausgetauscht werden.

Wie ich dabei vorgegangen bin nebst dem Bau nebst der Anfertigung ein Paar anderer notwendiger Bauteile möchte ich nun im folgenden schildern:

Dienstag, 5. November 2013

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge XI - ein kleiner Zwischenbericht






Vielleicht ist es dem einen oder anderem meiner werten Leserschaft dieses Blog von Interesse, in wie weit nun das "Minimodul" in seiner zur Zeit bestehenden Struktur in voller Ansicht mit allen bisher für diesen Zweck erstellten und in Arbeit befindlichen Modellen besteht.

Ich habe nun am vergangenen Sonntag bei dem allerseits draußen vor der Tür bestehendem Regennassen und  sehr ungemütlichen Herbstwetter ein paar Fotos vom Minimodul geschossen, um einmal selbst den momentanen Fertigungszustand  "in voller Pracht" - wenn man schon davon sprechen kann - zu überblicken und ein wenig zu genießen.

Diese Aufnahmen möchte ich euch nicht vorenthalten, sind doch schon ein paar kleine Erfolge in meiner etwas langwierigen Bastelarbeit an den bis dato erstellten Teilen zu erkennen.



Der komplette Überblick zeigt nun im Ganzen das im entstehen befindliche Minimodul.
Die Teile liegen auf einer Papierunterlage mit den Maßen von 900 mm x 400 mm, auf dieser ein Raster von 100 mm aufgezeichnet ist, um die genauen Standorte der einzelnen Modelle ermitteln zu können.
Die Gesamtlänge des hier zu sehenden Hauptgleis inklusive der "rückgebauten" Weiche beträgt 1100 mm.

Nun sollen noch einige Aufnahmen, Überlegungen und Pläne im Detail folgen:

Samstag, 2. November 2013

Ein paar "kleine Basteleien" am Modell des offenen Güterwagen der Gattung Omm 33 Villach von Liliput / Bachmann und eine ganz ganz böse Überraschung







Es ist mir bis zum Zeitpunkt des nun intensiven befassen mit diesem Wagen nicht aufgefallen und stellte sich nun als eine sehr böse Überraschung heraus:

Das Fahrgestell ist mit dem Wagenkasten bei seiner Produktion in China untrennbar verklebt!!!

Dieser Vaupax ist mir beim vergeblich versuchten und leider missglückten trennen der beiden Teile von einander bewusst geworden und ohne zumindest den Wagenkasten zu beschädigen wird auch keine Trennung sauber gelingen!
Der Grund ist an den verbauten Federpuffer zu finden, welche der Wagen im original besitzt und worauf Liliput / Bachmann scheinbar ganz Stolz ist, diese an diesem Fahrzeug verbaut zu haben. Das sollte ja auch völlig in Ordnung gehen, wenn - ja wenn diese Puffer nicht  mit zum Teil einer großen weit überdimensionierten Masse an Klebstoff in das Fahrwerk verklebt worden wären.
Bei diesem verkleben der Puffer haben es die Chinesen so gut gemeint, dass große Teile des verwendeten Klebstoff das Metallfahrwerk an beiden Stirnseiten mit dem Wagenkasten fest verbunden worden ist.
Mit herkömmlichen Mitteln wie Azeton ua. ist jedenfalls keine Lösung des Kleber möglich, meiner Meinung nach besteht dieser aus einer 2 K Verbindung die vielleicht mit kochendem Wasser zu lösen wäre.
Da aber der Wagenkasten aus Kunststoff besteht, muß und sollte man solch ein Experiment von vornherein ausschließen.
Es ist leider auch kein Einzelfall und betrifft nicht nur diesen einen Wagen.
Vor ein paar Jahren hatte ich mir bei einer Sonderpreisaktion drei Exemplare dieser Fahrzeuge laden neu gekauft - und alle drei haben das gleiche Problem.
Auch der Liliput Villach eines Freundes aus der Bachmann - China Produktion "krankt" an solcher Verklebung!

Nun gut, sei es drum - was aber nun?



Wie man es im Bild besonders stark im Bereich der linken Pufferbohle erkennen kann, hat man mit Klebstoff  für war nicht gespart!
Das ganze Malheur fiel mir erst richtig auf, als ich die Kurzkupplungkullise aus dem Wagen entfernte.
Da nun aber dieser Wagen schon leicht demontiert in jenem untrennbarem Zustand vor mir liegt, habe ich nun beschlossen im ersten Schritt die Achslager deutlich zu verbessern, da im originalen Zustand der Wagen hervor gerufen durch sehr schlechte Achslagerungen und der beiden Achsen, welche leider auch nicht die besten sind, ein nur sehr mäßiges Fahrverhalten an den Tag legt.
Später wird dann dieser Wagen in den Bestand meines Enkel übergehen, ich selbst möchte ihn jetzt als "mein Versuchsobjekt" bezeichnen, um später nach der Beschaffung eines originalen alten Liliput "Villach" den geplanten Umbau doch noch "durchziehen" zu können.

Im Bild sind die umgebauten Achslager in den Achshalter schon zu erkennen, den detaillierten Weg zu diesem Ergebnis welches die Fahr - und Abrolleigenschaften erheblich verbessert, möchte ich nun im folgenden schildern:

Montag, 28. Oktober 2013

Unsere Enkel Module - jetzt soll es nun endlich frisch ans Werk gehen - das Kapitel 1





Jetzt wird es Ernst denn ich muß nun in der nächsten Zeit für und mit meinem Enkel gemeinsam ein paar Module bauen.

Lange Zeit hatte ich es ihm versprochen, gescheitert ist bis dato dieses Projekt "nur" am leisen Widerspruch seiner Mutter, die unter anderen Argumenten in seinem bisherigen Zimmer nicht den Platz für eine wenn auch kleine Modul - Anlage sah.
Nun haben seine Eltern in den letzten Wochen in unserem Haus dafür gesorgt, dass mein Enkel ein neues und fast doppelt so großes Zimmer wie sein bisheriges vor kurzer Zeit beziehen konnte.
Der mangelnde Platz zum aufstellen zweier kleiner Module in seinem neuen Reich ist nun nicht mehr das Argument der Enthaltsamkeit.

So bin nun ich gefragt, natürlich am besten "schon gestern", zwei bis drei Module zu "zaubern"!

Vor ca. nunmehr einem Jahr hatte ich hier im Blog (Link)  schon einmal über die geplanten "Enkel Module" gesprochen, diese aber ihrer Länge wegen heute leider nicht mehr umgesetzt werden können.
Durch Vorgabe seiner Eltern auf einer Länge von ca. 2,50 Meter und einer Breite von ca. 40 cm habe ich nun ein paar Gleisplan skizzen entworfen, von diesen die folgende in die nähere Auswahl rückt.



Ein kleiner im Bogen ausgeführter Bahnhof mit einem Umfahrgleis und zwei Betriebsstellen / Anschließer soll das Grundthema der Module sein. Dabei werden vier Weichen von Weinert "mein Gleis" benötigt, auch ein Wunsch von mir, um nun endlich einmal das Weinert Material in der Praxis ausprobieren zu können.
Die linke Einfahrtweiche soll eine EW 190 - 1:9 darstellen, die drei weiteren Weichen stellen die Außenbogenweichen oder bei Weinert auch Y - Weichen benannt mit den beiden zur Zeit erhältlichen Herzstückwinkel von 1 : 6,6 und 1 : 9 dar. Das Gleis selbst wird dann das Flexgleis von Weinert sein.
Gestellt sollen die Weichen mechanisch mit Antrieben von H0fine und mittels durchgängiger Stellstange per Hand werden, diese Anwendung ich hier im Blog (Link) schon einmal vorgestellt hatte.

Da im Grunde diese Anlage mit Fahrzeugen befahren werden soll, welche sämtlich mit Radsätzen der Norm RP 25 / 110 und vereinzelt schon RP 25 / 88 Finescale bestückt sind, dürfte die Wahl des Gleis - und Weichenmaterial eine logische Schlussfolgerung sein.

Dies sind nun die ersten Gedanken zum Plan des Bau von Modulen für meinen Enkel, welchem der Familienrat dann in den nächsten Tagen noch zustimmen muß.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge X - und die "abgekippten Betonschwellen" im befahrbaren Gleis





Mitunter sehr groteske Situationen im Gleis der Kleinbahn meines Vorbild und zudem von der zuständigen Bahnaufsicht zur Zeit wieder für bedingt befahrbar erklärt, solche schönen und  interessanten  Motive sind doch für den Gleis - und Weichen - Selbstbauer ein wahrlich gefundenes Fressen, diese exakt maßstäblich in ein Modell zu übertragen.

So auch diese heute vorgestellte real existierende Situation im Gleis der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn, welche am Anfang des Gleisbogen auf meinem Minimodul exakt ins Modell übertragen werden wird.



Eine Situation im Gleis die 1988 entstanden und bis zum heutigen Tag erkennbar nach einem Nachbau förmlich schreit - ein paar gekippte Betonschwellen Bauart Bs 55 DR hervorgerufen durch eine Gefahrbremsung / Notbremsung einer gezogenen Rangierabteilung mit mehreren beladenen Wagen und durchgehend angeschlossener Bremsleitung nebst einem guten Wert an Bremsprozenten da sämtliche Fahrzeuge der Einheit Druckluft gebremst - aber leider von der ziehenden Lokomotive kurz vor dem Zeitpunkt dieser Bremsung getrennt durch eine Zugtrennung, hervorgerufen durch den Bruch des Zughaken am der Lokomotive folgenden ersten Wagen verursacht.
Dadurch wurde die Zwangsbremsung durch die Trennung der Bremsleitung der Rangierabteilung herbeigerufen, wobei der Umstand einer Gefällefahrt im Gleis von ca. 4 Promille noch ihr übriges Tat. Leider waren zu diesem Zeitpunkt im Gleis keine Wanderschutzklemmen installiert, dementsprechend konnten die Schienen ein paar Zentimeter verrutschen und dieses Bild erzeugen.

Aller Anfang um ein den Gegebenheiten auserkorenen Vorbild in ein exaktes Modell zu übertragen ist ein genaues und detailliertes Studium des Vorbild am Objekt der nachzubildenden Begierde selbst und aus vielen  Perspektiven geschossenen Bildern und Detailaufnahmen zur Auswertung Daheim.

Im folgenden möchte ich noch einige Detailaufnahmen von dieser Vorbildsituation zeigen und einige Gedanken zur Umsetzung in das Modell äußern:

Dienstag, 22. Oktober 2013

Landschaftsgestaltung und "Begrasung" - das experimentieren mit Landschaftsmaterial - heute der Teil V - die Sandkuhle bekommt ihre erste Struktur





Nachdem der Grundkorpus der Sandkuhle fertig gestellt und die Bodenstruktur im mittleren Bereich modelliert ist, geht es nun an die erste Gestaltung in diesem Bereich.

Man sollte bedenken, dass solche illegal auf gegrabenen Sandgruben eine Tiefe von maximal 1,5 - 2,0 Meter besaßen, zum größten Teil aber dennoch bei weitem nicht so Tief   "gebuddelt" wurde.
Nach ca. 30 - 50 cm in den Boden gegraben, kam schon bester Sand und Kies zum Vorschein, aus diesem Grund sich solche Gruben auch eher im Umfang und nicht in der Tiefe ausgebreitet hatten.
Es wurde mit Spitzhacke, Spaten und Schaufel der Sand zum Abtransport in kleine Wagen, Hundewagen wie man sie noch in den 1960er Jahren besaß und vielleicht vereinzelt auf einen Pferdewagen geladen und nach Hause gefahren.
Diese Ausführung der örtlichen Gegebenheit hatte ich im letzten Beitrag leider "vergessen" mit aufzuführen, auf berechtigte Nachfrage und Wunsch eines Herrn habe ich sofort das gewünschte hiermit selbstverständlich nachgeliefert!

Am Anfang steht die Farbgebung der später mit Erde behafteten Geländestrukturen an, diese ich mit einer dunkelbraunen Acrylfarbe satt einfärbe.Dabei sollte man schon auf die Strukturen einer beim Vorbild gegebenen Szene genau achten um die Glaubhaftigkeit der vorhandenen Erdnarben korrekt darzustellen.
danach wird der vorhandene am Boden völlig unsymetrisch herum liegende Kies in vielen verschiedenen Gesteinsgrößen nachgebildet, wobei das Augenmerk darauf liegen sollte, dass dieser zum großen Teil aus hoher gelegenen Ebenen der Grube mit der Zeit und bedingt des Abbau von Sand in Richtung Boden gerutscht bzw. gerieselt ist.

Heute zeige ich die ersten Bilder vom momentanen Bauzustand ausschließlich in Makroaufnahmen vom Objekt aufgenommen, um ua. die Gesteinsformationen und deren Lage gut zeigen zu können.



Der momentane Zustand der Kuhle / Grube ist an Hand dieser Abbildung zu sehen, in der Mitte ein Stück der Landschaft welche sich im fast fertigen Endstadium befindet, eingefärbt mit verschiedenen Tönen von Farbpigmenten verschiedener Künstler Pastellkreiden.
Es sind größere Steine gesetzt und ein noch etwas spärlicher Graswuchs zeigt die langsame Rückgewinnung des Terrain durch die Vegetation.
Der im Bild zu sehende graue Sand wartet noch seiner abschließenden endgültigen Detaillierung mit Kies, Steinen und Kräutern etc. entgegen.

Bis zu diesem im Bild sichtbaren Resultat sind einige Arbeitsschritte von Nöten, welche ich im folgenden aufzeigen möchte:

Samstag, 19. Oktober 2013

Ein paar "kleine Basteleien" am Modell des offenen Güterwagen der Gattung Omm 33 Villach von Liliput / Bachmann







Der offene Güterwagen der Gattung Omm 33 Villach wurde ab 1941 in einer Stückzahl von knapp 50 000 Einheiten sowohl mit Handbremse und Bühne als auch ohne dieser Ausstattung als Ersatz für die früheren Om 12, 21 und 31 gebaut.

Ich möchte jetzt hier nicht eine komplette Bauartbeschreibung "runter leiern", dafür gibt es einiges an Literatur aus dieser ich auch nur "abschreiben" würde um keine Fehler zu machen, als da zB. wären die beiden Bände "Eisenbahnwagen" und "Güterwagen" von Werner Deinert erschienen in den 1960er Jahren beim Transpressverlag der DDR, der bekannte Carstens Band 3 der offenen Güterwagen aus dem MIBA Verlag und andere Publikationen.
Im Eisenbahn Magazin Heft 12 aus dem Jahr 1985 in der Reihe "em Güterwagen Steckbrief Teil 4" hatte Benno Wiesmüller die Wagengattungen der Bauarten Villach und Linz bestens in Wort nebst einigen Bildern der Vorbilder mit dem imposanten Sprengwerk zuzüglich Zeichnungen und Maße sehr gut vorgestellt, was mich persönlich schon vor Jahren auf diese Wagengattung aufmerksam machte.

Aus meinem Fundus an Güterwagen habe ich nun einen "Villach ohne Handbremse und Stahlblech - Bremserhaus zum "kleinen" Umbau ausgewählt.
Dieser Wagen ist schon aus neuerer Bachmann - China Produktion und nicht frei von Fehlern bei der Herstellung.
Das dieses Fahrzeug nicht in den H0pur Standard gebracht werden kann ist vollkommen klar, dafür sind allein schon die Hauptabmessungen bei weitem nicht maßstäblich.
Aber ein schönes Fahrzeug läßt sich trotzdem daraus machen!




Der Kleinserien Hersteller AW Lingen Modellbau Jochen Leisner führt in seinem Programm einen sehr guten Umbausatz auf zwei Ätzblechen verteilt, welche dem Ommu 33 Villach zu einges mehr an Authentizität verhelfen sollen.
Eine Umbauanleitung hierzu ist von Jochen Leisner hier als Vorabversion im Pdf Format (1,6 MB) zu downloaden.

Diese Teile und zudem neue Radsätze und vor allen Dingen neue Lager für diese Radsätze, denn der Wagen läuft gelinde gesagt sehr bescheiden mit der originalen Lagerung in den Achshalterungen von Liliput / Bachmann, sollen den Wagen nicht nur optisch etwas aufwerten.
Zudem bekommt der Boden des Wagenkasten seinen obligatorischen Holzbohlenboden verpaßt. Bei der Wahl einer Kupplung tendiere ich zwischen einer gefederten Original Kupplung und der neuen OBK - Kupplung von Michael Weinert.
Diese OBK - Kupplung werde ich demnächst mit meinem Enkel an ein paar Fahrzeugen aus seinem Bestand installieren und ausprobieren. So könnte dann auch der Villach mit solcher Kupplung und RP 25 / 88 Radsätzen nach H0fine ausgestattet werden.

Im folgenden nun noch einige Details vom Umbauobjekt Ommu 33 "Villach" und dem Vorbild, welches ich für diesen Wagen ausgewählt habe:

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Landschaftsgestaltung und "Begrasung" - das experimentieren mit Landschaftsmaterial - heute der Teil IV - und der Beginn des Bau einer kleinen "illegalen" Sandkuhle





In der unmittelbaren Nachbarschaft des auch auf meinem Modul nachzubildenden Hauptgleis bei der Zschornewitzer Kleinbahn hatten Anwohner zur Gewinnung von Sand und Kies für ihre ständigen An - und Umbauten an ihren kleinen Siedlungshäusern eine "illegale" Sandgrube - in dieser Gegend umgangssprachlich Sandkuhle genannt - eröffnet.
Sand zu finden ist in diesem Landstrich kein Problem, wird diese Gegend geographisch auch als Heide bezeichnet. Da der an der Oberfläche zu findende Sand aber zum anmischen von Mörtel ungeeignet ist, mußte man halt etwas tiefer graben um an das begehrte Baumaterial heran zu kommen. Dies konnte und wollte man natürlich auf dem eigenen Grund und Boden nicht vollziehen und so hatte man das umliegende "Volkseigentum" um das Jahr 1960 an gegraben.
Nach einigen Jahren der erfolgreichen Sand - und Kiesgewinnung hatte man wohl keinen Bedarf mehr an diesen Materialien und so blieb die Sandkuhle einfach geöffnet und verlassen in der Landschaft liegen. Mit der Zeit nahm sich die Natur ihr Eigentum wieder zurück und Ende der 1980er Jahre war es sehr schwer geworden, diese ehemalige Sandkuhle und deren ursprüngliche Ausmaße zu dokumentieren.

Nach meinen vor vielen Jahren angefertigten Aufzeichnungen soll diese Sandkuhle nun auf meinem Modul in ihrer damaligen ganzen Pracht wieder auferstehen.



Der momentane Bauzustand dieser Sandkuhle auf einen Blick.
Der Aufbau besteht aus ca. 2,0 mm starker Presspappe wie man sie als Rückwand von diversen Möbel kennt. Dieses Material ist bei jeder Sperrmüllaktion am Straßenrand zu finden und deshalb fast zum Nulltarif zu bekommen. Das Material läßt sich sehr gut mit einem starken Cutter schneiden und bearbeiten. So habe ich mir den Grundkorpus der Sandgrube in Sandwitch - Bauweise aufgebaut.
Im folgenden sollen einige Arbeitschritte dokumentiert werden:

Montag, 14. Oktober 2013

Landschaftsgestaltung und "Begrasung" - das experimentieren mit Landschaftsmaterial - heute der Teil III - und das mauern mit maßstäblichen Ziegelsteinen im Normalformat (NF)





Zur Zeit bin ich am experimentieren mit den verschiedensten Landschafts - Gestaltungsmaterialen, das macht mir wieder erwarten großen Spass und schafft wiederum etwas Abstand von meinen anderen laufenden Projekten. Der Abstand kommt im Moment für mich sehr gelegen, kann ich doch etwas Luft holen um dann wieder mit neuem Antrieb und Ideen demnächst durchstarten zu können.

Bei meinem Vorbild der Zschornewitzer Kleinbahn wurden seinerzeit sehr viele kleinere und größere Bauten unter Verwendung von Ziegelsteinen im Normalformat erstellt.
Zu den größeren Bauten zu denen auch die Häuser usw. zählen ist die Verwendung von Ziegelsteinen völlig klar, aber auch kleinere Bauten wie normale Mauern, kleine Stützmauern etc., Fundamente für Rohrleitungsbrücken bis zu gemauerten Wassersammlern und Kanälen zur Ableitung von Oberflächenwasser um nur einige Beispiele zu nennen, wurden mit Ziegelsteinen im Normalformat über die Zeit erstellt.
Die dafür benötigten Ziegelsteine waren für die Kleinbahn relativ billig zu bekommen, hatte sie doch selbst eine gut funktionierend eigene Ziegelei in ihrem Besitz und Obhut.

Mein geschmiedeter Plan gibt nun beim erstellen von diesen "kleinen Bauwerken" die Verwendung von maßstäblichen NF Ziegelsteinen vor!
So habe ich mir die erste "Fuhre" Ziegel zu Probezwecken von einem Anbieter in der Bucht kommen lassen. Diese Ziegel sind aus Keramik gefertigt und stammen von der Firma Mikora Modellbau Manufaktur.
Eine zweite Sendung die noch auf sich warten läßt, wird wohl in den nächsten Tagen vom Anbieter Kotol eintreffen.Dabei handelt es sich bei diesen Steinen um ungelochte Klinker Ziegel mit den Maßen von 2,75 mm x 1,32 mm x 0,75 mm, welche schon extrem nah einer Maßstäblichkeit 1 : 87 kommen.



Aus Mangel an Ersatzteilen konnte der Kleinbahn eigene LKW vom Typ S 4000 den folgenden Transport der Ziegel von der Ziegelei zur Baustelle nicht selbst übernehmen, aber ein "Hilferuf" bei den "bewaffneten Organen" und ein damals werksneuer W 50 LA 3 SK 5 ND des "Verein" fuhr die paar Fuhren an die Baustelle heran. So konnte wenigstens der uniformierte Fahrer dieses Gefährt's endlich einmal etwas "Produktiv" arbeiten!

Wie lassen sich nun diese Ziegel effizient verarbeiten?
Erste Versuche sollen nun im folgenden Aufschlüsse geben:


Donnerstag, 10. Oktober 2013

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Neunzehnte -/- Kleinlokomotiven und die BR V 15






Nachdem ich bemerkt habe, dass ich zu diesem Thema "Eisenbahn Literatur" schon sehr lange keinen Beitrag mehr gepostet hatte - der letzte war am 9. Juni veröffentlicht- muß ich dies nun selbstverständlich mit diesem weiteren Beitrag nachholen!

Meinem momentanen Thema zum Umbau der BRAWA Kö II meines Enkel entsprechend, möchte ich hier und heute auf ein weiteres beim Transpress Verlag Berlin im Jahr 1965 erschienenes auch heute noch sehr interessantes Büchlein zu dieser Thematik der Kleinlokomotiven DR aufmerksam machen.

Hierbei handelt es sich um eine Broschüre mit dem Titel "Kleinlokomotiven und die BR V 15", in dieser der technische Aufbau der einzelnen Baugruppen wie Motor und Nebenaggregate, Getriebe, Fahrwerk, Steuerung etc. im speziellen der V 15 DR, aber auch gleiches der Kö II in einem umfangreichen eigenständigen Kapitel, neben vielen Abbildungen und Zeichnungen sehr verständlich beschrieben ist.



Gerade für Eisenbahn Modellbauer die sich solch ein Fahrzeug der Leistungsgruppe II oder das Modell einer BR V 15 DR ff. umbauen und verfeinern, maßstäblich angleichen oder auch komplett neu erstellen wollen, ist dieses Büchlein ein unschätzbarer Wert an detaillierten Informationen zu diesen Lokbauarten der Deutschen Reichsbahn (DR).

Ich persönlich nehme diesen Band des öfteren zur Hand und möchte ihn auf keinen Fall mehr missen!

Hin und wieder ist ein solcher Band antiquarisch zu haben, dabei sollte man aber unbedingt auf einen guten Zustand achten, denn viele der Exemplare wurden in den Bw der DR als Arbeitsmaterialien "vor Ort" verwendet!


Autorenkollektiv
Kleinlokomotiven und die BR V 15
176 Seiten mit 115 Bildern und vielen Zeichnungen
1. Auflage Transpress Verlag Berlin 1965

Sonntag, 6. Oktober 2013

Landschaftsgestaltung und "Begrasung" - das experimentieren mit Landschaftsmaterial - heute der Teil II als Bilder zum Sonntag





Nachdem ich mit der "Stückelei" einer Grasmatte von Noch - Natur + 07403 Sommer - nach meinem Verfahren der Bearbeitung im vorangegangenen Beitrag zu diesem Thema ein kleines Stück Landschaft für mich sehr zufriedenstellend herstellen konnte, möchte ich nun versuchen mit etwas Material anderer Hersteller von Landschaftsmaterialien die kleine Szene auf dem mit einem trigonometrischen Dreibock erstellten Minidiorama zu kombinieren, verfeinern und dem Landschaftsbild eines Spätsommer / Frühherbst mit seiner Vielzahl nun langsam welkender und absterbender sowie wiederum zu dieser Jahreszeit in voller Blüte stehender Kräuter zu vervollkommnen.

Im folgenden Bild ist der momentane Zustand zu sehen, welcher im Grunde die komplette Grasnarbe zeigt, aber noch nicht mit allen mir vorschwebenden Kräutern bepflanzt ist.



Die Kräuter so wie ich sie mir vorstelle sind leider nicht handelsüblich, ergo sollen diese dann in der nächsten Zeit pö a' pö selbst hergestellt werden.
Davon und zur Verwendung der verschiedenen Materialien auch zu den Gräsern im Detail werde ich demnächst berichten!

Aber es steht auch schon ein nächstes Minidiorama zur Fertigstellung in den Startlöchern wie es ein erstes Bild im folgenden aufzeigt:

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Eine Weinert "mein Gleis" Doppelkreuzungsweiche DKW auf der Modellbau Messe in Leipzig gesehen






Bei meinem Besuch heute in Leipzig zur Modellbau  Messe Modell - Hobby - Spiel konnte ich nach meinem Geschmack nur sehr wenig "Neues" entdecken!
Neben einem Rangiertraktor in der Spur 0 der Firma Demko, welcher auf einem Gleis mit zwei Kesselwagen und ordentlich Geräusch seine Bahn zog, gab es am Stand von Birgit und Rolf Weinert neben dem kompletten Programm sämtliche Fahrzeugbausätze als Fertigmodell zu sehen.

DAS absolute Highlight für mich war in einer Vitrine bei Weinert Modellbau ausgestellt, eine "mein Gleis" Doppelkreuzungsweiche DKW 190, welche leider - ich sage es gleich im Voraus um keinerlei Euphorie hier aufkommen zu lassen, so nicht hergestellt werden wird!!!

In einem Gespräch mit Rolf Weinert wurden mir die Gründe für diesen Schritt erläutet, welche für mich auch in der Summe der "Probleme" der exakten Befahrbarkeit nachvollziehbar sind.
Dies, so sagte mir Rolf weiter, soll aber nicht heißen, dass generell die Entwicklung einer DKW vom Tisch ist. Da er selbst für seine Anlage unbedingt DKW benötigt, wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis solch eine Weiche gefertigt werden wird und am Markt erscheint!
Dies würde dann auch der Rolf Weinert Philosophie "mein Gleis" bedeuten!

 

Das gute Stück in der Vitrine auf dem Stand von Weinert Modellbau.

Bleibt jetzt zu hoffen, dass Rolf Weinert in Zukunft doch noch eine DKW in das Programm von "mein Gleis" aufnehmen wird. Es wäre wirklich zu wünschen!

Nun noch ein paar Bilder von anderen schönen Modellen welche mein Interesse geweckt haben:

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Landschaftsgestaltung und "Begrasung" - der Beginn des experimentieren mit Landschaftsmaterial - heute mit einer Grasmatte von Noch






Es wird viel zur Landschaftsgestaltung im speziellen zur Begrasung auf Modellbahnanlagen, Modulen und Segmenten etc. sowohl in den bekannten Fachzeitschriften und Publikationen, sowie auch auf den im Internet gängigen Plattformen wie Foren, privaten Website und Blog geschrieben und gepostet.
Dabei kristallisiert sich meines empfinden nach zunehmend das elektrostatische "beschießen" der Flächen mit Hochspannung - Geräten wie Grasmaster ua. und für diesen Prozeß eigens von diversen Herstellern angebotenen Grasfasern in verschiedenen Längen und Farbtönen heraus.
Dieser praktikablen Lösung größere Flächen mit Gras verhältnismäßig schnell zu überziehen hat Anfangs auch mich begeistert!

Aber meine persönliche Ernüchterung zu dieser Prozedur stellte sich verhältnismäßig schnell ein!
Dieses beschiesen einer Fläche mit Grasfasern, wenn auch diese in unterschiedlicher Höhe, stellt für mich keine Nachbildung einer Wiese, Weide oder bewachsenes Flurstück dar.
Das Bild solch einer Landschaft wirkt auf mich in den meisten Fällen eines klinisch reinen mit nur einer einzigen Pflanzengattung bewachsenen "hybridischen Gebilde" dar, zumal es nun seit einiger Zeit solche elektrostatischen Geräte mit noch mehr Leistung respektive höherer Ausgangsspannung am Markt gibt, mit denen Grasfasern mit einer Länge bis 10 mm oder vielleicht auch mehr zu verarbeiten sind. Dies ist für größere Maßstäbe ab 1 : 43,5 oder besser 1 : 32 geeignet, aber doch nicht für 1 : 87.
10 mm Länge, dass bedeutet im Maßstab 1 : 87 - und von diesem spreche ich hier - 870 mm = 87 cm!
Wo bitteschön steht nur ein einziger Fleck gemeines Gras in ganz Europa mit solch einer Wuchshöhe, zumal immer schön gerade in den Himmel mit gleichbleibender Färbung reichend? Diese Höhen werden vielleicht in einer afrikanischen Savanne erreicht, aber doch nicht in Europa.
Normales Gras ohne Blüten - / Samendolden, so wie es dieses Grasfasern auch darstellen, besitzt eine Wachstumshöhe von maximal 30 cm = im Maßstab 1 : 87 von 3,5 mm. Für solche maximale Höhe muß auch der Boden sehr gut "in Form" sein. Der Durchschnitt beläuft sich aber in den meisten Fällen bei ca. 20 cm = ca. 2,5 mm!

Ich möchte jetzt und hier mit meiner Biologie nicht nerven, darum kurz und knapp:
Meine Landschaft werde ich weiterhin wie schon seit vielen Jahren gehabt ohne "Beschußgerät" aber unter Verwendung von neueren Materialien herstellen.

Bei einem vor kurzem stattgefundenen Besuch bei einem Freund lag bei diesem eine schon etwas benutzte Grasmatte vom Hersteller Noch auf dem Arbeitstisch. Beim Anblick dieser bekam ich die Idee etwas mit ihr zu experimentieren.
Ergo das Ding eingepackt und mitgenommen.



Mein kleines mit dem trigonometrischen Dreibock aufgebautes "Mini - Diorama" soll nun als Versuchsträger beim experimentieren mit verschiedenen Landschaftsmaterialien dienen.
Dabei benutze ich zur ersten Darstellung diese oben besagte Grasmatte von Noch, welche ich aber nach meiner Manier be - und verarbeite.
Diese ersten Schritte zum im Bild sichtbaren Ergebnis möchte ich im folgenden aufzeigen:

Dienstag, 1. Oktober 2013

Neuigkeiten von der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn ... - und die Räder (Wagen) rollen wieder!!!





Am letzten Samstag auf der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn aufgenommen, einen der ersten Wagen mit Tonerde (Bauxit) beladen aus Rotterdam zur Entladung angekommen.
Dieses Substrat bestimmt für die Treibacher Schleifmittel GmbH Zschornewitz - ehemals Elektroschmelze Zschornewitz - und Hauptauftraggeber für die in Zukunft zu befördernden Fahrzeuge auf der Kleinbahn.



Mehr zu diesem Thema in Wort und Bild auf meiner neuen Homepage zur Zschornewitzer Kleinbahn GmbH unter diesem Link zu finden und einsehbar!

Montag, 30. September 2013

Der Bau eines trigonometrischen Dreibock gemäß seinem (ehemaligen) Vorbild an der Zschornewitzer Kleinbahn






Ein sehr wichtiges kleines "Bauwerk" welches in der Landschaft der ehemaligen DDR sehr oft anzutreffen gewesen ist, war der trigonometrische Dreibock oder auch unter der Bezeichnung eines Vermessungspunkt für Geodäten bekannt und bezeichnet.
Ich möchte mir hier und jetzt die Beschreibung eines solchen Vermessungspunkt ersparen, dies würde wohl diesen Beitrag ordentlich sprengen und verweise deshalb zu Wikipedia, wo interessierte an diesem Gerät die Beschreibung der Aufgaben nebst den vielen verschiedenen Bauarten einsehen können.
In vergangenen Zeiten waren diese trigonometrischen Punkte, ob als Dreibock oder in anderer Form allgegenwärtig, in den letzten Jahren aber verschwanden gerade diese Dreiböcke zunehmend Dank des GPS und anderen "digitalen Schönheiten" und Mittelchen der Vermessung aus der Landschaft und sind nur noch sehr selten anzutreffen.

Auf einer Modellbahn mit dem Vorbild der Epoche 3 und 4 der Deutschen Reichsbahn DR gehört aber mindestens ein oder mehrere solcher Dreiböcke einfach in der Landschaft stehend dazu, so auch auf meinem im Bau befindlichen Modul nach einem ehemals konkreten Vorbild und Standort aufgebaut!
Leider sieht man solche Dreiböcke nur sehr selten auf Modulen und Anlagen jener Epochen der DR, auch auf den wirklich wunderbar gestalteten Kleinbahn Modulen "der H0fine Fraktion Kleinbahn DR" sind diese fast nicht existent und dabei möchte ich hier und heute auch gleich die Frage an die lieben Kollegen mit ihrem ausgezeichneten Eisenbahn Modellbau nachschieben:
Warum eigentlich nicht?
Der Dreibock mit einem trigonometrischen Punkt gehört doch in die Landschaft der ehemaligen DDR!



In dem meisten Fällen ist solch ein trigonometrischer Dreibock zwischen 3,5 Meter und etwa 6,5 Meter hoch, dies die Maße im Maßstab 1 : 87 etwa 40 mm bis 75 mm bedeuten.
Das Vorbild im Bild besitzt eine Höhe von knapp 5,5 Meter = 63 mm in 1 : 87.
So soll der Dreipunkt im folgenden nun auch im Modell entstehen:

Dienstag, 24. September 2013

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 8. Etappe








Viel weiter bin ich an der alten Kö II von Brawa seit dem letzten Beitrag nicht gekommen, nur einige kleine Details sind in den letzten Wochen bearbeitet bzw hinzu gekommen.
In erster Linie habe ich mich mit der Komplettierung der vorderen Pufferschürze befasst, wohl war eine sehr aufwendige Aufgabe!
Nebenbei habe ich für den Führerstand den an der Rückwand befestigten großen Werkzeug - und Materialschrank gefertigt, an ihm fehlen "nur noch" die Scharniere der Tür und die Verschlußhaken der selben.
Dies werden aber Arbeiten sein wenn ich am eigentlichen Fahrzeug einmal (kurzzeitig) nicht mehr weiter komme.



Die Pufferschürze in ihrem momentanen Bauzustand.
An ihr habe ich die beiden Bahnräumer Seitenrichtig - die Winkelschenkel nach außen weisend - nach dem sorgfältigen entfernen der alten Räumer und unter Zugabe von jeweils zwei Niete mit Kopfdurchmesser 0,40 mm angebracht. Ebenso wurden die vier prägnanten Niete ebenfalls Kopfdurchmesser 0,40 mm zwischen den Bahnräumern auf Presspassung eingebracht und müssen später nur noch von hinten etwas verklebt bzw. gesichert werden. Gebohrt wurden dabei alle Bohrungen für die Niete Schafte mit einem 0,28 mm Bohrer.
Parallel werden diese Arbeiten natürlich auch an der hinteren Pufferschürze ausgeführt.

Zum im Bild rechts sichtbaren "neuen" Batteriefachdeckel gibt es folgende Episode zu erzählen, ebenso die einzelnen Schritte der Anfertigung und Verarbeitung aller heute gezeigten neu hinzu gekommenen Bauteile der Kö II:

Freitag, 20. September 2013

Eine neue und "Erwachsene Homepage" befindet sich von mir im Aufbau





Nachdem dieser Blog an Fülle sehr stark zugenommen hat und er auch sehr gut besucht wird wofür ich mich bei allen meinen Besuchern recht herzlich bedanke, habe ich mich nun entschlossen, eine richtige Homepage mit angeschlossenem Blog zu installieren.

Dabei habe ich den Plan gefaßt, in Zukunft diesen kompletten Blog der Merziener Privatbahn AG bb auf einen neuen Anbieter / Plattform mit sehr viel inhaltlich besserer Software zu den Anwendungen zu exportieren.
Die bekannte Adresse zu diesem Blog wird selbstverständlich auch zum dann später neuen Blog uneingeschränkt Zugang haben.

Aber auch meine auf diesem Blog sich befindenden Seiten zur ehemaligen Kleinbahn Zschornewitz sind bald erschöpft, zum einen geht mir die Speicherkapazität für dsas einstellen neuer Bilder langsam zur Neige, zum anderen wird die ganze Sache mir mit der Zeit viel zu unübersichtlich und unfreundlich für den Anwender / Besucher.

So habe ich nun derzeit begonnen, zum Anfang die Seiten zur Zschornewitzer Kleinbahn auf der neuen Homepage aufzubauen, dies wird natürlich noch eine Weile bis zum Abschluß dauern, um dann im folgenden den kompletten Blog zu exportieren.
So bleibt es mit diesem Blog erst einmal bis auf weiteres alles beim Alten!

Meine neue schon heute freigeschaltete Homepage ist über die Adresse http://www.die-zschornewitzer-kleinbahn-gmbh.de/ zu erreichen, wobei ich nochmals anmerken möchte, dass diese sich erst am Anfang eines sehr umfangreichen Aufbau und Installation befindet!

Donnerstag, 19. September 2013

Eine kleine aber umso mehr sehr interessante Website zur anhaltinischen Eisenbahn Geschichte rund um Köthen / Anhalt






Heute möchte ich im Blog für alle interessierten an Vorbildern ehemaliger Klein - , Neben - und Industriebahnen eine wenn auch (noch) nicht sehr umfangreiche doch umso mehr äußerst interessante Website zur Geschichte mehrerer solcher regionaler Bahnen im südlichen (Herzogtum) - Anhalt rund um die Stadt Köthen / Anhalt vorstellen.

Auf dieser Seite hat Herr Gerhard Zieglgänsberger aus Köthen, vielen unter euch sicherlich bekannt durch seine vor vielen Jahren beim Transpress Verlag der DDR erschienenen Harzbahn - Bücher Harzquer - und Selketalbahn neben vielen anderen Veröffentlichungen und Publikationen zB. im Modelleisenbahner zur Verkehrsgeschichte nicht nur aus Sachsen - Anhalt, einige zum Teil schon weit über 50 Jahre völlig verschwundene Bahnstrecken zB. die Edderitzer Industriebahn oder Preußlitzer Kohlenbahn dokumentiert.
Da alle diese wenn auch ehemaligen Bahnen "vor meiner Haustür" lagen, möchte ich doch allein schon aus Lokalpatriotismus mit diesem Link auf jene Seite verweisen.
Ein Besuch dieser Seite lohnt sich!

Montag, 16. September 2013

Die Nachbildung einer "Rückgebauten Weiche" im Gleis einer Kleinbahn im maßstäblichen H0 Pur Standard soll gebaut werden - 6. Folge ... und FERTIG!? ... mit nichten!! ...





... denn nun geht es an dieser Baustelle erst richtig weiter!

Hatte ich in diesem zu seiner Zeit letzten Beitrag im Blog über die rückgebaute Weiche noch "gejubelt" sie sei nun endlich fertig gestellt, so muß ich diese meine Aussage hiermit sofort revidieren!

Zwar war es von mir richtig zu sagen , dass der Grundaufbau im wesentlichen abgeschlossen sei was auch "zu damaliger Zeit" der Tatsache entsprach, aber weiterführend sollte man sich dennoch die Frage stellen, wo denn Bitteschön die sämtlichen ausgebauten Bauteile der ehemaligen Weiche verblieben sind.

Nun denn, natürlich sind diese Bauteile, als da sind das komplette Herzstück, ein Radlenker - der zweite wurde schon für eine andere baugleiche Weiche an der Kleinbahn gebraucht - , die beiden Weichenzungen nebst Klammerspitzenverschluß und Weichenbock, beide Backenschienen nebst angebauten Stützknaggen sowie sämtliche ausgebaute Schwellen inklusive deren Bestückung mit den jeweiligen Kleineisen vorhanden und lagern noch immer im Umfeld dieser nun rückgebauten ehemaligen EW 190 - 1 : 7,5 / 6,6l Fsch (H).
Man hatte bis dato bei der Kleinbahn noch keine Möglichkeit und Kapazität besessen, die ausgebauten Teile abzutransportieren und ordentlich zu lagern. So liegen sie noch heute dort, langsam von der Natur in deren Besitz genommen.

Wie ich mir nun die Darstellung "der Baustelle" im einzelnen vorgestellt habe, möchte ich mit den ersten Bildern etwas verdeutlichen.



In dieser Gesamtansicht sind schon einige platzierte Teile der Weiche zu erkennen.
Im Bereich des Herzstück zum einen das Herzstück selbst, welches noch etwas bearbeitet werden soll. Selbstverständlich ist dieses Herzstück mit allen Schraubenbolzen und Laschen nebst Futterstücken ausgestattet. Ebenso liegt die ausgebaute Schiene mit dem angebauten Radlenker nebst Futterstücken, Verschraubungen und Laschen völlig korrekt gemäß dem Vorbild bestückt neben dem Herzstück.
Im Zungenbereich das gleiche Bild, hier liegen "noch sehr einsam" die beiden Federschienenzungen, auch diese gemäß dem Vorbild mit allen zugehörigen relevanten Teilen bestückt.

Ein paar folgende Nahaufnahmen sollen diese Situation im einzelnen aufzeigen:

Freitag, 13. September 2013

Nutzfahrzeuge der DDR im Maßstab 1 : 87 - Umbauten und Verfeinerungen auf Basis handelsüblicher Modelle - der W 50 LA / Z 3 SK 5 ND mit Ladekran LDK 1250





Ein völlig neues Thema in dem ich mich in Zukunft etwas versuchen möchte, ist der Umbau und die Verfeinerung von LKW der ehemaligen DDR im Maßstab 1 : 87 unter zur Hilfenahme handelsüblicher Fahrzeuge und - Teile.
Als in der ehemaligen DDR geborener und aufgewachsener männlicher "Bürger" besitze ich natürlicher Weise eine Beziehung zu den in diesem Land vorhanden gewesenen und gefahrenen Fahrzeugen, zumal ich zum einen meinen "Grundwehrdienst" bei der Nationalen Volksarmee (NVA) als Militärkraftfahrer (MKF) vor nunmehr über 30 Jahren zwangsläufig ableisten mußte!!! und zum anderen während meines Studium wenn es meine freie Zeit besonders in den Semesterferien hergab, beim VEB Handelstransport meiner Heimatstadt mit pauschaler Bezahlung über diese Jahre so einige diverse Touren mit den verschiedensten "Abenteuern" auf W 50 und Robur LO absolvierte.

Nun gut, auch eine kleine H0pur Anlage benötigt Autos und so werde ich mir einen kleinen Straßenfahrzeugpark insbesonderes von LKW der DDR aufbauen, denn einfach aus der Schachtel genommen und auf die Module gestellt geht natürlich nicht!


Fotografie von Andre Gläßer beim Oldtimertreffen 2007 in Werdau aufgenommen
Der mit Allrad angetriebene und zusätzlich mit Niederquerschnittbereifung auch als Ballonreifen tituliert ausgestattete 3 Seitenkipper inklusive einem aufgebauten Ladekran LDK 1250 soll mein erstes Vorbild eines Umbau sein.
Dabei bin ich mir persönlich noch nicht sicher, ob mir dies auch Zufriedenstellend gelingen wird.

Grundmodelle dieses Fahrzeugtyp sind nun schon seit einiger Zeit bei S.E.S / Minicar / Busch in verschiedenen Varianten erhältlich.
Diverse Kleinserienhersteller bieten zudem eine Vielzahl verschiedener Zurüstteile für Umbauten und Verfeinerungen an handelsüblichen Fahrzeugen an.
Im folgenden möchte ich nun kurz aufzeigen, mit welchem Fahrzeug und Bauteilen ich den Umbau bewerkstelligen möchte:

Samstag, 7. September 2013

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge IX





Das abzweigende Gleis in Richtung alter Schwellenplatz besaß gleich im "scharfen" ersten Gleisbogen nach der Weiche eine nachträglich eingebaute Leitschiene.
Diese Leitschiene oder umgangssprachlich auch Zwangschiene genannt, wurde einige Jahre nach der Verlegung und dem Betrieb des Gleis zum einen dem nur 90 Meter messenden Bogenhalbmesser schuldig nebst der auch bei langsamster Fahrt großen Gefahr der Entgleisung der Fahrzeuge installiert, nach Aussage eines Zeitzeugen hatte diese Leitschiene zudem zusätzlich die Aufgabe diesen Gleisbogen zu stabilisieren. Man hatte nach einiger Zeit des Betrieb und befahren an diesem Gleis festgestellt, dass der Unterbau aus Gründen der unmittelbaren Nachbarschaft zu ausgekohlten Braunkohlengruben "wanderte" und somit die Gefahr einer permanenten Gleisverschiebung gegeben war. Man konnte und wollte nun zu dieser Zeit nicht das Gleis grundlegend befestigen, ergo Griff man zu diesem "Hilfsmittel" um das Gleis noch für einige Zeit mit einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h befahrbar zu halten.
Da  in damaliger nahen Zukunft schon der Plan eines neuen und weitaus großeren Schwellenplatz gereift war, der ja auch einige Jahre später an anderer und "sicherer Stelle" entstand, sollte diese Maßnahme auch nicht für die Ewigkeit sein.
So wurde also diese Leitschiene mit einer alten verbrauchten und unter das Grenzmaß beidseitig abgefahrenen Schiene der Bauart S 49 nebst Kleineisen Oberbau K in den scharfen Gleisbogen gebaut.



Im Bild zu sehen ist die Leitschiene in den Gleisbogen fest eingebaut aber noch nicht mit allen Details komplettiert.

Leider habe ich zu dieser Leitschiene beim Vorbild keine exakten Daten und auch nicht das kleinste Foto bis heute auftreiben können.
Bekannt ist mir nur, dass zur Verwendung eine Schiene der Regellänge von 15 Meter verbaut wurde, an dieser vor dem Einbau beide für die Stoßschrauben / Laschen durchschossene Bohrungen beider Enden mittels Schneidbrenner abgetrennt und in Folge am Schienenfuß bearbeitet und gebogen wurden.
Somit habe ich dann eine etwaige Gesamtlänge der Leitschiene von ca. 13,5 - 14,0 Meter bedacht, welche im Maßstab 1 : 87 eine Länge von etwa 155 mm - 161 mm entspricht ermittelt und den Mittelwert von 157 mm Länge für das Modell übernommen.

Es gibt noch einige Maße mehr zu beachten, diese zum einen an Hand einer Musterzeichnung der Leitschiene auf Holzschwellen aufgeführt und meine Erstellung dieser im Modell soll nun im folgenden gezeigt werden:

Donnerstag, 5. September 2013

H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 14 - nach einer längeren Pause des Bau nun neue Überlegungen am Fahrwerk des Rungenwagen Rs Stuttgart








Der eine oder andere der werten Leserschaft und ständigen Verfolger meiner Aktivitäten auf diesem Blog wird sich vielleicht schon die Frage gestellt haben, warum der Kerl nichts weiteres von seinem Umbau des Rungenwagen Rs Stuttgart von Fleischmann berichtet.
Nun, "dem Kerl" ist vor ein paar Monaten einfach die Lust am weiteren werkeln an diesem Wagen vorübergehend ausgegangen und ehe ein lustloses weiteres bauen mehr Schaden als Nutzen erzeugen könnte, habe ich dieses Projekt für eine Weile ganz bewußt ruhen lassen bis zu einem Zeitpunkt, zu welchem die Lust und das Interesse am Weiterbau wieder eintritt ...




Noch einmal zur Erinnerung der Wagen in seinem momentanen Bauzustand, es fehlen noch als "Hauptbauteile" die HIK  G-P Bremsanlage und das neue geätzte Sprengwerk, welches aber ganz zum Schluß der Baumaßnahmen angebracht werden wird.
Natürlich sind auch noch viele zum Teil kleinere nicht weniger wichtige Details bis zur Fertigstellung zu bearbeiten.

Nachdem ich in seither 13 Beiträgen zum Umbau dieses Rs Stuttgart hier in diesem Blog berichtete und das Fahrwerk lauffähig im Großen und Ganzen fertig gestellt habe, kam von meinem lieben Eisenbahnmodellbau Kollegen Stefan, dessen phantastische H0pur Anlage "Wolpertinger Bockerl" ich hier auf dieser Seite im Blog vorstellen durfte die sehr interessante Information, dass im Bahnsinn Shop von Willy Kosak nun endlich als Neuheit maßstäbliche einfache Rechteckschaken 120 und die dazu gehörenden Schakenböcke aus Messingfeinguß zur Erstellung von exakten Federgehängen ua. auch für den Rungenwagen Rs Stuttgart erhältlich sind. Zusammen mit den schon längere Zeit erhältlichen maßstäblichen Tragfedern als Bausatz in Neusilber oder Federstahlblech von Udo Böhnlein wäre das Ensemble natürlich für meinen Rs Wagen "das gelbe vom Ei"!
Wie schauen nun eigentlich die neuen Teile für ein maßstäbliches Federgehänge aus?
Dies möchte ich nun folgend in Wort und Bild aufzeigen: